Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pretty Maids wie man sie kennt und liebt!, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherland (MP3-Download)
Als ich die Singleauskopplung "Mother Of All Lies" zum ersten mal gehört habe, hat mich dieser Song weder großartig gepackt
noch empfand ich ihn als miserabel. In meinen Augen war der Song recht nett aber mehr auch nicht. Somit hatte das Album "Motherland" auch
keine oberste Priorität auf meiner "Einkaufsliste". Nachdem man dann ins Album reinschnuppern konnte, entschied ich mich doch es sofort zu bestellen.
Und ich bin heilfroh das ich das gemacht habe. Nachdem ich das Album nun seit einiger Zeit intensiv höre, wollte ich mal kurz meine Meinung dazu niederschreiben.
Also zum Ersten muss ich sagen das die Produktion absolut fett und Zeitgemäß geworden ist. Der Sound knallt, Punkt!
Musikalisch überzeugt die Scheibe fast über die komplette Länge.
Sogar "Mother Of All Lies" gefällt mir mittlerweile ausgesprochen gut. Einzig und allein "Infinity" und "Wasted" fallen etwas ab und können das Niveau der restlichen Songs nicht
ganz halten. Im Vergleich zum Vorgänger "Pandemonium" ist "Motherland" deutlich stärker. Die Hooklines und Melodien gehen viel besser ins Ohr. Auch finde ich den Härtegrad im direkten Vergleich zur Vorgängerscheibe ähnlich hoch. Klar gab es mit "Pandemonium", "It Comes At Night" und "Cielo Drive" recht harte Stücke auf der letzten Scheibe. Aber "The Iceman", "Hooligan", "I See Ghosts" oder auch "Who What Where When Why" empfinde ich als genau so hart. Der einzige Unterschied ist die Hit-dichte. Diese ist auf "Motherland" deutlich ausgeprägter als auf "Pandemonium" und es gibt wesentlich weniger Durchschnittskost als auf "Pandemonium" (welches ich in der 3-Sterne Ecke sehe).
Da aber auch "Motherland" zwei etwas schwächere Songs enthält, gebe ich hier 4 Sterne die ziemlich an dem fünften Stern Kratzen. Absolut geiles Album was ich jedem
Liebhaber von melodischer Metal- bzw. Rockmusik empfehlen kann.

Ach und was ich ziemlich witzig finde sind die Leute, die behaupten das "Motherland" ja so viel weichgespülter als "Pandemonium" daherkommt und dann aber ausgerechnet "Little Drops Of Heaven" (Singleauskopplung von "Pandemonium") als den Über-Hit anpreisen. Die Nummer ist definitiv der Hammer allerdings auch alles andere als hart. Das haben sogar unsere einheimischen Radiosender gemerkt und den Song in ihre Playlisten aufgenommen. :)
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.06.2013 09:11:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.06.2013 13:22:32 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Ich weiss nicht was Sie wollen - "Little Drops of Heaven" ist ein catchy Pop-Rock-Song, der voll in der Tradition von früheren Songs steht - sei es "Love Games", "Woudnt miss you", "Hell on High Heels", "Live until it hurts" etc...
Ich behaupte ja auch gar nicht, dass Pandemonium der Hammer schlechthin war, aber es ging eben wieder mehr zu den Wurzeln zurück und hatte fast keine moderneren Anwandlungen mit drauf - Motherland geht ja eher wieder den Weg von Carpe Diem und Spooked weiter. Ich habe Pretty Maids damals 1984 aber als "weichere" Heavy Metal-Band kennengelernt, die aber trotz den teils poppigen Momenten immer ordentlich Dampf gemacht haben. Und irgendwie wirken die Pretty Maids in Sachen "Dampf machen" auf Motherland ziemlich eingerostet. Und es gibt eben auch immer wieder auf der ganzen Scheibe wieder mehr diesen Hang zur Moderne zu beobachten. Traditionelle einfach gestrickte echte Hardrock-Songs wie "Rock the House", "We came to Rock" oder "Rodeo" finde ich zumindest keine auf dem vorliegenden Album. Selbst die Balladen waren früher mal echte Hardrock-Powerballaden mit schmackes und sind nicht einfach nur lasch vor sich hingedümpelt.
Das ist alles subjektiv zu sehen, aber ich bin von Motherland enttäuscht weil es nicht mehr meine favorisierte Musik repräsentiert, so wie zuletzt in Teilen zumindest, Pandemonium.
Ich glaube aber nicht, dass Sie das verstehen werden, weil ich Sie für zu jung einschätze, als das Sie verstehen könnten, dass die Pretty Maids 1987 ein anderes Lebensgefühl vermittelten als das mit Motherland der Fall ist - 1984(Red Hot and Heavy) brachten Sie gar eine gewisse Frische und Aufbruchstimmung in die Szene mit Ihrem neuartigen harten Keyboardsound. Zu dieser Zeit waren die Pretty Maids auf den gesamten harten Festivals gebucht als der heisseste Heavy Metal-Newcomer und haben sich mit Bravour geschlagen. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Motherland schlecht ist, es bedeutet nur, dass es nicht mehr meine Musik ist, und mir dann das Album logischerweise auch nicht sonderlich zusagt. Es sei ihnen gegönnt, dass es Ihren Geschmack offensichtlich besser trifft - Herr FlyingPumpkin. Musik lässt sich eh schwer in gut und schlecht einteilen, nur ob es dem individuellen Geschmack entspricht oder eben auch nicht.
Ich warte eben wieder auf das nächste hoffentlich besser für mich geeignete Pretty Maids-Album - die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
In diesem Sinne, Viele Grüsse und noch weiterhin alles Gute Herr FlyingPumpkin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.06.2013 17:47:17 GMT+02:00
FlyingPumpkin meint:
Nein Rhinoman, ich finde Little drops of heaven ist ne geniale Nummer. Da müssen sie mich falsch verstanden haben. Meine Kritik bezog sich lediglich auf die Aussage, dass Motherland wesentlich weichgespülter wäre als Pandemonium und dann in diesem Zusammenhang little drops of heaven als Anspieltipp genannt wird. Wenn aber ein Song poppig, soft und einen modernen anstrich hat, ja dann ja wohl die Nummer. Allein schon das keyboard hat so einen trance-mäßigen Einschlag, dass man hier nicht von hartem heavy rock sprechen kann. Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn einem des aktuelle Album zu soft und modern ist, der müsste ja bei little drops of heaven das kotzen kriegen...oder?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.06.2013 22:02:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.06.2013 22:02:28 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Ich finde dass Little Drops of Heaven einen recht klassischen Anstrich hat, modernere Harmonien kann ich eigentlich kaum erkennen. Aber egal - Ein Hammer-Song.
Sehen Sie es wie sie wollen, von der Art Songs fehlen auf Motherland. Aber ich finde eh die ersten 3 Pretty Maids-Alben am besten - da kann auch Pandemonium nicht dagegen anstinken. Komischerweise werden die gesamten Bands mit fortgeschrittenem Alter grundsätzlich immer weicher und softer. Ein Phänomen was ich nicht nachvollziehen kann. Ich höre und liben inzwischen seit 33 Jahren auch diesselbe Musik und bekomme nicht genug davon. Wenn ich mir da aber mal frühere Bands anschaue - wie AC/DC, Def Leppard, Bon Jovi, Megadeth, Iron Maiden oder auch unsere Scorpions.
Warum spielen die alle nicht mehr die Musik, mit der Sie bekannt und berühmt wurden und die sie einfach am besten können?

Veröffentlicht am 18.06.2013 10:29:02 GMT+02:00
FlyingPumpkin meint:
Richtig, Little Drops Of Heaven, hat einen klassischen Anstrich. Aber allein die modernen und poppigen Keyboards, machen aus Little Drops Of Heaven fast ne Pop-Nummer. Allein das Intro und die Strophe sind alles andere als Rock. Meiner Meinung nach schlägt auf Motherland, Bullet For You in eine ähnliche Kerbe. Welche Nummer da einem letztendlich besser gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Ich mag sie beide, aber muss sagen, dass die mehr Pop als Rock sind.
Die Pretty Maids klingen natürlich moderner als in dern 80ern, da widerspreche ich auch überhaupt nicht. Aber gerade das finde ich eben so toll. Bands sollen sich weiterentwickeln und ihrem Sound neue Nuancen hinzufügen. Und das machen die Maids super. Man hört nach wie vor, aha, das sind Pretty Maids und trotzdem hört man auch viele neue Elemente in der Musik.

Zu den anderen Bands kann ich nur folgendes sagen
-Scorpions: Dann hören sie sich mal das letzte Album "Sting In The Tail" an, dass geht vom Style her zurück zu den Wurzeln.
-AC/DC: Gerade diese Band stagniert doch ohne Ende und nimmt immer wieder das selbe Album auf. Wenn es eine Band gibt, die keinen Millimeter von ihrem Stil abweicht, dann doch AC/DC. Da braucht man wirklich nur ne Best Of Scheibe.
-Bon Jovi: Da gebe ich Ihnen Recht, nach Keep The Faith kam nix bedeutendes mehr.
-Megadeth: Super Collider, das aktuelle Werk, mag sicherlich nicht Hart sein. Hören Sie sich aber mal Endgame von 2009 an. Das ist purer Thrash Metal. Nicht ganz so hart, aber durchaus empfehlenswert ist auch das letzte Album Th1rt3en.
-Iron Maiden: Auch Maiden sind doch genau so Hart wie zu Number Of The Beast Zeiten. Und auch stilistisch hat sich bei Maiden nicht unbedingt viel geändert. Auf A Matter Of Life And Death und The Final Frontier experimentieren sie etwas mehr mit proggigeren Elementen aber auch da gibt es die knackigeren, üblichen Songs wie z.b. The Alchemist oder Different World
-Def Leppard: Da kenne ich nur die Hysteria Scheibe und mehr brauch ich auch nicht von denen. Wie DF aktuell klingen, weiß ich nicht. Kann ich leider nichts zu sagen.

Es ist außerdem ganz normal das Bands die solange existieren auch mal paar Stinker in der Diskographie haben. Man sollte nicht immer alten Zeiten nachtrauern und immer mit der "früher war alles besser" Mentalität durch die Welt laufen sondern viel mehr nach vorne sehen. Das spannende an Musik ist doch gerade, dass man immer etwas neues entdecken kann. Klar gefällt einem mal etwas besser und etwas schlechter. Wenn sich Bands ständig nur wiederholen würden, dann hätte man in der Rock/Metal Musik heute die gleiche Situation wie in der Chart bzw. Popmusik wo man die Interpreten nicht mehr voneinander unterscheiden kann. Dadurch das sich Bands eben getraut haben neue Sachen auszuprobieren, hat sich Metal überhaupt erst entwickelt. Led Zeppelin, Deep Purple und Black Sabbath sind die ersten Bands gewesen die eine härtere Gangart in der Musik etabliert haben. Hätten dann neu hinzukommende Bands immer nur diese Bands kopiert, dann hätten wir gar nicht so viele Sub-Genres in der Rock und Metal Musik oder wären womöglich gar nicht entstanden. In der Pop-Musik haben wir diese Situation leider mittlerweile. Eine Madonna klingt wie eine Lady Gaga oder eine Rihanna. Eine Jennifer Lopez wie eine Katy Perry. Autotune ON, Plastikbeats ON und auf gehts zum recorden.
Außerdem sehen Sie sich mal eine Band wie Iron Maiden an. Auf deren Konzerten tummeln sich 20-Jährige bis 60-Jährige.
Dort gibt es viele Leute die Iron Maiden einfach auch altersbedingt erst seit Brave New World kennen können. Und das ist doch der Wahnsinn, dass es eine Band schafft so ein derart gemsichtes Publikum gleichermaßen zu begeistern. Für die ganzen jüngeren, die erst mit Brave New World oder Dance Of Death Iron Maiden kennengelernt haben, werden das die Klassiker sein, wie für Leute älteren Semesters eben Alben wie Powerslave oder Piece Of Mind.

Oder in Kurz: Das nächste PM Album könnte Ihnen evtl. wieder mehr gefallen, nicht den Kopf hängen lassen :D

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2013 14:04:02 GMT+02:00
MAGNUM meint:
Nun ja, wir haben das Jahr 2013 und nicht mehr 1986.
Find die neue Pretty Maids saustark.
Sie hatten schon immer auch melodischere ruhige Songs dabei.
Find das nicht schlimm, das sich die neue cd nicht genauso anhört wie die ebenfalls geniale Pandemonium.
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