Kundenrezension

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr verdünnter Spaß, 20. Dezember 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Disney Micky Epic (Videospiel)
(basierend auf der US-Fassung)

Mickey Mouse (oder Micky Maus) - zu der Figur muss man wohl nicht viel sagen, denn selbst die Generation Pokémon dürfte diesen Klassiker der Animationskunst kennen. 80 Jahre alt und noch kein bischen Rückenprobleme oder sonstige Alterserscheinungen. Jedoch kann man das nicht gerade von den Videospielauftritten der Maus sagen. hier kränkelte der Mäuserich gewiss immer mehr, welshalb man bei der Ankündigung von "Epic Mickey" (ich wähle bewusst die US-Schreibweise) erstmal skeptisch war. Erste Artworks hingegen konnten schon unheimlich reizen, denn Mickey in Steampunk-Look ist nicht gerade uninteressant und auch die vielen Details in den Artworks überzeugten.
Ernüchterung dann wieder bei den ersten InGame-Bildern, die nicht wirklich mit dem versprochenen Design der Artworks mithalten konnten. Nun, was ist das Endergebnis, das finale Produkt? In meinen Augen eine sehr arg verdünnte Sache, die mehr Schein als Sein ist!

Es war einmal
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Das Spiel beginnt wie fast jeder Mickey Cartoon. Die Maus ist voller Neugier, kann die Finger nicht von etwas lassen und Zack-die-Bohne haben wir den Salat. Mickey kann es einige Zeit "vertuschen", doch das Dilemma holt ihn ein und er muss es Ausbaden. Im Falle von "Epic Mickey" schlüpft der Nager durch einen Spiegel und landet in den vier Wänden eines Magiers, den man evtl. aus Filmen wie Fantasia (Zauberlehrling) kennt. Dieser hat mittels magischem Pinsel eine Welt kreiert, welche durchaus Ähnlichkeiten mit den Disneyparks aufweist. Mickey lässt es sich natürlich nicht nehmen mit dem magischen Pinsel zu fuchteln und ehe man sich versieht erschafft er ein böses Wesen und schüttet zudem auch noch Verdünner über die kreierte Welt. Wie oben schon erwähnt kann er erstmal seine Spuren verwischen, aber der Blot - Mickeys erstellter Nemesis - holt ihn nach Jahren ein und zieht ihn in die durch Verdünner gepeinigte Welt - die sich als Gegenstück der Disneyparks darstellt in der alle alten, vergessenen Figuren von Walt Disney ihr Heim gefunden haben. So trifft man hier nicht nur auf Oswald den Hasen, sondern auch auf den verrückten Professor und diverse Darstellungen des Pete (Kater Karlo).

Die Geschichte vermag durchgehend gewissen Disney-Charme der alten Zeit widerzuspiegeln - was nicht zuletzt durch einen sehr klassischen Look des Helden geprägt wird - und ist generell auch gut erzählt. Sie ist düster, manchmal vielleicht zu sehr und vorallem am Ende doch etwas "dramatisch". Aber genau hier liegt der doch recht eigene Stil des Spiels. Gespickt mit dem Einfall der vergessenen Figuren ersteht so eine herrlich schräge Wunderwelt die jedem Disney-Fan, vorallem aber Fan der Disneyparks gefallen wird. Hier sei auch mal angemerkt dass einige Stellen wohl nur dann verstanden werden wenn man die Parks kennt, zum Beispiel wenn vor einer Statue (von Walt Disney) immer von "IHM" gesprochen wird.

Zu viel Verdünner
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Leider kann die Klasse der Geschichte nicht durchgehend aufrecht gehalten werden. Da haben wir zum Beispiel die Steuerung, die durchaus gut durchdacht ist, aber Macken hat die man nicht nachvollziehen kann.

Gesteuert wird via Nunchuck und Wiimote, ganz im Stil von Mario Galaxy. Durch das Schütteln der Wiimote übt Mickey eine Wirbelattacke aus, welche ebenfalls an Marios galaktische Sternenhatz erinnert, aber deutlich verzögert bis nicht reagierend ausfällt. Eine leichte Bewegung der Wiimote reicht hier nicht aus, man muss regelrecht schlagen um eine 100%ige Reaktion hervorzurufen.

Mickeys magischer Pinsel ist auch so eine Sache. Generell ist es toll mit Farbe und Verdünner anzugreifen und so die Wahl zwischen löschen und erstellen/befreunden haben kann. Auch die Tastenbelegung dafür ist sehr gut; aber dieser Pointer!
Via Wiimote bewegt man den Pointer an den Punkt auf den man die jeweilige Flüssigkeit abfeuern will, nur scheint der Pointer lediglich die höchste Position des Flüssigkeitsstrahls darzustellen (Flüssigkeiten spritzen in der Regel ja immer als Bogen), anders kann man sich nicht erklären wieso das eigentliche Ziel so oft verfehlt wird. Erst wenn man recht nah an dem gewünschten Objekt ist funktioniert das Zielen wirklich tadellos.

An dieser Stelle sie auch eingeworfen dass man so frei mit dem Löschen und Erstellen von Dingen nicht ist, wie man immer behauptet hat. Ich kann nur an vorgegebenen Stellen löschen oder erstellen. Natürlich ist ein Limit gesetzt, sonst könnte ich das komplette Level vernichten und nicht mehr Spielen (kein Boden unter den Füßen), aber etwas mehr hätte ich da doch erwartet.

Unsichtbare Wände an denen nicht nur Mickey hängen bleibt sondern vorallem auch die Farbe/der Verdünner wenn man nach Unten zielt darf man ebenfalls bewundern, was in der Regel dann nervt, wenn man in ein Loch fällt und aus unersichtlichen Gründen nicht mehr herauskommt, nur weil der Nager in roten Unterhosen offenbar gegen eine Glasscheibe springt. Hallo? Da ist ein Loch in dem ein LKW parken kann, wieso kommt die winzige Maus da nicht raus, vorallem wo sie doch von oben reingefallen ist!

Unglaubliche Kameraprobleme sind auch erwähnenswert. Ich hatte damit lange kein Problem, egal wie ungünstig manche Perspektiven waren, aber gerade in den letzten Leveln war hier Frust angesagt, weil Mickey nicht nur durch das halbe Level geschleudert wird sobald er von einem Gegner getroffen wird, sondern auch weil er überall hängen bleibt und die Kamera noch dazu.

Nein, da hat der viele Verdünner, der die digitale Welt zerstört hat, gewiss auch einiges an Daten während der Produktion gefressen. Das geht nun absolut nicht. Und was haben wir da noch? BUGS!!! Da geht in einer Filmsequenz eine Türe auf und wenn man davorsteht bleibt sie verschlossen, oder man hängt an einer Wand fest. Dann friert das Spiel plötzlich ein. Über das ganze Spiel sind mir vier solcher DInge passiert und das ist mindestens dreimal zuviel.

Lassen wir die technischen Probleme mal zur Seite so finden sich noch andere Baustellen die unüberlegt scheinen. Das Phänomen "Animal Crossing" zum Beispiel. Wer diesen Nintendo-Titel kennt wird es vielleicht schon erahnen, aber was steckt dahinter? Ganz einfach! Unglaubliche "Fetch-Quests", also das permanente Hinterherrennen nach Gegenständen. Um nämlich weiter im Spiel zu kommen benötigt unser Held einen Sternersatz. Was bei Mario also diese Sterne sind sind bei Mickey strahlende Kugeln. Die bekommt er überwiegend indem er den Bewohnern der Welt hilft. Eigentlich nicht das Problem, wenn sich die Aufgaben nicht so darstellen würden:
Pirat hat sich in Kuh verliebt (sieht aus wie Klarabella) und man soll herausfinden was sie mag. Er würde ein Eis vorschlagen. Man geht zur Kuh, sie sagt sie sei allergisch gegen Milch(Produkte) und hätte lieber Blumen. Zurück zum Piraten; der hat kein Geld und will dass man ihm die Blumen besorgt. Zwei Level zurück in das Gegenstück von Toontown und zu Klarabella. Sie will die Blumen gerne machen, aber sie will keine von ihren Blumen hergeben. Eine Welt zurück und Blumen suchen - die in Bäumen wachsen. Zurück zu Klarabella, die bindet die Blumen und dann wieder zum Piraten zurück. Dabei muss man immer und immer wieder durch Sublevel - die eigentlich ja hübsch sind und jeweils diverse alte Mickeyfilme darstellen, aber in dem Bezug zu nerven anfangen. Das geht jedoch auch noch besser! "Bringe mir ein Buch von A" "A sagt er hat das Buch verliehen, man solle zu B" "B sagt..." Und so wird es weiter und weiter auf die Spitze getrieben.

Unlogisch an der Stelle auch wieso man eine Oberwelt hat, aber fast nie zurück in die anderen Welten kann. Hat man etwas vergessen gibt es überwiegend keine Chance das zu richten. Da ist es zwar nett dass man Aufgaben unterschiedlich lösen kann (man kann der oben erwähnten Kuh zum Beispiel auch das Eis bringen), aber ich persönlich habe keine Lust eine angefangene Sache immer liegen zu lassen, weil ich wieder gefühlte 2 Stunden zurücklaufen muss, nur um dann wieder dahinzugehen wo ich ohnehin schon vorher war, oder um festzustellen dass ich es nicht beenden kann, weil ich ein benötigtes Level dafür schon abgeschlossen habe. Das ist absolut unausgewogen und auf Dauer wirklich unschön, egal wie liebevoll die Welten sich gestalten. Unnötig gestreckt und das erneute Durchspielen wird so quasi aufgezwungen!

Lichtblicke
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Nachdem wir den Hauptteil durchgekaut haben nun also die kürzeren Passagen, weil man hier fast nur loben kann. Grafisch ist ganz klar nicht wirklich etwas zu meckern. Das Design, obwohl nicht mit den Artworks ganz auf einer Linie, ist herrlich schräg und doch ganz Disney. Der Widererkennungswert der Disneyparks ist zu jeder Zeit gegeben, egal welche der Welten oder auch Fahrgeschäfte man betritt. Tonton, das Adventureland, das Haunted Mansion - alles dabei, nur eben verdreht. So wird aus der Mainstreet die Man Street, aus Adventureland wird Ventureland und so weiter.
Selbst diverse Figuren, seltsam entstellt durch ihre Animatronic-Darstellung (Roboter) weiß zu gefallen und die vielen lieblichen Details innerhalb aller Level, vorallem aber die der 2D-Passagen, welche auf alten Filmen basieren, überzeugen voll. Auf HD-Geräten muss man mit Treppchenbildung rechnen, aber dafür gibt es einen vollen 16:9 Modus ohne Balken!

Die Musik steht dem in nichts nach. Sei es nun die passende Melodie aus dem dazugehörigen alten FIlm, oder ein Thema aus dem Disneypark, welches völlig anders, aber noch klar zu erkennen daherkommt. Negativ hier eher nur die "Sprachausgabe", welche als Geblubbert im Happy Tree Friends Stil anzutreffen ist. Generell habe ich nichts dagegen, aber hier haben die Figuren wirklich so wenige Samples bekommen dass es irgendwann nur noch unschön aufgefallen ist. Überwiegend nervend wird der Begleiter und auch Guide in Form des Kobold Gus. Er hat immer etwas zu sagen und brabbelt munter aus der Wiimote. Positiv jedoch dass man Mickeys Quietschstimme so nicht oft hören muss.

Bonis
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Wäre das Sammeln von allen versteckten Extras nicht so eine Pein, oder gar eine absolute Mogelpackung, dann wären hier mehr Punkte zu holen. Zu erspielen sind alle Filmsequenzen aus dem Hauptspiel (die wirklich gut gemacht sind), Artworks, die Credits und' zwei alte Spielfilme, je einer von Mickey und einer von Oswald. Ärgerlich daran ist dass man (oder zumindest mir ging es so) annimmt man könne alle Filme freispielen denen man so im Spiel begegnet, denn man sammelt zum Beispiel Steamboat Willie Teil 1 - 3 als Filmschnippsel ein nur um dann herauszufinden dass man den fertigen FIlm lediglich dem lokalen Kino im Hauptspiel übergeben kann. Natürlich ist mir bewusst man kann nicht alle Filme auf den Rohling packen - das wird vielleicht bei der angeblich geplanten PS3-Version und damit BluRay möglich sein - aber traurig ist das schon irgendwie.

Fazit
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Zugegeben, ein nicht ganz gelungenes Review, aber vielleicht hat auch mit der Verdünner etwas genommen. Gewiss ist die Tatsache dass mir viel Spaß genommen wurde und das was am Ende blieb ein simples "meh" nicht übersteigt. Die Geschichte ist nett, die Präsentation auch, aber wieso zum Teufel muss das Gameplay selbst, das was ausschlaggebend ist, so unfertig wirken? Gerade die Fehler in der technischen Sache hätte man tilgen können und dann hätte ich auch über diverse Designentscheidungen wie Fetch-Quests und das Abriegeln von Leveln wegsehen können, aber so sind diese Dinge nur das Tüpfelchen auf dem "i". Sehr schade darum' wirklich schade, denn Mickey hätte es verdient. Da rettet nichtmal der Bonus durch so viele kleine Details etwas.
Der Titel ist von meiner Sicht aus nur bedingt empfehlenswert. Wer ein wirklich grandioses Mickey-Spiel will, der wird mit Magical Quest für SNES oder GBA deutlich mehr Spaß haben, wer Bonus in Form von alten Disney-Streifen will darf auch Mickey Mania anschauen.

Für evtl. seltsame Worte entschuldige ich mich auch bei diesem Review, denn aktuell wandelt mein Textprogramm noch immer diverse Worte einfach um, die es nicht in seinem Wortschatz findet. Ich habe versucht alle zu tilgen, werde aber wohl wieder einige nach Veröffentlichung finden und dann freilich ausbessern.
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Kommentare


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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.12.2010 14:19:47 GMT+01:00
M. Downar meint:
boni, nicht bonis....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.12.2010 09:18:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.12.2010 12:13:15 GMT+01:00
Ist natürlich okay auf Fehler hinzuweisen, aber in dem Fall lieber mal die eigenen Rezensionen lesen ehe man sowas ablässt.

Es heißt im Deutschen z.B. "designt" und nicht "designed"… Und es müsste heißen "eines der wenigen Videospiele...", nicht etwa "ist es einer der wenigen Videospiel"

Übrigens: Das "u" liegt nahe dem "i" - es kann also auch ein simpler Tippfehler sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.01.2011 10:54:52 GMT+01:00
Testerman meint:
Ja solche Typen mag ich am liebsten die immer ein auf Rechtschreibteufel machen, und dann selber Fehler machen wie Peinlich ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2011 04:29:49 GMT+01:00
Jetzt muss ich Marcin aber zumindest teilweise in Schutz nehmen: In der 3. Person Singular heißt es zwar "designt", aber im Partizip Perfekt (so wie Marcin das verwendet hat) sind beide Formen erlaubt, siehe auch:
http://de.wiktionary.org/wiki/designen

Unverzeihlich allerdings finde ich, dass Marcin in seiner Rezension "einzigste" geschrieben hat, deine Kritik an sich ist also "völligstens" begründet. ;)

Aber davon mal abgesehen: "Boni" und "Bonis" ist beides falsch, es heißt ganz klar "Bonüsse". :p

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2011 11:34:55 GMT+01:00
Und wir leben in Deutschland, wo man Anglizismen nicht zwingend verwenden sollte ;)

Wiki(s) ist/sind übrigens immer sehr fragwürdig als "Beweismaterial", weil dort jeder reinschreiben kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2011 18:29:32 GMT+01:00
Klar, mit Wikis ist das immer so eine Sache, auch wenn man anhand der Versionsgeschichte überprüfen kann, dass der Artikel nach deinem ersten Beitrag nicht zur Unterstützung meiner Behauptung modifiziert worden ist.

Man kann aber z.B. bei google "designed wurde" / "designt wurde" eingeben, da sieht man, dass die erste Schreibweise mehr als 10 mal so häufig vorkommt, von der Praxis her scheint das also sogar die "richtigere" Schreibweise zu sein.

Ob nun Anglizismen oder eine Eindeutschung besser sind dürfte wohl auch Geschmackssache sein, und oft sieht beides nicht sonderlich elegant aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 09:20:04 GMT+01:00
Eine Suchmaschine findet auch häufige falsche Schreibweisen ;) Gerade bei sowas wundert es mich nicht und ich kann dir aus dem Berufsleben nur sagen dass dir so ziemlich jeder Lektor oder Texter sagen wird dass man bei einem kompletten deutschen Text doch eher zur eineindeutig deutschen Schreibweise tendieren sollte, also "designt". Sieht blöd aus, aber unter'm Strich ist das doch auch nur "Korinthenk---erei" wie "Boni, Bonis oder Bonusse, bzw. Bonüsse", oder?

Wie sagt man so schön? Wer anderen in der Nase bohrt ist selbst ein Schwein ;)

Veröffentlicht am 25.03.2013 19:51:24 GMT+01:00
Kandara meint:
Ein Lektor würde aber wohl auch dazu raten, Kommata zu verwenden, damit der Text überhaupt lesbar wird...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.03.2013 09:54:41 GMT+01:00
Sagt die Person, die so viele Kommata setzt, dass die Texte regelrecht in einem Gesetzbuch stehen könnten. Abgesehen davon: Kaum einer der Rezensenten hier bei Amazon ist beruflich Kritiker, daher kann man über solche Sachen hinwegsehen. Sollte man meinen...

Solche unnutzen Beiträge sind echt für ...
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Artikel

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