16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Malay-Chronicles, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Clash of Empires (DVD)
Der Hauptgrund für die enttäuschten Erwartungen derjenigen, die sich diesem Film angeschaut haben, dürfte in seiner unpassenden deutschen Vermarktung zu finden sein. Man erwartet eigentlich den Kampf zweier historischer Großmächte, Rom gegen China, den "Clash of Empires" in der "Schlacht um Asien". Darum geht es hier aber gar nicht, denn, wie wir im Bonusmaterial erfahren, heißt der Streifen eigentlich "Malay Chronicles - Bloodlines" und ist die Verfilmung einer malaischen Legende aus der Gründerzeit; eine solche ist handlungsmäßig natürlich weit mehr Dichtung als Wahrheit und zudem sind die tatsächlichen Gegner nicht etwa die erwähnten Großmächte, sondern zwei verfeindete Stämme von Ureinwohnern des heutigen Malaysien. Deshalb bekommt man auch statt epischer Schlachten über die ganze Filmlänge neben den eingestreuten Zweikämpfen des Helden eher kleinere Scharmützel zu sehen, um dann im großen Finale zu erleben, wie zwei gut gerüstete Abteilungen Römer und Chinesen eine Horde halbnackter Piratenkrieger abservieren. Dennoch ist der Film einigermaßen unterhaltsam, wenn man ihn sich eben nicht mit den falschen Erwartungen, die hauptsächlich dem deutschen Verleih zu verdanken sind, ansieht. Immerhin der bis dato teuerste Beitrag aus einem Land, dessen Filmindustrie im internationalen Vergleich noch lange nicht auf solch hohem Stand wie China, Korea oder Thailand produzieren kann. Okay, das schwache Drehbuch entschuldigt sich damit nicht...
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Clash of Empires B0056YNZ4S
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Malay-Chronicles
Der Hauptgrund für die enttäuschten Erwartungen derjenigen, die sich diesem Film angeschaut haben, dürfte in seiner unpassenden deutschen Vermarktung zu finden sein. Man erwartet eigentlich den Kampf zweier historischer Großmächte, Rom gegen China, den "Clash of Empires" in der "Schlacht um Asien". Darum geht es hier aber gar nicht, denn, wie wir im Bonusmaterial erfahren, heißt der Streifen eigentlich "Malay Chronicles - Bloodlines" und ist die Verfilmung einer malaischen Legende aus der Gründerzeit; eine solche ist handlungsmäßig natürlich weit mehr Dichtung als Wahrheit und zudem sind die tatsächlichen Gegner nicht etwa die erwähnten Großmächte, sondern zwei verfeindete Stämme von Ureinwohnern des heutigen Malaysien. Deshalb bekommt man auch statt epischer Schlachten über die ganze Filmlänge neben den eingestreuten Zweikämpfen des Helden eher kleinere Scharmützel zu sehen, um dann im großen Finale zu erleben, wie zwei gut gerüstete Abteilungen Römer und Chinesen eine Horde halbnackter Piratenkrieger abservieren. Dennoch ist der Film einigermaßen unterhaltsam, wenn man ihn sich eben nicht mit den falschen Erwartungen, die hauptsächlich dem deutschen Verleih zu verdanken sind, ansieht. Immerhin der bis dato teuerste Beitrag aus einem Land, dessen Filmindustrie im internationalen Vergleich noch lange nicht auf solch hohem Stand wie China, Korea oder Thailand produzieren kann. Okay, das schwache Drehbuch entschuldigt sich damit nicht...
Inkosi Makalele
10. Oktober 2011
- Insgesamt:
5

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