Kundenrezension

259 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 13. November 2012
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Assassin's Creed 3 - Bonus Edition (100% uncut) - [PlayStation 3] (Videospiel)
Nachdem ich AC:3 jetzt durchgespielt und auch einige der Nebenmissionen gemacht habe, möchte ich mein Fazit ziehen und hoffe, es hilft jemandem bei der Kaufentscheidung.
Vorweg: Es ist ein gutes Spiel, aber es ist meiner Meinung nach der bisher schwächste Teil der Serie.
Im Folgenden werde ich erläutern, wie ich zu dieser Meinung komme.

Kommen wir zuerst zu den positiven Aspekten:

* Tolle Grafik. Die Grafikqualität hat sich nochmals gesteigert, auch wenn man inzwischen merkt, dass die Engine auf den Konsolen am Limit ist. Die Animationen sind noch einen Tick besser (auch variantenreicher, z.B. beim Springen über einen Zaun). Man ist hier nicht auf einem Uncharted oder Killzone-Niveau, aber nicht übermäßig weit weg.

* Deckungsmechanik. Endlich an Wände anlehnen und um Ecken spicken! Mir war es schon immer ein Rätsel, wieso es das nicht schon seit AC:1 gibt.

* Artwork. Das Artwork ist wie immer sehr gut und spiegelt die historischen Gegebenheiten schön wieder. Egal ob Gebäude, Schiffe oder Kleidung.. man fühlt sich wie im Amerika des späten 18. Jahrhunderts. In der englischen Sprachausgabe kommen auch diverse Akzente sehr gut durch. In der deutschen Lokalisierung ist das nicht immer gleich gut gelungen, aber zumindest den französischen Akzent hat man gut abgebildet.

* Gute Story. Die Story ist ordentlich und hat im Gegensatz zu Revelations auch wieder einen richtigen Bösewicht, gegen den man gerne ins Feld zieht. Ich finde den Konflikt zwar nicht so spannend wie noch in AC:2 oder gar Brotherhood, aber es ist motivierend genug.

* Sehr flüssiges Klettern. Man bewegt sich neuerdings herrlich geschmeidig durch die Bäume, springt von Ast zu Ast und erklimmt so auch die höchsten Baumwipfel. Super!

* Optionale Missionsziele. Die optionalen Missionsziele in AC:3 sind abwechslungsreich und erhöhen den Wiederspielwert von Missionen. Meistens sind sie relativ leicht zu erfüllen, aber manche etwas knackigeren Herausforderungen sind auch dabei.

* Neue Waffen: Neben den bekannten Klingen gibt es jetzt auch ein (imo zu starkes) Tomahawk sowie Pfeil + Bogen (leise und tödlich!) und besonders cool: Ein Messer, welches an einem Seil befestigt ist und mit dem man Gegner an einem Ast aufhängen kann.

* Seekämpfe. Eigentlich bin ich nicht ganz sicher, was dieses Element in einem AC-Spiel zu suchen hat (genauso wie Den Defense in Revelations), aber es macht durchaus Laune, mit seinem Segelschiff durch den Atlantik zu pflügen und dabei andere Schiffe zu versenken. Es gibt neben den Seekämpfen der Story auch diverse Nebenmissionen, die aber eher nach Schema F ablaufen. Spaßig ist es trotzdem und ich freue mich immer, wenn ich ein Kriegsschiff in Flammen aufgehen sehe :)

Bleiben noch die negativen Punkte.. und da gibt es für mich dieses mal leider recht viele:

* Zu viel Reisen. Es gibt insg. vier Gebiete: Boston, New York, das Grenzland (ländliche Region) und die Davenport-Siedlung. Und oft ist man ständig am herumreisen, ohne sich in einem Gebiet richtig verwurzeln zu können. Als ich mit der Story fertig war, hatte ich kaum was von den Karten in New York und Boston aufgedeckt. In AC:1 und AC:2 gab es zwar auch mehrere Städte mit "Landfläche" dazwischen, aber man hatte in den Städten wesentlich mehr Aufgaben, die einen auch herumgeführt haben. So kommt es schon vor, dass man bei manchen Missionen einige Mal die Schnellreise bemühen muss und nur durch die Gegend "springt".
Insgesamt finde ich, Brotherhood hat hier den besten Ausgleich gefunden.. Große Stadt mit angeschlossener ländlicher Umgebung.

* Langweilige Kämpfe. Okay, also die Kämpfe früher waren auch nicht gerade ein Garant für Spannung und Herausforderung.. aber inzwischen ist es lächerlich. Die Steuerung wurde vereinfacht und man kann jeden Gegner mit "Verteidgung durchbrechen" sofort aus der Fassung bringen und dann für eine Weile auf ihn draufhauen. Manche Leute schreiben auch, das Zeitfenster für Konter wäre kurz.. mir kommt es ewig lang vor und ich verpasse gefühlt höchstens einen von 100 Kontern. Schade finde ich auch, dass man mit dem Assassinen-Tomahawk bereits zu Beginn eine sehr mächtige Nahkampfwaffe besitzt. Dadurch hat man wenig Anlass, sich eine bessere Nahkampfwaffe (wie z.B. ein Schwert) zu kaufen.
Diese einfachen Kämpfe erstrecken sich auch auf Wildtiere wie z.B. Bären. Das Quick-Time Event, um Meister Petz abzumurksen läuft viel zu einfach: Bei Angriff Kreis drücken, dann entweder Kreuz, Viereck oder Dreieck. Für jeden Tastendruck hat man gefühlt Jahre Zeit. Warum hat man das nicht etwas anspruchsvoller gemacht? God Of War zeigt doch, wie man nette Quick-Time Events macht. Es muss ja nicht gleich wie in Heavy Rain sein, aber mehr Variation wäre wirklich gut gewesen.

* Total öde Aussichtspunkte. Mann, an was für tollen Gebäuden ist man bisher hochgeklettert! Gigantische Sakralbauten in AC:1, Engelsburg, Pantheon, Pastgemächer, Kollosseum in AC:Brotherhood und z.B. die Hagia Sophia in AC:Revelations. Und jetzt? Jetzt klettert man ständig rote Backsteinkirchen hoch, die erstens relativ niedrig und zweitens auch nicht gerade abwechslungsreich sind. Einzig die Kirchturmspitze ist mal etwas anders. In der Wildnis klettert man auch x-mal den gleichen großen Baum hoch, um zu Synchronisieren. Klettern ist eigentlich ein sehr wichtiger Aspekt von AC - zumindest für mich. Das er hier so auf der Strecke bleibt, hat mich sehr gestört.

* Schauplatz ohne Historie. Aus heutiger Sicht spielt AC:3 natürlich an geschichtsträchtigen Orten. Aus damaliger Sicht jedoch nicht und das finde ich ziemlich langweilig. Akkon, Venedig, Rom oder Konstantinopel haben hier viel viel mehr zu bieten. Schlimmer noch: Die Städte Boston und New York ähneln sich sehr stark, bieten somit wenig Abwechslung und auch so gut wie keine Sehenswürdigkeiten. Letzteres ist logisch, die Städte gab es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht sooo lang. Das Problem damit ist aber, dass man auch nicht viel cooles entdecken kann. Wenn man in den Vorgängern vor dem Dogenpalast, dem Pantheon oder der Hagia Sophia stand.. da staunte man schon mal und dachte "Wow, awesome! Ich will da hochklettern!". Solche Momente sind in AC:3 praktisch nicht vorhanden.

* Deckungsmechanik. Warum kann man sich nur an Wände anlehnen, aber nicht in der Hocke hinter Obstkisten etc. in Deckung gehen so wie z.B. in Uncharted? Selbst in Killzone 3 ist das möglich - und das ist ein reinrassiger Ego-Shooter!

* Kein "Gegner anvisieren". Früher konnte man per L1 noch einen Gegner (idR den Hauptgegner) fest ins Visier nehmen.. inzwischen springt der Fokus ständig von Gegner zu Gegner.. das ist ärgerlich, wenn man z.B. ein Zeitlimit hat, um einen Hauptgegner zu töten.

* Kein Festhalten an Kanten. Folgende Situation: Man ist irgendwo weit oben, hat aber gerade keinen Heuhaufen etc. zum runterspringen. Was tat man bisher, man hängt sich an eine Kante, drückt Kreis, lässt sich etwas fallen und drückt wieder Kreis, um im Fallen nach einer Kante zu greifen. Ergebnis: Man kommt schnell an einem Gebäude runter. Leider ist es jetzt nicht mehr möglich, dass man im Fallen die Kreis-Taste drückt und sich somit irgendwo festhält... im Endeffekt heißt das, dass man halt manuell runterklettern muss oder einfach springt und hofft, dass man es überlebt (Gesundheit regeneriert sich ja eh automatisch).
!!KORREKTUR: Geht doch indem man den linken Stick in Richtung der Wand drückt. Wird aber weder in der "Anleitung" - wenn man das Stück Papier so nennen darf, denn da steht eh nichts zur Steuerung - noch in In-Game Menüs erklärt.

* Geld ist praktisch nutzlos. Erstens bekommt man für Missionen so gut wie kein Geld mehr und zweitens kann man mit dem Geld auch nicht viel anfangen. Ein paar Waffen kaufen oder sein Schiff aufrüsten, gut. Aber ansonsten hat man praktisch keinen Verwendungszweck mehr dafür. Dann lieber das Geld ganz streichen und z.B. Waffen über Nebenmissionen freischalten.

* Kein Kauf/Renovieren von Gebäuden mehr. Ich fand es in früheren AC-Teilen immer sehr motivierend, ein historisches Gebäude zu kaufen bzw. zu renovieren, damit es wieder in vollem Glanz erstrahlt. Auch das Renovieren von Händlern, Banken etc. in AC:Brotherhood hat Spaß gemacht, denn man hat dadurch auch Vergünstigungen bei diesen Händlern bekommen. Das ist jetzt alles rausgefallen, obwohl es durchaus diverse historisch relevante Gebäude gibt und die in der Regel auch über einen Animus-Eintrag verfügen.

* Rüstung nicht aufrüstbar. Früher konnte man seine Rüstung Schritt für Schritt verbessern, neue Ausrüstung kaufen. Geht jetzt auch nicht mehr. Sehr schade eigentlich, ich fand es immer schön, wenn ich meinem Assassinen eine bessere Rüstung spendieren konnte und er dann mehr Lebenspunkte hatte. Sowas wie "Größerer Beutel für Pfeile" hab ich auch nicht gesehen.
!!KORREKTUR: Beutel kann man aufrüsten. Funktioniert über das Handelssystem.

* Nebenmissionen sind uninspiriert. Die Nebenmissionen beschränken sich auf's Jagen und Sammeln. Was gab es in Brotherhood noch für tolle Nebenmissionen mit Leonardo Da Vinci, den Cristina-Erinnerungen, die Romulus-Gräber oder Aufträge für die Rosa in Fiore! *seufz* In AC:3 fehlt sowas komplett.

* Pferde bleiben ständig hängen. Wenn man durch's Grenzland reitet, bleibt der eigene Ackergaul des öfteren an Büschen usw. hängen.

* Bugs. Es gibt wirklich viele Bugs und ich will gar nicht wissen, wie es vor dem Day-1 Patch war oO. Clippingfehler, Pferde die kurz im Boden versinken, Schwebende Waffen in Büschen, Scriptereignisse in Story-Missionen, die nicht ausgeführt werden... Die Grafikfehler sind imo verschmerzbar und es ist auch nie unspielbar. Schön ist das ganze dann aber doch nicht.

Der Abschnitt über die negativen Punkte sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass AC:3 immer noch ein gutes Spiel ist. Ich finde nur, dass die Vorgänger erheblich besser waren und man weggefallene Spielelemente nicht adäquat ersetzt hat. Ich hatte mir mehr erhofft und bin von dem Spiel auf hohem Niveau enttäuscht worden. Dennoch hatte ich für die Zeit des Durchspielens meinen Spaß dabei. Wer die AC-Serie also mag, kann auch hier zuschlagen.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 29 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.11.2012 10:58:35 GMT+01:00
Motzki meint:
Tolle Rezension! Trifft den Nagel auf den Kopf. Genau das gleiche Empfinden haben ich auch bei AC III.

Obwohl es ein tolles Spiel ist, kann mich das Setting nicht so fesseln wie in den Vergangenen Teilen. Es fehlen einfach viele Bestandteile der alten Spiele, die den Reiz der Serie ausgemacht haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2012 22:16:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.11.2012 22:21:35 GMT+01:00
TomTom meint:
Tolle Rezension! Danke schonmal dafür. Vorweg, ich hab das Spiel noch nicht!

Deine negativen Aspekte kann ich größtenteils, so wie du sie beschrieben hast, voll und ganz nachvollziehen. Vorallem das mit den Aussichtspunkten ist so eine Sache. Klar gab es in den Vorgängern auch Kirchen, Kapellen oder Gebäude die sich geähnelt haben. Aber das beste war doch, wenn man auf dem ersten oder zweiten Aussichtspunkt stand und schon in der Ferne die richtig geilen Gebäude sehen konnte. Man wollte sofort los und diese erkunden, zumal man wusste, dass so ein Gebäude einfach ein Aussichtspunkt sein musste :D

Das renovieren von Häusern wird mir wohl nicht unbedingt fehlen. Es bot eine Abwechslung und war nach AC 1 eine wahre Revolution, aber nachdem es in Brotherhood und Reveltions nahezu 1:1 kopiert wurde, ist dies auch schon ein ausgelutschtes Gameplay Element. In Brotherhood fande ich es noch am schlimmsten. Man kaufte sich eins dieser, zu Anfangszeiten, sehr teuren Gebäude und die einzige Änderung die man vorfindet, ist das Schild welches vorne fehlt und die gefüllte Geldörse bzw Bank. Nicht so das Gelbe vom Ei. Da hat aber jeder seine eigenen Vorstellungen von renovieren. Andererseits wäre ein heiles Koloseum auch komisch, doof und mal abgesehen davon auch historisch inkorrekt. Aber wie gesagt, jedem das seine. ;)

Die Bugs sind hoffentlich bis zu meinem Kauf gepatcht. Das ist nicht so der Börner :D

Über die noch leichteren Kämpfe kann ich mit beiden zugedrückten Augen noch hinwegsehen. Das Zeitfenster zum Kontern soll ja kleiner sein, angeblich! So wie du es beschrieben hast, ist dem ja wohl nicht so. Abwarten! Aber was gar nicht geht, ist eine Lebensleiste die sich automatisch regeneriert. Das ist echt ... naja... und nimmt die somit auch die letzte Hürde die man noch überwinden hätte müssen. So wirkt es ja mehr nach einem Game, das ausschließlich an die "neuen" Spieler dieser fantastischen Reihe gewidmet sei oder den Casual-Gamern. Ich werd mir da wohl besser selber ein Bild von machen müssen um dies genauer erläutern zu können. Ich will mich ja jetzt auch nicht umsonst aufregen oder das Spiel 'gar schlecht machen, denn das hat es in keinem Fall verdient.

So meine kleine Meinnung zu den negativen Aspekten, in der Hoffnung das mir das Spiel, sobald ich es mir zulege, trotzdem gefallen wird.

I'll be back :D

Veröffentlicht am 15.11.2012 11:04:45 GMT+01:00
Jim Power meint:
Sehr gut, ausgewogen und differenziert formuliert wie ich finde.
Ich finde mich in den wesentlichen Punkten wieder und muss somit meine Rezension eigentlich nicht weiter fortsetzen.

Veröffentlicht am 15.11.2012 15:59:58 GMT+01:00
Maniac meint:
Endlich auch mal ein paar Kritikpunkte, "sehr gut" auch meine Meinung.

Ein kleiner Tipp zum Spiel: im Handwerkssystem des Dorfes gibt es Möglichkeiten sein Material aufzurüsten (mehr Pfeile, andere Waffen etc.). Dazu einfach an das "Buch des Handels" gehen und bei den zu bauenden/erschaffenden Materialen mal durchschalten. Für mich eine Extra-Motivation zu den ganzen Bugs und nervenzermürbenden Eigenheiten des Spiels.

Veröffentlicht am 16.11.2012 00:04:19 GMT+01:00
Amaterasu meint:
Ich finde das hier wirklich eine gute Rezension, bis auf eine Sache...

Ich finde schon auch, dass AC3 seine Kritikpunkte hat, aber... wie kann man sich über die Gebäude beschweren? Boston z.B. ist 1630 n. Chr. gegründet worden, die Stadt ist zu Beginn von AC3 also grade mal 120 Jahre alt. Konstantinopel wurde 660 v. Chr gegründet, ist also als Ezio es besuchte über 2000 Jahre alt! Das ist völlig lächerlich die Architektur vergleichen zu wollen, zudem muss man noch die schwierige Lage der frühen Siedler in Amerika miteinbeziehen... Damals waren die Gebäude nun mal aus Holz oder wenn man Glück hatte aus Backstein. Schauen Sie sich alte Zeichnungen an, Boston sah nun mal so aus! Ich persönlich habe mich auch nicht sehr gefreut, als ich in den ersten Trailern erfuhr, dass AC3 während des amerikan. Unabhängigkeitskrieg spielt (finde das Thema nicht so dolle). Trotzdem sollte man aus der Schule wissen, dass man gar keine alten tollen Gebäude besuchen KANN, weil es die zu dieser Zeit in Amerika einfach gar nicht gab! Das hätten Sie wissen müssen, als Sie sich dieses Spiel kauften, was haben Sie denn erwartet? Soll Ubisoft da jetzt einfach einen fetten Wolkenkratzer hinstellen, nur damit man was "Cooles zum Draufklettern" hat?

Im Übrigen kann man sich im Fallen sehr wohl an Wänden festhalten, das geht nur nicht mehr mit Kreis, sondern man muss den linken Analogstick in Richtung Wand drücken. Geht genauso gut wie vorher.

Veröffentlicht am 16.11.2012 06:00:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.11.2012 06:18:51 GMT+01:00
FunnySteel meint:
1. Es gibt schnellreise. 2. Die nebenmissionen die du ansprichst bei ac bro oder revelations basieren zu 80% auf dlc die bei ac3 ab Februar-März erhältlich sind. Die anderen sind ähnlich wie in den vorangegangen teilen, diebes- attentatsmission etc,kapitain Kidds Schatz.... Zu den Aussichtspunkten kann ich nur sagen im Grenzland gibt es einige schöne und hohe stellen. Bei den städten haben die entwickler sich daran gehalten wie es damals in boston und new york aussah. 3. DAS GELD! Braucht man um sich seine Waffen (pistolen,schwerter,usw) oder beutel und satteltaschen für mehr munition selbst zu bauen. Die Waffen sind besser als die die man kaufen kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2012 06:17:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.11.2012 06:20:26 GMT+01:00
FunnySteel meint:
@75s TJ
Find das echt seltsam das jemand über das Spiel urteilt der es noch nicht mal besitzt...
Ac3 is bissl anders als ac bro oder revelations aber keines falls schlechter. Nur die Bugs stören ein wenig,aber das bleibt ja nicht so. Aber für alle die so drauf rumhacken sag ich nur eins: Brotherhood mal für 1-2std spielen und dann zurück zu ac3 wechseln. Da merkt man schnell das es doch ein sehr gutes Game ist.

Hab bisher jedes Spiel zu 100% durchgezockt, jedes hatte seine vor und nachteile.

Ps: das lustigste is das an jedem Teil rum gemeckert wurde,aber sobald es ein neuen teil gibt den man zerhacken kann sind die alten auf einmal die besten die es je gegeben hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2012 07:44:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.11.2012 17:31:45 GMT+01:00
Maniac meint:
Hallo F. Stiehl.
Ich denke das kann man nicht unbedingt so stehen lassen.

Schnellreise ja, in den Städten darf man aber vorher sinnloser Weise Kanäle erkunden. Während einer aktiven Mission auf einer Karte, ist die Schnellreise ebenfalls deaktiviert, sodaß ggfls. man zig mal hin und her rennt.

Die Nebenmissionen sind nicht gut gestaltet. Die Übersicht leidet teilweise erheblich. Auf der Karte sind ständig Dinge markiert, über die man nur Übersicht bekommt, wenn man ins Logbuch schaut (das war mal anders). Teilweise werden die Markierungen auf der Karte auch nicht entfernt. Man findet also nichts vor.

Das Design der Städte und der Wildnis (Aussichtspunkte etc.) ist völlig in Ordnung, das denke ich ebenfalls.

Das Geld ist leider wirklich keine große Motivation. Die Wachen haben zu wenig, jagen macht Spaß aber nach einigen Stunden ist auch das nicht mehr so spannend, Schiffsmissionen bringen leider GAR KEIN Geld (warum? Waren Piraten und Freibeuter früher bei der Wohlfahrt?), Rekrutenmissionen bringen auch nur wenig Geld und habe ich erstmal alle Waffen und das Schiff fertig, was ist dann mit dem Geld anzufangen?

Bugs bleiben nicht so? Zum Spaß habe ich mal einige Bugs für mich festgehalten. Ich behaupte einfach mal: wenn der Release-Patch Bugs behoben haben sollte, dann erwarten uns noch mindestens 10 Updates, bis es einwandfrei läuft. Weiter behaupte ich das die auf sich warten lassen werden.
Würden sie denn z.B. ein Auto gut bewerten wenn es zwar fährt, aber stottert?

Sie werden wohl auch merken das zwar gemeckert wird, aber das sind grundsätzlich verschiedene Personen. Es fällt aber auf, da gebe ich ihnen auch Recht.
Teil 1 war super (aber auf Dauer leider eintönig), Teil 2 war spitze, Brotherhood und Revelations waren armselige Lückenfüller ohne viel Sinn (selbst die Story war zum Teil unnötig, ich kann nahtlos an 3 anknüpfen), Teil 3 sehe ich trotz aller Fehler als wirklich gut an. 3 Sterne finde ich als Gesamtwertung fair, den Spielspaß würde ich noch höher bewerten.

Also lassen sie den Menschen doch das meckern. Das gehört eben dazu. Meckern können wir Kommentatoren getrost bei den vielen unfairen 1 Stern Wertungen. Die sind zum Teil wirklich sinnfrei. Nicht so diese Rezension die gut und fundiert formuliert wurde. Haben sie diese eigentlich komplett gelesen? :)

Veröffentlicht am 16.11.2012 09:27:55 GMT+01:00
Ritchie meint:
So hallo zusammen,

danke für euer Feedback und auch eure Anmerkungen! :)

@Maniac
Danke für den Hinweis mit dem Aufrüsten der Beutel etc. Das wurde ja gut versteckt! Ich werde die Rezension entsprechend anpassen :)

@Amaterasu
Mir ist durchaus bewusst, dass es in Boston zu der Zeit halt nun mal keine riesigen Gebäude gab ;) Das ist eben ein Problem des Settings. Grundsätzlich hätte man aber z.B. ein paar Dinge machen können: Abwechslungsreichere Kirchengebäude (müssen die unten echt fast alle aus roten Backsteinen bestehen?) oder dass man z.B. an diversen Orten Felsen erklimmt, um die Templer-Festungsanlagen (welche auch ruhig etwas höher sein können) zu erklimmen.
Auch bedanke ich mich für den Hinweis mit dem Festhalten. Da man ja heutzutage keine Anleitungen mit wirklichem Inhalt bekommt, wusste ich das nicht. Ich werde auch hier die Rezension entsprechend anpassen :)

@F. Stiehl
Bei AC:Brotherhood gab es sehr viel (imo abwechslungsreiche) Missionen die auf Gildenbasis funktioniert haben. Die waren direkt im Spiel drin. Dann gab es die Da Vinci-Missionen. Auch direkt im Spiel. Das hat meiner Meinung nach schon eine andere Qualität als die vorhandenen Nebenmissionen in AC:3.
Im Grenzland kann man tatsächlich auf ein paar hohe Bäume klettern, aber das nutzt sich auch ab, da es doch immer die gleichen Bäume sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2012 11:16:50 GMT+01:00
4irw0lf meint:
Guten Morgen,
wirklich gute Rezension. Haben so gut wie alle Punkte angesprochen, die mir an AC3 gefallen, sowie missfallen haben.
Was mir noch missfällt, ist die Tatsache, das man anfangs nur spärlich in die Funktionen der Konvois, der Handwerker und Herstellung neuer Gegenstände eingeführt wird. Habe mir hierzu im Internet durchgelesen, wodurch mir persönlich erst klar wurde, dass sehr gute Möglichkeiten in den Funktionen liegt, auch wenn sich die Frage stellt, wozu man neue, vorallem stärkere Waffen brauchen soll, die Kämpfe sind wirklich gut zu meistern, einzig was mir fehlt, sind Waffen wie eine Armbrust oder die normalen Wurfmesser, wobei ich natürlich nicht weiß, ob man diese Waffen durch neue Pläne selbst bauen kann. Was mir auch bei diesem Teil wieder aufgefallen ist, AC ist kein Spiel, bei dem man nur die Hauptmission spielen sollte, da man ansonsten in zwei Tagen höchstwahrscheinlich durch wäre. Es lebt durch die Nebenmissionen, welche zum Teil spannender und abwechslungsreicher wie die Hauptmissionen waren.
AC3 ist ein gutes Spiel, allerdings fesselt mich die Story der Hauptmission weniger als in den Teilen davor und auch wenn das subjektiv ist, war in meinen Augen, Ezio eine sympathischere Hauptfigur als Connor.
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