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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Zunächt mal das Konzept:die herausstechenste Eigenschaft von Lightroom ist: es ist ein Katalogprogramm Dies bedeutet die Fotos werden nicht direkt bearbeitet. Lightroom erstellt beim Import aus jedem Foto eine Vorschau im "Lightroomkatalog". Das eigentliche Foto bleibt unangetastet. Alle Dateiverwaltungsfunktionen werden mit dieser Vorschau durchgeführt. Die bedeutet das ein und das selbe Fotos in unterschiedlichen Sammlungen gespeichert werden kann. Außerdem ist der Platzbedarf dann natürlich viel geringer als wenn man das Foto dreimal auf der Festplatte liegen hat. Bei der Fotobearbeitung wird dann natürlich das echte Foto geladen. Auch dieses bleibt aber unangetastet, Lightroom speichert nur das "Bearbeitungsrezept" unter dem neuen Dateinamen. Damit ist es möglich von einem Foto drei oder mehr Varianten zu erstellen ohne das nennenswert Speicherplatz nötig wäre. Diese Resoucen schonende Arbeitsweise ermöglicht dann bei Sortierprozessen oder Stapelverarbeitungen eine atemberaubende Geschwindigkeit im Vergleich zu Dateisystemprogrammen wie z.B. Photoshop/Bridge. Die zu Grunde liegende Engine für die Foto Verarbeitung ist Camera Raw. Von daher kann man mit Lightroom auch keine "besseren" Ergebnisse als mit Camera Raw erzielen. Diese in Lightroom gespeicherten Rezepte sind in anderen Bildbearbeitungsprogrammen sebstverständlich nicht lesbar. Hierzu muß man das Rezept zusammen mit dem Ursprungsfoto expotieren und dann doch wieder eine zweite "Volldatei" erstellen. Umgehen liese sich dies in dem man als DNG abspeichert bzw. importiert, dann werden diese Rezepte in die DNG Datei eingebettet und stehen auch anderen Programmen zur Verfügung. Bleibt die Frage wer braucht das Programm ? Alle die sehr große Fotosammlungen professionel verwalten wollen. Alle die Stapelverarbeitungen im großen Umfang durchführen. Prinzipell alle die über 10.000 Fotos geschossen haben. Die Kamera fängt dann wieder bei 1 zu zählen an. Soll bedeuten wer 40.000 Fotos (von einem Kamerahersteller) hat besitzt 4 verschiedene Fotos mit gleichem Dateinamen. Spätestens dann wird es problematisch und ein leistungsfähiges Programm zur Namensumbenennung ist erforderlich. Auch wer mit verschiedenen Kameras eines Herstellers fotografiert wird Namensdubletten mit unterschiedlichen Inhalt produzieren. Dann kommt Lightroom zum Einsatz. Es sei aber nicht verschwiegen das dies immer noch einen hohen organisatorischen /zeitlichen Aufwand bedeutet, z.B. die Verschlagwortung. Für mich gab es noch einen anderen Grund: Die Benutzeroberfläche finde ich weitaus angenehmer als bei Camera Raw Updates auf neue Kameratypen sind günstiger als bei Photoshop. Insofern werde ich Lightroom relativ günstig updaten und kann damit alle RAW-Formate der neuen Kameragenerationen gut "entwickeln" ohne auf ein teures CS Photoshop Update zurückgreifen zu müssen. Nachteilig an diesem Programm ist für mich vor allem die wenig intuitive, manchmal zu recht als kryptich bezeichnete Bedienung. Beispiel gefällig ? Wenn ich die Fotos filtere z.B. nach Sternen, muß ich den Filter in Pull Down Menüs wieder zurücksetzten, bevor ich einen neuen Filter verwenden kann. Das wäre mittels eines einfachen Menüpunktes in der Filterleiste viel eleganter zu lösen gewesen. Das macht Bridge sehr viel intuitiver. Und so geht es quer durchs ganze Programm, was einem bei anderen Programmen relativ schnell ins Auge fällt muß hier irgendwo herausgewühlt werden. Neudeutsch heißt es dann: Das Programm erfordert einen gewissen Einarbeitungsaufwand Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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