Kundenrezension

41 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Problematisch, 21. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Wagner (Audio CD)
Der Hype geht also weiter - und Klaus Florian Vogt versucht sich neuerlich an Wagner. Und scheitert neuerlich, wie ich finde. Da gibt es zum einen die Frage des Timbre, das sicher auch Geschmacksache ist: es ist eher weiß, hat wenig Farben, wirkt fast knabenhaft. Vogt ist höhensicher, aber schon in der Mittellage wird die Stimme eher fahl, Tiefe hat er gar nicht zu bieten. Das alles macht ihn eben nicht zu einem Heldentenor - eines solches bedürfte es aber bei Wagner (Halten zu Gnaden, Herr Kesting..., wir wollen hier gar nicht erst Vergleiche mit Völker oder Melchior anstellen.).
Problematischer erscheint mir aber folgender Punkt: alles hier gestalteten Partieren klingen ähnlich, um nicht zu sagen gleich. Lohengrin, Sigmund, Parsifal, Tristan - wenn man die Stücke nicht so gut kennen würde, könnte man sie anhand der Interpretation von K.F. Vogt nicht auseinanderhalten. Es ist ein merkwürdig uniformes Singen, ein steriles Studioprodukt, ohne wirkliche Dramatik. Vogt wagt nichts, singt vorsichtig, ohne zu gestalten.
Und auch der von mir sonst so geschätzte J. Nott hilft hier nicht wirklich (hält er sich zurück, um den Sänger nicht zu sehr zu fordern?).
In der Summe kein wirklich guter Einstand zum Wagner-Jahr.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.01.2013 02:01:27 GMT+01:00
G. Lindlar meint:
Endlich einmal eine differenziert bzw. dezidiert kritische stimme zu diesem m.e. TOTAL überschätzten tenor! zu recht! danke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 07:58:14 GMT+02:00
Westendorf meint:
Ich hatte in der letzten Woche das zweifelhafte Vergnügen Herrn Vogt als Stolzing in Hamburg zu hören. Das Publikum war begeistert, ich jedoch hatte den Eindruck eines Wiener Sängerknaben, der sich an Wagner versucht. Vogts Stimme klang über weite Strecken forciert und einförmig, genau so wie von opernfan beschrieben. Das helle Timbre seiner Stimme ist sehr gewöhnungsbedürftig. Für mich war insbesondere diese Partie eine wirkliche Enttäuschung, da ich zudem die großartige Interpretation von Ben Heppner unter Sawallisch im Ohr hatte.
Ich fürchte, hier wird ein gewaltiger Hype entfacht, um diesen Sänger bestmöglich zu vermarkten. Das ist sicher legitim, der Mann muß ja Geld verdienen. Das sich an ihm die Geister scheiden sieht man hier an den Kommentaren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.05.2013 09:01:37 GMT+02:00
G. Lindlar meint:
Dieser "wiener sängerknabe" wird aufgrund seiner so ganz und gar nicht großen Kondition wahrscheinlich/womöglich eh nur eine kurze "blüte" erleben können....
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opernfan
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