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5.0 von 5 Sternen Erhellt die Mechanismen der Evolution, 4. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Darwin-DNA: Wie die neueste Forschung die Evolutionstheorie bestätigt (Gebundene Ausgabe)
Ich bin interessierter Laie, habe bisher einige gute Bücher zur Evolution gelesen (z.B. Dawkins)- und dennoch, dieses Buch erhellt mir den Vorgang EVOLUTION wesentlich. Was trägt dazu bei?
1. Die umfangreiche und tiefe Sachkenntnis des Autors.
2. Der Mann hatte beim schreiben seine Leser vor Augen: selbst mit wenig Kenntnissen versteht man sehr vieles.
3. Der Blickwinkel: im Focus steht die DNS. Das Zusammenspiel von Mutation und Auslese hat mir noch nie so eingeleuchtet wie hier. Und das ist die Basis, denn dort findet Evolution statt.
4. Die Erklärung der fossilen Gene.
5. Die Erklärung, wie Merkmale nicht nur entstehen, sondern auch verloren gehen können.
5. Die Anschaulichkeit durch originelle Beispiele – und Bilder.

Ich will im Folgenden auf einen Aspekt näher eingehen und ihn dann in einem Punkt kritisieren.
Carrolls Sache ist die Evolution - ganz und gar, er will auch seine Leser dafür begeistern. Deswegen kommt er nicht um die Auseinandersetzung mit dem Kreationismus herum. Er fängt das sehr schlau an, indem er anhand nicht religiöser Fälle entlarvt, welche Prinzipien ideologischer Verblendung zugrunde liegen. Anschließend zeigt er, dass die religiösen "Geschichtsleugner" (Dawkins) auf dieselbe Weise agieren. Soweit richtig und gut. Eines der ideologischen Prinzipien, die Carroll dabei gefunden hat, lautet so: "Die Anerkennung [der wissenschaftlichen Argumente] widerspricht den zentralen Überzeugungen [der entsprechenden Ideologie]". Dazu zitiert Carroll einen Kreationisten: "Wenn die Bibel nicht das bedeutet, was sie besagt, kann man überhaupt nicht wissen, was sie bedeutet." Das heißt hier in meinen Worten: "Wenn in der Bibel steht, dass Gott jedes Lebewesen nach seiner Art erschaffen hat, dann kann sich keine Art aus einer anderen allmählich entwickelt haben. Religion und Wissenschaft widersprechen sich also eindeutig; wer demnach Schöpfungslehre und Evolution für vereinbar hält, der bastelt sich seine eigene Religion und ist ein Opportunist." Diese Ansicht der Kreationisten wird oft gerügt. Zu Unrecht, meine ich: es ist der einzige konsequente Schluss, den man ziehen kann, der einzige Punkt, in dem die Kreationisten Recht haben.Viele Gläubige lassen sich aber lieber damit einlullen, die Evolutionstheorie widerspreche der christlichen Lehre gar nicht. Auf diesem Standpunkt scheint auch Carroll zu stehen, oder er toleriert ihn wenigstens wohlwollend. Ich halte diesen Standpunkt für schädlich: er unterstützt den falschen Opportunismus der Religionen und hilft ihnen so, immer noch länger zu überleben.

Allerdings liegt es mir fern, deswegen einen Stern weniger zu vergeben. Carrolls Buch ist überragend und ich empfehle es jedem, der auch nur einen Funken Interesse an der Evolutionstheorie mitbringt.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.07.2014 20:07:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.07.2014 21:08:46 GMT+02:00
W. Metzger meint:
Ja, recht gut geschrieben. Nur: Die verbreitete Gleichstellung od. Folgerung "Wenn es Evolution /grundsätzliche Bausteine gibt, gibt es keinen Gott", ist falsch!! Es gibt und muss Beides geben! Neben der Evolution auch einen Anfangs-Erschaffer /Anstoßer u.(stellenweisen?) Begleiter des Ganzen. Das "beisst" sich absolut nicht miteinander!
Wie schon L. Pasteur sagte: "Leben kommt aus Leben". Oder in ähnlicher, heutiger Sprache: Hohe Intelligenz braucht logisch einen Planer, Umsetzer und "mastermind". Anders geht es einfach nicht. Logisch und zwingend (wurde bisher auch nie Anderes bewiesen). Es gibt nirgends auf dieser Welt (oder im All) einen Beweis für sich selbstschaffenes Leben ohne Struktur-Vorgabe, Plan und gewisse Information (unbedingt nötig) - geht also wohl ohne master"mind" nicht. Zufällige, hohe Intelligenz ?: Sich sebst überlassene "Systeme" zerfallen - werden mit der Zeit immer schlechter - das ist Fakt. Dafür gibt es viele Beispiele. Mein Auto verbessert sich jedenfalls nicht im Laufe der Jahre; meine Katze bisher auch nur durch meine Erziehung -:)
Mich wundert wieviele Leute der sehr schwachen Theorie - die in der Grundfrage nämlich "woher kommen eigentlich die GRUNDSTEINE des Leben" falsche oder (eventuell) absolut unsinnige Schlüssen zieht, so einfach Glauben schenkt. (Es ist nur eine Theorie! Im Grunde genommen nur ein Glauben!)
Einen kreativem, lebensschaffendem Zufall gibt es per se nicht ! Zufall schafft am Ende fast immer Chaos und Zerfall, keinei Höherbildung. Dafür gibt es fundamentale wissenschaftliche Gesetze z.B. der 2. thermodynamische Haupsatz von Newton). Zufall ist ein Wort, das wissenschaftlich verpönnt, absolut nicht anerkannt ist; es wird in der Wissenschaft allerhöchstens als äusserste "Not- oder Verlegenheitslösung" verwendet!
Die Theorie der Lebensschaffung durch ein Nichts oder einem blindem! Zufall - baut also auf nicht empirische Beweise auf. Sie ist damit - nach wissenschaftlich klar festgelegten Regeln nicht zulässig, überhaupt nicht anerkennbar oder wirklich aussagekräftig. (Bleibt mehr nur zum Bereich der Mutmassung und theoretischen Überlegungen). Dennoch plappern viele diese Theorie gedankenlos nach!
Wirklich nichts gegen die vielen große wissenschaftliche Errungenschaften und Erkenntnisse - aber sie irren eben auch ab und zu (und im Fall dieser großen Frage doch gewaltig).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.07.2014 16:51:05 GMT+02:00
Richter meint:
Man nehme seine gesammelten Unkenntnisse in den Naturwissenschaften, ein paar Superlative und eine Menge Ausrufezeichen. Unvoreingenommenheit und ehrlichen Erkenntnisdrang braucht man nicht, es genügt ein unerschütterlicher Glaube an den lieben Gott und die Bibel. Schließlich setze man das alles in schlechtes Deutsch: fertig ist der Kommentar! Vielen Dank.
Bitte erwarten Sie nicht, dass ich inhaltlich auf Ihre Irrtümer eingehe, das haben andere hundertfach ausgeführt. Falls es Sie tatsächlich interessieren sollte, so empfehle ich Ihnen Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat. Dort finden Sie unter anderem auch begründet, warum Pasteur und der zweite Hauptsatz der Thermodynamik Ihnen nicht als Argumente dienen können.

Veröffentlicht am 10.08.2015 22:36:04 GMT+02:00
Achim Morina meint:
Lynn Margulis erkannte damals schon, weise wie sie war, das die Symbiose das wesentliche Element der Evolution wäre. Grundsätzlich ist es total unlogisch zu behaupten, das treibende Ziel dder Evolution wäre, folgt man den Neodarwinisten, der eigene Erfolg auf Kostend er schwächeren. Wenn es so wäre, wären schädliche Komplexe wie die Religion oder der Islamismus längstens ausgestorben und überflüssig. Ich selbst habe das Buch von Kirschner und Co., mit Gewinn gelesen und empfand es als wohltuend wie Hilfreich.

Es mag noch manches mysteriöses da draußen - auch um uns herum geben - geben, aber der zusammengeschusterte Menschengott; also der extrem-patriarchalische Hirten-Gott der Bibel...ist eine Plagiatur, ein Witz, eine hohle Figur ohne Inhalt, der eine tatsächliche Evolution durchmachte, allerdings in den Köpfen von sich viel zu wichtig nehmenden Menschen.

Ich bin überzeugt davon, das sich die Menschen einfach vom grundsätzlichen her - VIEL zu WICHTIG nehmen und unter einem Wahn leiden -, der sich da nennt: Anthropozentrismus. Ihr Gläubigen - besonders der jener traditionellen ARTUNG - vergesst, wie UNBEDEUTEND wir gegenüber diesem riesigen unermesslich gewaltigen Universum sind. Ein Beweis für andersartige Dimensionen gibt es einfach (noch) nicht. Mathematisch formuliert zweifelsfrei ja, doch bringt das kaum etwas außer obskuren Spekulationen. https://www.youtube.com/watch?v=srVy1z4DKjc

"Das Wort Gott ist für mich nichts weiter als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden, keine noch so feinsinnige Auslegung kann für mich etwas daran ändern." Zitat? Ratet mal...ALBERT EINSTEIN sagte das

Der Gott der Religionen ist für mich eine Beleidigung für das uns umgebende Universum!

"Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde" - so steht es heute auf dem Feuerbach-Denkmal in Nürnberg zu lesen. Man kann es auch so sagen: Mit dem Verschwinden des Menschen von dieser erde gäbe es auch diesen Gott nicht mehr!
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