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nicht so gut wie die ersten Teile,
10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Ripley's Game oder Der amerikanische Freund (Taschenbuch)
Der dritte Band der Ripley-Reihe kann nicht an die Klasse der ersten Bände heranreichen. Zwar gibt es auch hier noch Überraschungsmomente (so z.B. das plötzliche Auftauchen von Tom im Zug von München nach Paris), insgesamt ist die Handlung aber nicht mehr so spannend wie die der ersten Bände. Das liegt zum einen daran, dass die Morde, die Ripley und Jonathan Trevanney begehen, allzu glatt ablaufen. Zum anderen werden einige Ereignisse auch nur erzählt (z.B. der Bombenanschlag auf Reeves' Wohnung in Hamburg), so dass von dieser Seite einiges an spannung verschwendet wird. Dennoch bleibt gerade gegen Ende des Romans einiges an "Action", besonders wenn man die Überfälle der Mafia auf Ripley und Trevanney betrachtet.
Die Handlung des Romans ist an manchen Stellen nicht ganz schlüssig. Es bleiben Fragen offen: Ist z.B. Gauthier, der durch einen Autounfall umkommt, nur deshalb Opfer des "Unfalls" geworden, weil die Mafia ihn aufgrund einer falschen Personenbeschreibung für den Mörder (Trevanney) hielt?
Wenn am Anfang dieser Rezension steht, der dritte Teil reiche nicht an die ersten beiden Bände der Ripley-Reihe heran, dann ist das nur als relatives Quelitätsurteil zu verstehen. Denn die ersten beiden Teile sind - trotz mancher schwächen - hervorragend. Auch der dritte Teil ist alles in allem sehr lesenswert.
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