Kundenrezension

7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oh, du böses Plagiatentum ..., 2. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sacrificium (Limited Mediabook + Bonus CD) (Audio CD)
Gute Musiker im Female-Fronted-Sympho-Metal gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, gute Sängerinnen auch - z. B. Manuela Kraller vom Vorgänger, und die hatte auch etwas Eigenes in der Stimme, vor allem war sie etwas besser ausgebildet als die von Tarja Turunen. Madame von Giersbergen (.. ist nicht verwandt mit Anneke, oder?) hingegen geht als etwas holprigere 1:1 Kopie von Tarja durch. Wenn man es nicht wüßte, würde praktisch jeder auf die ehemalige Nightwish Sängerin tippen, erster Minuspunkt.

Kommen wir zu Punktabzug Nummer zwei: Rufen wir uns mal die "Wishmaster"/"Century Child" Phase von den Finnen wieder ins Gedächtnis, noch ein wenig "Edenbridge" dazu, und schon haben wir "Sacrificium" richtig eingeschätzt! Das Riffing allgemein, die Strophen, ... eigentlich alles abgekupfert! Bestes Beispiel dürfte der "Wishmaster" Klon "Betrayer" sein, oder auch "The Undiscovered Land", welches doch glatt "Dead Boys Poem" Part II sein könnte.

Hier müssen keine weiteren einzelnen Songs beschrieben werden - es ist eine gute und unterhaltsame Platte, allerdings ohne auch nur den Hauch von Eigenständigkeit vorweisen zu können - "Neverworld's End" war da noch um einiges besser! Außerdem frage ich mich langsam, warum mittlerweile 90 % der VÖs dieser Richtung mit einer zusätzlichen Instrumental-Scheibe ankommen, ist doch eigentlich völlig unnötig!

Na egal, für ein Plagiat kann ich nicht mehr als drei Sterne abdrücken, sorry.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.05.2014 13:31:03 GMT+02:00
Sehe es ähnlich. "Neverworlds End", war/ist um längen besser.

Veröffentlicht am 03.05.2014 08:55:28 GMT+02:00
mf18642 meint:
Ich kann diesen Plagiatsvorwurf ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen.

Auf "Neverworld's End" waren Xandria deutlich mehr an Nightwish angelehnt, auch durch Manuela Krallers Stimme. Sie klingt für mich deutlich mehr Tarja als Dianne: Ihre Stimme ist dunkler, auch sie hat wie Tarja einen Akzent, wenn sie singt.
Außerdem war "Neverworld's End" vom Instrumentalen eher eine Mischung von Nightwish zu "Once" und "Oceanborn" Zeiten: "Neverworld's End" war für mich eine Mischung von dem orchestralen Bombast von "Once", verbunden mit dem Tempo von "Oceanborn". Die Folkeinschläge, die Nightwish später zeigten, sind vorhanden.
Alles schrie für mich förmlich: "Seht us an, wir sind mehr wie Nightwish zur Tarjas Zeit als Nightwish selbst!".

Auf "Sacrificium" klingen Xandria deutlich eigenständiger, auch wegen Dianne. Ihre Stimme erinnert mich spontan nicht an eine andere Sängerin wie es bei Manuela der Fall war.
Das und die Instrumentalparts, die deutlich mehr eigene Identität haben als auf "Neverworld's End", sorgen höchstwahrscheinlich dafür, dass ich mich, als ich mir das Album angehört habe, zu keiner Sekunde an Nightwish erinnert gefühlt habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2014 09:23:24 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.07.2015 16:51:29 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.05.2014 09:29:07 GMT+02:00
Trigan meint:
>>Außerdem frage ich mich langsam, warum mittlerweile 90 % der VÖs dieser Richtung mit einer zusätzlichen Instrumental-Scheibe ankommen, ist doch eigentlich völlig unnötig!

Das wird für Menschen wie mich gemacht, die solche Instrumentalversionen lieben. Einige höre ich sogar öfter, als die Version mit Gesang.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2014 09:56:57 GMT+02:00
Sichris meint:
Trigan

"Das wird für Menschen wie mich gemacht, die solche Instrumentalversionen lieben. Einige höre ich sogar öfter, als die Version mit Gesang."

Kann ich sogar teilweise nachvollziehen (z. B. bei "Lena", hahaha ...)! Mir fällt's halt nur auf, und oft ist dann auf jeder Version noch ein anderer Bonussong dabei, ... ich nenne das Abzocke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2014 10:09:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.05.2014 12:32:29 GMT+02:00
mf18642 meint:
Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung ist :)

Wie gesagt, Dianne erinnert mich nicht an eine andere Sängerin, insbesondere nicht Tarja. Beide haben eine klassische Gesangsausbildung, beide singen Sopran, beide haben kraftvolle Stimmen. Insofern ähneln sie sich tatsächlich, aber ihre Stimmen sind ansonsten total unterschiedlich (zumindest meiner Meinung nach).
Diannes Stimme ist hell, Tarjas dunkel. Diannes Stimme ist warm, Tarjas nicht.
Außerdem ist Tarjas Vibrato sehr charakterisch für sie und den kann ich bei Dianne eventuell in Ansätzen erkennen, mehr aber auch nicht.
Aber vielleicht habe ich auch Diannes Gesang bei Ex Libris, ihrer anderen Band, im Hinterkopf und der klingt nun wirklich nicht nach Tarja.

Zudem frage ich mich wirklich, welche Strophen bei welchen Liedern mit Nightwish "völlig identisch" sein sollen. Ich höre nämlich keine Ähnlichkeiten wie ich sie bei "Neverworld's End" gehört habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.05.2014 12:38:08 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.07.2015 16:51:37 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.05.2014 21:27:39 GMT+02:00
Absolute Zustimmung. Gut erklärter Beitrag für die User hier, die sich mit Musik im Allgemeinen eben nicht ganz so gut auskennen...
Xandria haben ihre beste Zeit mit den ersten beiden Alben (Das dritte geht auch noch gerade so) gehabt. Alles was danach kam, muß man wirklich nicht haben. Das neue ist einfach nur so unnötig wie ein Kropf.

Veröffentlicht am 09.05.2014 10:22:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.05.2014 09:42:19 GMT+02:00
Ron67 meint:
Ich sags mal so :

einen schlechten Ruf hat man gleich und ich möchte den ein oder anderen einmal im Studio erleben, wenn er derartige Musik einspielen muss, statt dicke Arme zu schieben.

Musik wiederholt sich immer und natürlich gibt es Phrasen, die auch in anderen Songs vorkommen können.

Ich sehe dies aber nicht als Schwachpunkt, sondern es ist ja schon ein Kompliment, wenn eine Band, Nightwish "perfekt" nachspielen kann!

Wobei das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat.

Es gibt Hörer, die wünschen sich gerade so etwas, weil es sonst keiner mehr hin bekommt und dies ist für mich persönlich essentiell.

Ich kann mich mit Plagiatsvorwürfen und mit der "Nightwish Keule" nicht anfreunden.

Was mich freut ist, dass es -laut Bewertung - die meisten Hörer auch so sehen und natürlich kann man es nicht jedem recht machen, aber auch diese Negativ Bewertungen, muss man wohl akzeptieren.

Übrigens, es können auch mehr als sieben Leute keine Ahnung von Musik haben, wie die vielen DSDS Sendungen beweisen und dies erstreckt sich über den ganzen Mainstream!

Es ist also kein Zeugnis dafür, wenn mehrere Leute ins gleiche Rohr blasen.

Das alte Modern Talking Mitglied, welches nun in besagter Jury sitzt, wird ebenso wenig mit dieser Musik anfangen können, da zählt eher ein großer Vorderbau und ein ausgeprägtes Hinterteil.

Und zur "ausgereizten" Tonalität, kann ich als Gitarrist nur sagen:

Da verhält es sich wie bei den vielen Milliarden Menschen auf dem Globus, Niemand ist gleich!

Dazu zählt ja auch Rhythmus und Interpretation bzw. das Arrangieren eines Songs.

Ein Hendrix hat seiner Zeit aus 3 Akkorden mehr heraus geholt, als jeder andere. Es zählt die Idee und die Kreativität.

Es gibt gewisse Standards in der Musik/Harmonielehre, da kommt man nicht drum herum, um Stimmung zu erzeugen.

Veröffentlicht am 09.05.2014 12:17:52 GMT+02:00
Kürschner meint:
Genial wie sich einige hier über Ähnlichkeiten und Kleinigkeiten ereifern können, während der Rest der Welt jeden Tag mit Freude die selbe weichgespülte und X-Fach aufgewärmte Mucke anhört (Charts). Ich bin Froh das es noch Alternativen jenseits des Mainstreams gibt und das diese sogar sehr Gut sind und das ist die neue Xandria CD durchaus. Man muss sich nur darauf einlassen. Um aber meinen Senf dazuzugeben, mit "Neverworld's End" und dementsprechend mit Manuela waren Xandria so nah an den alten Nightwish dran wie keine andere Band zuvor. Ist das Schlimm? Nein, Tarja hatte ihre Zeit und die ist m.E. vorbei, Nightwish 2014 sind mit Floor nicht mehr mit früheren Werken zu vergleichen und das ist auch gut so. So gesehen füllen Xandria also vielleicht sogar eine Lücke, auch wenn ich das neue Werk, wie schon mal kommentiert, eher in der Epica als in der Nightwish Ecke sehen würde. Dianne van Giersbergen (übrigens nicht mit Anneke verwandt) macht ihren Job ausserordentlich gut, damit hätte ich persönlich nicht gerechnet. Ich find's gut!
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