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Kundenrezension

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend, aber real, 2. August 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hoffnung ist Gift: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jeff Sutton arbeitet als Taxifahrer in Dallas, Texas. Als am Flughafen eine Frau in sein Auto einsteigt, kann er noch nicht ahnen, dass in Kürze sein Leben in Trümmern liegen wird. Denn die zwölfjährige Tochter der Frau verschwindet spurlos, und für die Polizei ist Jeff der vermeintliche Täter, weil er in dem Haus an einem Fensterrahmen einen Fingerabdruck hinterlassen hat. Obwohl er sich noch nie etwas hat zuschulden kommen lassen, wird er verhaftet und muss die Zeit bis zu seiner Verhandlung im Todestrakt verbringen. Niemand glaubt seinen Unschuldsbeteuerungen, lediglich der mehrfache Mörder Robert ist von Suttons Unschuld überzeugt. Und auch der Pflichtverteidiger agiert mehr als nur halbherzig im Falle seines Klienten.

Levison hat sich bei seinem Roman von einem realen Fall inspirieren lassen, was die ganze Geschichte nur noch erschreckender macht. Ermittler, die nicht rechts noch links schauen, nur darauf bedacht, eine weitere Kerbe für einen gelösten Fall in den Colt zu schnitzen, taub für alle Hinweise, die die Unschuld des Inhaftierten beweisen könnten. Ein machtloser Häftling, der einer unbarmherzigen Justizmaschinerie ausgeliefert ist, ohne eine Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen. Und da der Autor seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ist der Leser zu jedem Zeit dem Protagonisten sehr nahe, spürt seine Verzweiflung, die Enttäuschung und die Hoffnungslosigkeit.

Und selbst als sich das Blatt mit dem Auffinden des Mädchens und der Verhaftung ihres Entführers wendet, empfindet man als Leser keine Erleichterung, denn die Maschinerie arbeitet weiter und zeigt noch einmal ihre ganze Menschenverachtung in Form der Anwälte, die Beweise für die Unschuld des Taxifahrers in Händen halten, diese aber nicht auf den Tisch legen, weil ein zu frühes Zucken" sich auf die Höhe der Entschädigungszahlung und in diesem Fall auch auf ihr Honorar, ihren Profit, den sie mit dem Elend Suttons machen möchten, auswirken würde.

Als Leser ist man empört und klappt das Buch zu, ist es doch hinreichend bekannt, und wird von dem Autor auch im Nachwort erwähnt, dass solche Fälle tagtäglich passieren und nicht immer so gut ausgehen, wie für den Taxifahrer aus Dallas.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.08.2012 12:04:43 GMT+02:00
missie meint:
Hallo!
Mich würde interessieren welche Ausgabe Du gelesen hast, da sich in meiner kein Nachwort des Autors befindet. Und bei mir geht es für den Taxifahrer auch nicht gut aus, sondern er sitzt immer noch im Gefängnis ein...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.08.2012 06:34:59 GMT+02:00
Hamlet meint:
Die Verlagsausgabe - vielleicht hättest du genauer lesen sollen ???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.08.2012 22:43:18 GMT+02:00
fixwienix meint:
In der gebundenen Ausgabe von Deuticke ist kein Nachwort drin, nix. Buch endet mit Kapitel 15 und Schluss. ACHTUNG SPOILER: Allerdings sitzt er nicht mehr im Gefängnis, das denkt man wahrscheinlich nur, wenn man den letzten Satz liest, ohne das ganze Buch vorher. Ist etwas anders gemeint. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.08.2012 08:19:42 GMT+02:00
missie meint:
Mmh...also wir sind jetzt fünf Personen, die das Buch gelesen haben. Vier sind der Meinung, das er noch im Gefängnis ist ( nicht nur des letzten Satzes wegen, sondern auch aufgrund der Szene, die sich kurz nach dem Schuldspruch abspielt ), die andere hofft auf den Joint und das er sich die letzte Szene einbildet.
Wie seht Ihr das?
Ich bin gespannt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2012 20:42:25 GMT+02:00
book.seller meint:
Hallo missie,

ich interpretiere das so, dass er zwar wieder in Freiheit ist, aber mit der wieder gewonnenen Freiheit noch nicht umgehen kann, weil die Erlebnisse im Gefängnis zu traumatisierend für ihn waren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2012 13:46:54 GMT+01:00
Lesermensch meint:
Hey, warum streiten? Levison ist einfach grandios. Lest unbedingt auch die anderen Bücher. JEDES ist für sich genommen schon umwerfend. Aber alle zusammen einfach, na ja: Genial ! :-)
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Hamlet
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