Kundenrezension

38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preiswerte Neuauflage bei Projekt-Gutenberg.de, 4. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Leuchtturm am Ende der Welt (TREDITION CLASSICS) (Taschenbuch)
"Der Leuchtturm am Ende der Welt" ist ein Roman von Jules Verne, dem großen französischen Science-Fiction-und-Abenteuer-Autor des 19. Jahrhunderts. Heute ist er vor allem noch durch seine Romane "20.000 Meilen unter dem Meer", "Die Reise in 80 Tagen im die Erde" und "Der Kurier des Zaren" in Erinnerung bzw. durch deren zahlreichen Verfilmungen. Der "Leuchtturm" entstand in seinen letzten Lebensjahren.

Zum Inhalt:

Am Kap Horn, der Südspitze Südamerikas, ist ein Leuchtturm errichtet worden, welcher Schiffen sicheres Geleit durch diese gefährlichen Meerenge geben soll. Drei Leuchturmwärter müssen im Drei-Monats-Rhytmus auf ihre Ablösung durch die argentinische Flotte warten und in dieser Zeit ein völlig einsames Dasein fristen. Aber ach, als ob das alles wäre: Piraten haben sich bei einem Schiffsunglück Waffen besorgt und wittern nun Morgenluft! Der Leuchtturm soll geentert werden, um weitere Schiffe ins Verderben zu führen. Zwei der drei Leuchturmwärter sterben beim Angriff, der Dritte ist durch Zufall nicht da.
Gemeinsam mit einem Steuermann, der als Einzigster das Schiffunglück überlebt hat, startet er einen Gurillia-Krieg. Gilt es doch nicht nur die eigene Haut zu retten, sondern auch weitere Schiffsunglücke durch die Piraten zu verhindern. Werden dies die Protagonisten schaffen, bis die argentinische Flotte eintrifft?

Verfilmt wurde der "Leuchtturm" bereits 1971 als "Das Licht am Ende der Welt" mit Kirk Douglas und Yul Brunner. Ein Film, wo ich bis heute noch auf eine DVD-Veröffentlichung warten muss und dessen brutalen Szenen mich als Kind im Traum verfolgt haben. Heute ist es schlichtweg ein Klassiker, aber ein klassischer Piratenfilm ist es nicht!

Zu dieser neuen Ausgabe von Projekt Gutenberg.de einige Anmerkungen: Zugrunde liegt die ungekürzte Übersetzung aus dem Hartleben-Verlag, welcher Jules Vernes "Außergewöhnliche Reisen" bis etwa 1910 als Gesamtwerk veröffentlichte. Von einigen zusätzlichen Absatzumbrüchen sind mir zum Original keine wesentlichen Änderungen aufgefallen. Geärgert habe ich mich über Rechtschreibfehler auf der Rückseite des Buches (es fehlen Leerzeichen, eigentlich ein marginaler Schönheitsfehler). Dem broschierten Buch fehlen außerdem sämtliche Illustrationen der Hartleben-Prachtausgabe.

Trotzdem von mir 5 Sterne, wegen des Inhalts und da dieses Buch erstmals seit der Pawlak-Taschenbuchausgabe (1984) wieder preiswert (gedruckt) zu haben ist. Das Doppelte ausgeben für die durchaus vergleichbare Ausgabe des Salzwasser-Verlages, das ist mir ganz einfach zu teuer.

"Der Leuchtturm am Ende der Welt" ist ein packender Abenteueroman, dessen Wiederentdeckung sich auch nach über einhundert Jahren lohnt!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.10.2011 09:47:47 GMT+02:00
Dank Kindle kann man den Roman für 0.-¤ genießen ;-)
Die Ablösung der Leuchtturmwärter soll nach jeweils 3 Monaten erfolgen und die Piraten – besser Strandräuber – haben sich nicht bei einem Schiffsunglück Waffen besorgt, sondern u.a. auch Waffen bei den zahlreichen Strandgütern der vielen Schiffsunglücke an dieser gottverlassenden Küste geborgen.
Ansonsten teile ich die positive Rezension weitgehend. Leider bedeutet Altmeister aber auch, dass man die über hundert Jahre alte Diktion und Grammatik mögen muss.
Ich empfand insbesondere die altertümlichen Beugungen z.B. „nach dem Feuerlande“ statt „nach Feuerland“ im Lesefluss als störend. Eine moderat angepasste, modernere Übersetzung hätte meiner Lesefreude gutgetan.

Veröffentlicht am 27.12.2011 20:56:24 GMT+01:00
André Schild meint:
Mir hat der Roman gefallen, auch wenn es gar viele maritime Ausdrücke drin hat.
Das alte Deutsch hat mich nicht gestört, es war interessant zu lesen wie das damals übersetzt wurde.

Veröffentlicht am 19.08.2014 19:40:39 GMT+02:00
Alphazalpha meint:
Das Wort "einzigster" gibt es nicht. "Gurillia" auch nicht. Weitere Fehler unbenannt. Jemand, der über Literatur schreibt, sollte wenigstens etwas von deren Handwerk, der deutschen Sprache, verstehen. Schreibfehler gelten nicht.
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