Kundenrezension

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Idee: Gut, Ausführung: UBI-Schrott, 7. Dezember 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rocksmith 2014 (mit Kabel) - [PC] (Computerspiel)
Habe mir das Spiel gekauft, um mein Nebenbeigeklimpere wieder in etwas geregelte Bahnen zu lenken. Theoretisch würde das auch funktionieren, Ubisoft legt einem hier aber einige Steine in den Weg.

Real Tone Kabel:
Das Spiel funktioniert ausschließlich mit dem proprietären USB-Kabel aus dem Hause Ubisoft, andere USB-Interfaces werden im Spiel weder erkannt noch unterstützt. Einzeln schlägt das Kabel mit etwas über 30€ zu buche, was ungefähr dem Preis eines meiner früheren Interfaces von Behringer (UCG 102) entspricht. Dieses war eher Low-End, erfüllte aber seinen Zweck mit gutem Klang und geringer Latenz. Das Real Tone Kabel erfüllt das nur teilweise. Latenzen sind immer präsent, lassen sich in der Spielesoftware auch nicht beseitigen, höchstens von etwa einer halben Sekunde bei Werkseinstellung Stufe 4 auf eine viertel Sekunde bei Einstellung Stufe 2. Klingt nicht nur nach viel, ist auch deutlich wahrnehmbar. Mein derzeitiges Interface von Native Instruments sowie auch das frühere von Behringer lagen hier bei nicht wahrmnehmbaren 4 ms -- allerdings mit Asio4All als Treiber, welches das RT-Kabel nicht unterstützt. Zur Klangqualität lässt sich wenig sagen, das Kabel funktioniert nur in Rocksmith, dort passt der Sound gut zum Playback. In GuitarRig 5 oder Overlouds TH2 läßt sich mangels ASIO-Support kein Vergleich zu anderen Interfaces generieren.

Software:
Dem eigentlichen Spiel merkt man den Konsolen-Charakter in den Menüs arg an, eine intuitive Steuerung mit der Maus sieht anders aus, Einstellmöglichkeiten zum USB-Interface sucht man, abgesehen von einem Latenz-Regler, vergebens. Dieser steht, wie schon geschrieben, werkseitig auf Stufe 4, wobei die Latenz mit der Zahl abnimmt. Die kleinste Einstellung war hier 2, was die Latenz weitgehend reduzierte, allerdings nicht komplett. Stufe 1 funktionierte nicht, da hier sämtliche Sound-Ausgaben verzerrten, inklusive der Sprache.
Spielerisch ist das Ganze simpel und funktional, man muss die Korrekte Saite im korrekten Bund anschlagen, wenn die "Note" eine Markierung trifft. Soweit wäre das ok, durch die Latenzen muss man diese allerdings anschlagen, wenn das Playback noch gar nicht an dieser Stelle angekommen ist. Ein richtiges Gefühl für's Timing bekommt man so sicher nicht.
Das Stimmen der Gitarre funktioniert auch. Die hier teilweise genannte Verstimmung nach Nutzung des internen Tuners kann ich nicht bestätigen, eine im Spiel auf Standart E-Tuning gestimmte Gitarre wies dieses auch an einem externen Stimmgerät Typ Boss Tu-80 auf, die Abweichung war minimal und nicht der Rede wert.

Fazit:
Die Idee im Vergleich zu Guitar Hero mit einer echten Gitarre durch ein Spiel zu klimpern ist sehr verlockend, die Ausführung ist fragwürdig. Die Bindung an ein proprietäres Interface wäre noch ok, zumindest bei weniger halbherziger Ausführung. In der vorliegenden Form ist das Spiel leider nicht wirklich spielbar, dank Account-Bindung bei UPlay und Steam aber auch nicht mehr verkaufbar. Danke Ubisoft, nach dem Siedler-7-Dauer-Online-Reinfall wohl endgültig mein letzter Ausrutscher zu diesem Publisher.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.12.2013 14:20:21 GMT+01:00
Andreas meint:
Ich kann bei mir keine Latenz feststellen (Mac).
Vlt. passt das mit der Hardware nicht ganz zusammen?

LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.12.2013 19:08:19 GMT+01:00
M. Günther meint:
Habe hier ein Session I/O von Native Instruments mit Guitar Rig 5 und Overlouds TH2 bei nicht hörbaren 4 ms Latenz laufen. Auch mein altes Behringer UCG102 war mit ASIO4All zu latenzfreiem Betreib bereit, gleiches gilt für einen kürzlich getesteten Peavey X-Port (mit Haustreibern und ASIO4All). Würde daher eher auf nicht ausgegorene Software/Treiber seitens RS tippen, andere Interfaces funktionieren an meinem PC ohne Probleme, selbst mit Fremdsoftware.
Der Umstand, das sich RockSmith nicht an anderen USB-Interfaces betreiben lässt und das Kabel nicht von GuitarRig oder TH2 erkannt wird, ist bei der Fehlersuche natürlich auch nicht hilfreich. In dem Fall gilt aber "it's not a bug, it's a feature", da Ubi so zwangsweise den Kauf von Kabel und Software erreicht.

Schade halt, war eigentlich ein recht spaßiges Spielchen, leider aber unspielbar.
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