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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überwiegend gut, 13. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Michael Schenkers Projekt "Temple of Rock" geht in die nächste Runde. Nach dem ersten Album 2011, einem All-Star-Projekt und Sammelsurium, das mich nicht richtig abholen konnte, und dem unterhaltsamen Livealbum von 2012 folgte nun kürzlich das zweite Studiowerk, Bridge The Gap. Um es kurz zu machen, dieses Album stellt für mich eine Steigerung dar. Schenker und seine Band servieren ein abwechslungreiches Album aus melodiösen Powerballaden und fetzigen, schnell gespielten Hardrocksongs.

Das Touren hat sich anscheinend hilfreich ausgewirkt. Die Band spielt jetzt schon länger in der Besetzung mit Dougie White, Hermann Rarebell, Francis Buchholz, Wayne Finlay und das Ergebnis kann über weite Strecken überzeugen. Klar, der Nostalgiefaktor ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn man sich bewusst macht, dass Michael Schenker, Hermann Rarebell und Francis Buchholz hier zum ersten Mal seit über 30 Jahren gemeinsam auf einer Studioproduktion zu hören sind.

Mir gefiel Dougie White bisher am besten auf dem Album der (ehemaligen) Coverband Demons Eye. Auf Schenkers Temple of Rock Livealbum gefiel er mir auch besser als Michael Voss. Und diesmal macht er seine Sache wiederum gut, aber mehr nicht. Seine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert, aber für meinen Geschmack fehlt ihm insgesamt ein wenig Variabilität.

Und Michael Schenker hat scheinbar die Erwartung, dass seine Hörer die Erwartung haben, dass er in jeden Song irgendein Solo reinquetschen muss. Nicht auf alle Songs passt das immer und nach meinem Empfinden führt es dazu, dass er teilweise so spielt, als würde er neben den Songs auf einer eigenen Spur fahren, ohne so richtig mitzukriegen, was die anderen 4 Leute gerade machen.

Musikalisch gefällt mir das Album sonst gut, wobei ich nicht den Eindruck teile, dass man hier eine Art "Rainbow reloaded" hören würde. Außer der Gesangsstimme finde ich, dass das Songwriting eher wenig an Rainbow erinnert. Textlich gibt es hier übliche Hardrockdurchschnittsware , wenn man böse wäre, könnte man auch Schlagertexte einfügen, ohne dass man einen wesenlichen Unterschied merken würde. Ist bei dieser Musik auch an sich nicht so wichtig, aber persönlich finde ich es schade, dass man sich nicht mal ein bisschen mehr einfallen lässt, als Titel wie Rock'n'Roll Symphony, Land Of Thunder oder Black Moon Rising zu kreieren. Vielleicht erwarte ich da auch zu viel, das kann natürlich auch sein...

Beste Songs aus meiner Sicht: Where The Wild Winds Blow, Lord Of The Lost And Lonely, To Live For The King, Bridges We Have Burned. Einziges richtig verkorkstes Lied: Before You Lied; und darin sind sich offenbar fast alle Rezensenten einig...

Der Sound des Albums und die Produktion, die Michael Schenker gemeinsamt mit Michael Voss übernommen hat, sind sehr ordentlich und so druckvoll wie es sich für diese Musik auch gehört. Trotz meiner kleinen Meckerei hier und da, kriegt Bridge The Gap von mir immer noch ****.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.01.2014 08:33:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 08:33:16 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Hallo und ein frohes 2014!
Die Schenker-Alben machen auf mich immer einen zwiespältigen Eindruck wegen
der bis dato katastrophalen Aufnahmetechnik. Meistens ist die Gitarre im absoluten
Vordergrund und der Rest ist irgendwie wischi-waschi, leider..

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 09:24:51 GMT+01:00
Rocker meint:
auch für dich ein frohes 2014, uwe !
ist mir bei dieser cd jetzt nicht so negativ aufgefallen. obwohl: ich merke es immer erst dann, wenn schenker seine soli so richtig neben der spur spielt...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 09:49:02 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Du schreibst ja, dass der Sound hier nicht so schlimm wäre, ich kenne mehrere Alben von ihm. Da ist es so, wie ich es beschrieben habe und wenn diese Aufnahmen durch seine Ohrenzensur gekommen sind, frage ich mich, was hat der Mann nur eingeworfen..:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 10:21:45 GMT+01:00
Rocker meint:
oder einfach nur eine spur zu eitel ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2014 10:26:21 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Er soll ein sehr schwieriger Typ sein aber das hätte er hören müssen, daß es bei der Abmischung hapert...
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Rocker
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