Kundenrezension

21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider ganz daneben, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Enchanted Forest (Audio CD)
Die Videos zu dieser Produktion mit einer à la Kermes, ein bißchen verrückt, aber auch sexy dargestellten Prohaska ließen schon nichts Gutes erwarten. Leider werden die Befürchtungen akustisch noch übertroffen. Unglaublich eigentlich bei diesem höchst kompetenten Ensemble, das zuletzt eine CD mit einer ausgezeichneten Sängerin eingespielt hat und damit erfolgreich war.
Nicht so Prohaska. Ihre beinahe durchgehend höchst unsauberen Koloraturen und teilweise sirenenhaft die Tonhöhe suchenden, aber verfehlenden Töne haben in einer Barockeinspielung schlicht nichts zu suchen. Der Stimmansatz und der Stil Prohaskas mit einer ungleichmäßigen, mit zu viel Druck erzeugten Tonhervorbringung sind insgesamt nicht barock; man fragt sich, in welcher Epoche man hier eigentlich gelandet sein soll. Noch gravierender sind allerdings die wirklich schlechte Intonation und die unausgereifte Atemtechnik, die immer wieder zu beinahe unhörbaren, völlig klanglosen letzten Tönen einer Phrase führt. Man hat sich offensichtlich auch nicht die Mühe gemacht, als diese Fehler wenigstens auf dem Schneidetisch noch zu bearbeiten; leider auch eine lieblose Produktion.
Das ausgewählte Repertoire ist leider auch nur Altgebekanntes. Was "Combattuta da due venti" mit einem Wald zu tun haben soll, könnte man sich auch fragen. Wichtiger ist, dass hier nichts Originelles gebracht wird, sondern nur, was man anderswo schon besser gehört hat. Sehr schade.
Es wäre schön, wenn in Zukunft, da es so viele junge Sängerinnen gibt, die wirklich Barockmusik singen können, Aufnahmen mit diesen entstünden, und nicht aus schlichter Profitgier mit einer Sängerin, die offensichtlich in diesem Repertoire nicht zuhause ist. LiebeR LeserIn, wenn Sie Barockmusik möchten, kaufen Sie doch bitte besser irgendetwas anderes - mit einer der Damen Gauvin, Piau, Kirkby, Bartoli, Genaux, wem auch immer...! Und wenn Sie Prohaska hören möchten, wie wäre es mit „Sirene“?
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.05.2013 19:56:25 GMT+02:00
Polly meint:
Vielleicht muss es auch nicht immer "barock" sein, nur weil es "barock" ist ;)

Veröffentlicht am 06.06.2013 23:38:00 GMT+02:00
gemihaus meint:
chere lorraine,
ich denke, so ganz daneben mit ihrer rezension liegen diesmal sie, und bitte, kein kermes vergleich.

Veröffentlicht am 13.08.2013 23:18:17 GMT+02:00
rosa mund meint:
vielen dank für ihre bewertung. offensichtlich haben sie ein über das durchschnittliche hinausgehendes gehör, was ich leider nicht mein eigen nenne. aber ich kann ihnen gut folgen und glaube zu verstehen, was sie meinen. als großer bewunderer von cecilia bartoli glaube ich sogar unterschiede zur prohaska zu erkennen. so kann man also immer noch etwas lernen. also nochmal vielen dank und lassen sie sich ihre meinung nicht verbieten. nicht alles ist aber eben reine geschmacksache. qualität steht einfach für sich.

Veröffentlicht am 24.10.2013 09:58:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2013 10:02:44 GMT+02:00
2496_Gourmet meint:
Sie haben ganz offensichtlich eine große Lust am Verriss.
Es wäre aber besser, sie würden sich zurückhalten, da es mit ihrem Gehör nicht weit her ist. Sie können zwischen dem Timbre der Sängerin und dem unglaublichen Kammfiltereffekt, der diese Aufnahme unbrauchbar macht nicht unterscheiden. Leider lässt die Kompetenz der aufnehmenden labels immer mehr nach. Einen Phasenfehler wie diesen zu machen bedeutet nicht nur, daß der Tonmeister entweder berufsunfähig oder intolerabel schlampig ist, sondern auch daß es keine Qualitätskontrolle gibt. Man ist bei Archiv Produktion offensichtlich nicht mehr an fehlerfreien Aufnahmen interessiert.
Das Verhängnis nimmt seinen Lauf und es finden sich immer Leute wie sie, die dann genauso dreiste wie schädliche Kritiken schreiben. Wie man versuchen kann gegen Prohaskas begeisterte Kritiken der ganzen Fachwelt anzustinken läßt sich wohl nur mit einem gewissen Kohlhaas - Effekt erklären.
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