Rezension bezieht sich auf: Das Blütenstaubzimmer: Roman (Taschenbuch)
Für einen Erstlingsroman ist das Blütenstaubzimmer nicht allzu schlecht, gemessen an der Weltliteratur ist er jedoch nur Mittelmaß. Die vielen Vergleiche der Autorin überhäufen den Leser regelrecht mit zum Teil übertriebenen Umwelteindrücken. Zudem gehen einem die vielen Schicksalsschläge, welche die passiv und kommunikationsunfähig durch ihr Leben wankende Protagonistin erleidet, mit der Zeit einfach auf die Nerven. Somit verliert der Leser mehr und mehr die Fähigkeit, Mitgefühl für die Protagonistin zu empfinden. Was bleibt ist der Eindruck, dass man die Zeit besser mit einem anderen Buch verbracht hätte, als sich über fehlende Dialoge und kaum vorhandenen Realismus zu ärgern. Das Buch endet mit dem Höhepunkt, dem inneren Wandel der Protagonistin, und lässt den Leser in störender Ungewissheit zurück.
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Das Blütenstaubzimmer: Roman 3442723833
Zoë Jenny
btb Verlag
Das Blütenstaubzimmer: Roman
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Fulminant? Nicht wirklich.
Für einen Erstlingsroman ist das Blütenstaubzimmer nicht allzu schlecht, gemessen an der Weltliteratur ist er jedoch nur Mittelmaß. Die vielen Vergleiche der Autorin überhäufen den Leser regelrecht mit zum Teil übertriebenen Umwelteindrücken. Zudem gehen einem die vielen Schicksalsschläge, welche die passiv und kommunikationsunfähig durch ihr Leben wankende Protagonistin erleidet, mit der Zeit einfach auf die Nerven. Somit verliert der Leser mehr und mehr die Fähigkeit, Mitgefühl für die Protagonistin zu empfinden. Was bleibt ist der Eindruck, dass man die Zeit besser mit einem anderen Buch verbracht hätte, als sich über fehlende Dialoge und kaum vorhandenen Realismus zu ärgern. Das Buch endet mit dem Höhepunkt, dem inneren Wandel der Protagonistin, und lässt den Leser in störender Ungewissheit zurück.
Tori^^
20. September 2004
Insgesamt: 5
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