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es bleibt ein Gefühl der Verwirrheit zurück ...,
19. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Therapeut: Drei Novellen (Gebundene Ausgabe)
Je mehr man sich in Hartmut Langes Novellen - Der Hundekehlesee, Der Therapeut und Die Kränkung - hinein liest, desto schneller und weiter entfernt man sich jedoch vom Geschehen; alles bleibt rätselhaft und wird abstruser! Selbst die Beschreibungen der Handlungsorte wirken so nebulös, grau und trist wie die Handlungsstränge selbst, in denen es wie immer bei Lange um das Sterben und den Tod geht. In einer seltsam anmutenden Eintönigkeit verwischen sich die Konturen zwischen Realität und Fiktion.
Die anfänglich vorhandenen Sympathien mit den jeweiligen Protagonisten verschwinden in schöner Regelmäßigkeit in den Novellen von Hartmut Lange; die Figuren werden einem im Laufe der Plots immer fremder, ihre Handlungen und Denkweisen absurder.
Der Autor gibt einem das Gefühl, irgendwo auf der Strecke liegen geblieben zu sein und bekommt von ihm den scheinbaren Auftrag, das merkwürdige, verwirrende Ende einer jeden Novelle eher erahnen zu müssen. Hartmut Lange verwehrt uns eine wie auch immer gelagerte Auflösung seiner leicht depressiven Geschichten und so bleibt nicht selten ein merkwürdiges Gefühl der Verwirrtheit zurück - irgendwie unbefriedigend!
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