Kundenrezension

12 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langatmig, monoton, ohne wirkliches Highlight, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shame [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich mag Filme, die kontrovers diskutiert werden, ich mag auch skurile und gesellschaftskritische Filme, aber diese Film hat mir wirklich gar nichts gegeben. Es gibt bei mir auch tatsächlich Filme, die ihre Wirkung erst ein paar Tage später entfalten, weil Bilder nochmal durch meinen Kopf gehen, aber zu diesem Film habe ich absolut keinen Zugang gefunden.

Der Film ist mir einfach zu langatmig, zu still und ich denke, man hat versucht das im Film durch die Offenheit der "Erotikszenen" zu kompensieren, die zugegebenermassen recht interessant sind, aber trotzdem langweilig auf die Dauer im Film, weil einfach nichts mehr kommt.

Meine Meinung: zu wenig Inhalt (oder einer, der sich mir nicht erschliessen will) für einen 100 Min langen Film. Wenn man mal einen depressiven Abend vor dem TV verbringen will, ist man mit diesem Film bestens bedient.

Und die Frage danach, welcher Film mich berührt hat und gerade bei mir einfach so im Kopf ist, während ich das hier schreibe: "Million Dollar Hotel" (liegt wohl auch an der Musik, die ich gerade höre von U2, die auch den Soundtrack zu MDH gemacht haben) Das ist grossartiges Kino :-)
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.01.2013 13:05:03 GMT+01:00
Da hat der Kritiker schon erkannt, daß er zu "Shame" keinen Zugang gefunden hat und gibt trotzdem die schlechteste Note (falls das unverständlich ist, die logische Note wäre dann, keine zu vergeben, eben weil man, auch wenn das abgedroschen ist, wohl nicht verstanden hat, was das Ganze soll). Eine abgründige und karge Charakterstudie eines isolierten Menschen darf man auch ruhig mal still, schmerzhaft und kühl inszenieren - es muß ja nicht jeder Film zwangsläufig gängige Unterhaltungsansprüche bedienen. Und es gibt dafür durchaus ein Publikum, mich hat er im Kino sehr mitgenommen - ich hab aber auch keine Unterhaltung erwartet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2013 20:05:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2013 20:06:02 GMT+01:00
peterlustiger meint:
Ich schreibe es mal ein klein wenig provokativ: Wenn Sie nicht verstehen, wieso ich meine Rezension so verfasst habe, wie ich es getan habe und dem Film nur einen Stern vergebe, warum schreiben Sie dann einen Kommentar darauf?
Dieser Satz ist genauso unsinnig, wie Ihr Eingangsstatement. Wenn Sie richtig gelesen hätten, wäre Ihnen nach meinem ersten Satz bereits aufgefallen, dass ich Filme mag, die kontrovers diskutiert werden, skuril und gesellschaftskritisch sind. Wir reden hier nicht über eine Musikrichtung a la Techno, Heavy Metal, Rock, Schlager, Klassik etc. pp. Hier würde ich Ihrem Statement beipflichten. Eine Musik einer Richtung die ich nicht mag, sollte ich nicht bewerten.
Aber bitte nicht so viel Unterstellen, wenn Sie keine Ahnung haben, was andere Menschen verstanden haben und was nicht. Das ist eine provokante These, die aber nicht zu einem intelligenteren Menschen macht, wie Sie es vielleicht darstellen wollen (was nun auch wieder eine Unterstellung meinerseits ist)

MEINE MEINUNG: diese "Charakterstudie eines isolierten Menschen" ist Null für mich transportiert worden und deshalb habe ICH keinen Zugang zu dem Film gefunden. Ich habe gar keine Unterhaltung erwartet, aber ein gewisses Etwas, das nach dem Film eine Spur bei mir hinterlässt ausser das Gefühl meine Zeit damit vertan zu haben.

Geschmäcker sind halt verschieden

Veröffentlicht am 07.02.2013 16:32:42 GMT+01:00
Natürlich sind Geschmäcker verschieden, wenn das auch der überflüssigste Satz in jeder Rezensionsdiskussion ist, denn wozu dient er, außer jede Diskussion im Vorfeld abzuwürgen, weil die Meinung des Rezensenten ja schon fest steht. Insofern ist das dann hier auch keine Rezension des Films, sondern nur eine Zustandsbeschreibung des Kritikers, der bei "Shame" eben keinen Zugang gefunden hat (zumindest deutet er es an). Peter mag also andere Filme, den hier nicht. Ínformativ ist das vielleicht generell für ihn, erhellend für andere leider nicht, wenn ich den Film nicht kenne.
Was das "keine Ahnung, was andere Menschen verstanden haben" angeht - da richte ich mich nach dem Ursprungstext und da stand außer "langweilig" oder "zu wenig Inhalt" (was immer das sein soll) nicht viel. Insofern kann ich mein Urteil zu Beginn meines Kommentars nur noch mal bekräftigen, vor allem weil es danach nur noch wirrer wird. Nur weil man "Kontroverses" sonst mag, darf man sich trotz Unverständnis hier ein "Urteil" erlauben? Und wenn man etwas nicht mag, dann darf man es nicht? Kontroverses wird auch in vollkommen unterschiedlichen Dareichungsformen angeboten und nicht jede ist zugänglich für jeden - da nehme ich mich gar nicht aus.
Oder so: wenn man anhand der Kritik verstehen könnte, was an dem Film denn nun so schlecht ist (und nein, die Ausgangskritik bietet da nicht viel mehr als Allgemeinplätze ohne Nährwert), würde ich das ohne weiteres akzeptieren, denn "Shame" ist schwierig, was Sehgewohnheiten angeht. Und depressiv, ja das stimmt.
So ist die "Kritik" eine typische persönliche Meinungsabgabe (kann nun Lob oder Kritik sein), die mir bzgl. des Films inhaltlich leider zu wenig bieten kann. Darum der Kommentar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2013 19:35:19 GMT+01:00
peterlustiger meint:
Zitat: "wenn man anhand der Kritik verstehen könnte, was an dem Film denn nun so schlecht ist ..., würde ich das ohne weiteres akzeptieren, ..."

zu langatmig, monoton, zu still, zu depressiv, zu wenig Inhalt für 100 Minuten ...

Wie anders soll man diesen Film, noch weiter beschreiben, den ich eher mit einem "Stein" vergleiche, als mit einem Buch mit gut erzähltem Inhalt. Es gibt dazu einfach nicht viel zu sagen. Den Inhalt muss man ja wohl nicht näher beschreiben, da der anderswo nachzulesen ist.

Kennen Sie den Film "Gesellschaftlich ausgestossen"?. Da geht es um einen Menschen, der U-Bahn fährt, aber eigentlich gar kein Geld dafür hat. Er fährt jeden Tag wieder, nur eine andere Strecke, mal wird er erwischt, mal rennt er weg. Zwischendurch findet er mal ein Ticket, das er nutzen kann. Er hat keinen Job und keine Wohnung. Aber er muss U-Bahn fahren, und schaut aus dem Fenster, jeden Tag. Das einzig Spannende für ihn sind die unterschiedlichen Webungen an der Bahn ... Gesellschaftlich ausgestossen halt. Soweit ich mich erinnern kann, geht der Film 119 Minuten. Ein Problem welches uns alle betrifft, denn gesellschaftlich ausgestossene Menschen leben leider unter uns.

Letztendlich haben Sie und ich doch eines gemein: Ich verstehe Den Film nicht, Sie nicht meine Kritik.

Veröffentlicht am 03.03.2013 23:25:26 GMT+01:00
MissCabyCane meint:
Ich stimme jedem Satz dieser Rezension 100% zu. Danke!

Veröffentlicht am 30.03.2013 11:39:17 GMT+01:00
Nino di Bari meint:
Ich stimme Silvan Prefetzky uneingeschränkt zu. Ich verstehe auch trotz des hin und hers zum Austausch der Argumente nicht, was "peterlustiger" von diesem Film erwartet hat. Er wird weder als sozialkritische Reality-Doku noch als Action-Film angekündigt. M.E. handelt es sich um einen wunderbar gelungenen Arthouse-Film, der bewusst auf Stille setzt. Ich meine auch, dass hier auf Erotik weitgehend verzichtet wird. McQueen inszeniert eher harte Sexszenen und diese kompensieren gar nichts, sondern sie verdeutlichen immer die innere Leere des Protagonisten. Die beiden Haupt-Charaktere - Brandon und seine Schwester - sind natürlich von Depressionen betroffen. Hätte man das etwa mit Komik aufmotzen sollen. Als Zuschauer konnte ich die Melancholie, die der Film in mir auslöste, gut annehmen. Mag sein, dass der Film "langatmig" ist, langweilig war mir jedoch nicht eine Minute. Es gibt in der Kunst Dinge, für die braucht man einen langen Atem. Dafür wird man am Ende um so mehr beschenkt. Ich möchte abschließend noch die besondere Ästhetik (Farbgebung, Beleuchtung, Kameraeinstellungen) hervorheben. Es wundert mich, dass man davon gänzlich unbeeindruckt bleibt. Für mich ist SHAME einer meiner ALL-TIME-FAVORITS.

Veröffentlicht am 30.05.2013 19:32:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.05.2013 19:46:04 GMT+02:00
ArrowPen meint:
Ich finde es sehr schade, Herr "PeterLustiger", daß Ihnen dieser Film nichts geben konnte. Persönlich finde ich den Film ausgezeichnet, und insbesondere die schauspielerischen Leistungen erlebe ich als außergewöhnlich. Darf ich Sie einladen, meine Rezension, die ich unter "Homo erectus desperatus" hier angeführt habe, zu lesen? Vielleicht gelingt es mir, daß dieser Film Ihnen doch etwas gibt... Einen Versuch ist es wert, finden Sie nicht? Beste Grüße, ArrowPen
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