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Kundenrezension

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Philosophie, keine Literatur: Nichts, was in diesem Roman wichtig ist., 19. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nichts: Was im Leben wichtig ist. Roman (Broschiert)
Wer sich entschieden hat, dieses Buch zu lesen, dürfte mit der grundlegenden Aussage schon vertraut sein. Man stößt auf sie in Beschreibungen oder spätestens auf dem Buchrücken: 'Nichts bedeutet irgendetwas. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.' Damit man nicht vergisst, worum es geht, lässt die Autorin ihr Buch dankenswerterweise mit diesem Satz beginnen.
Ein Schüler kommt nicht mehr in die Schule, weil er herausgefunden hat, dass nichts etwas bedeutet. Das lässt er seine Mitschüler wissen und untermauert dies mit Aussagen wie 'Ich sitze im Nichts. Und lieber im Nichts sitzen als in etwas, was nichts ist!' Die Klassenkameraden sind davon unheimlich schockiert. Der Leser ist es nicht und zuckt mit den Achseln. Er dürfte schon lange vor der Lektüre dieses Romans für sich entschieden haben, was im Leben wichtig ist. Darüber erfährt er hier auch nichts Neues. Dass alles im Leben irgendwie gespielt, gelogen oder zumindest vergänglich ist, das erfährt er hier nicht zum ersten Mal. Und erst recht nicht führt diese Erkenntnis dazu, dass das Wichtige im Leben seinen Wert verliert.
Zurück zu den schockierten Schülern, die nun auf einem Berg aus Bedeutung einiges zusammentragen, was ihnen wichtig ist. Die 'Dramatik' des Buches soll sich wohl dadurch auszeichnen, dass nach und nach so etwas wie ein Hamster, ein ausgegrabener Sarg oder ein abgeschnittener Finger auf den Berg sollen. Kann man das glauben? Dass zehnjährige Kinder nachts heimlich zum Friedhof gehen und einen Kindersarg ausgraben? Oder dass sie diesen Sarg durch die Stadt zu einem stillgelegten Sägewerk tragen und dabei nicht bemerkt werden? Kann man glauben, dass ein Zehnjähriger das mit dem Satz 'Das ist ein Sakrileg!' kommentiert? Oder dass keine der Eltern sich zu wundern scheinen, dass die Schüler nach der Schule nicht nach hause, sondern in das Sägewerk zu ihrem Bedeutungsberg gehen? Das ist alles nichts, Janne Teller. Das einzig Lesenswerte an diesem Roman ist der Titel, der eine anregende philosophische Geschichte verspricht, die man in diesem Buch leider nicht findet.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.07.2011 20:25:56 GMT+02:00
Lisa meint:
Wenn das Buch richtig gelesen worden wäre, würde hier nicht von Zehnjährigen berichtet werden...
Wer ein klein wenig Interpretationsvermögen hat, dem ergibt sich auch die "anregende philosophische Geschichte".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2011 16:21:46 GMT+02:00
Stefan meint:
Unabhängig vom Alter der Kinder erscheint das, was sie tun, als völlig unglaubwürdig geschildert. Ich bleibe dabei, dass dieses Buch nicht einhält, was Werbung und Bucheinband versprechen und dass man für philosophische Anregung woanders besser fündig wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2011 17:06:26 GMT+02:00
Lisa meint:
Es handelt sich um ein Jugendbuch - daher halte ich den philosophischen Anteil sowie dessen Ausarbeitung für gerechtfertigt.
Erwachsene die komplexere Philosophie erwarten, sollten nicht in der Jugendabteilung suchen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2011 17:16:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.10.2011 17:19:21 GMT+02:00
Stefan meint:
Das bekannte Buch "Sofies Welt" zum Beispiel ist auch ein Jugendbuch, das viele der wichtigen philosophischen Themen berücksichtigt und gleichzeitig anspruchsvoll und gut lesbar ist. Ich bleibe dabei, dass "Nichts" kein gut geschriebener Roman ist, ob für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2012 06:53:19 GMT+02:00
Unglaubwürdig? - Das Buch ist eine Parabel. Um das zu verstehen muss man doch kein Erwachsener sein...
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