Kundenrezension

43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wildes Roman und seine vier Granatapfelhausgeschichten, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein Granatapfelhaus /Das Bildnis des Dorian Gray (Gebundene Ausgabe)
Genauso wie in "Der glückliche Prinz und andere Märchen" beglückt uns Oscar Wilde mit dieser Ausgabe seiner Werke. Sie beinhalten die vier Märchen, die unter dem Titel "Das Granatapfelhaus" fallen und seinen einzigen Roman, den er jemals verfasst hat: Das Bildnis des Dorian Gray. Zu den Märchen muss ich sagen, dass sie natürlich grandios sind und man vom Lesen gar nicht mehr wegkommt. Man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, denn Oscar (ent)führt uns in eine Welt der Düfte, Blumen, Farben und Naturen. Märchen sind natürlich Texte mit einem Inhalt, die nicht im realen Leben stattfinden und gerade das macht sie so reizend und anziehend. Mir persönlich haben eher die Märchen aus der Ausgabe "Der glückliche Prinz" gefallen, doch "Das Granatapfelhaus" ist nichtsdestotrotz weiter zu empfehlen.

Zum Roman Dorian Gray habe ich bereits eine Rezension zum Hauptartikel verfasst. Die folgendermaßen lautete:

"Phänomenal, atemberaubend, Quintessenz des Alterns

Dorian Gray will nicht altern, deshalb lässt er sich von dem Maler Basil Hallward porträtieren und möchte sich selbst verewigen, denn er will nicht sterben, er möchte, dass das Porträt altert. Er bildet sich ein auf dem Porträt erste Alterserscheinungen wahrzunehmen, merkt gleichzeitig aber nicht, dass er selbst altert. Oder will er es einfach nicht wahrhaben? Schließlich begeht er einen Mord und will sein Porträt ebenfalls mit einem Messer zerschneiden. Doch zerschneidet er es wirklich oder metzelt er etwas anderes nieder?

Wenn Sie das Buch noch nicht kennen, sollten Sie es lesen und herausfinden wie es endet, denn es ist der einzige Roman Oscar Wildes und ein wirklich lesenswerter noch dazu.

Dorian Gray verbindet eine Affinität mit dem Roman "Gegen den Strich" von Joris-Karl Huysmans, der seinen Held Jean Floressas ebenfalls ins Verderben treibt.

Wer ein Faible für Oscar Wilde hat, sollte sich dieses Werk schnellstmöglichst holen.

Ich kann mal wieder an junge Leute appellieren (wie immer): DIESES BUCH IST ABSOLUT NICHT SCHWER UM ES ZU LESEN, DAS ENDE VERBLÜFFT ALLEMAL. LIEBE JUGENDLICHE: LESEN IST NICHT UNCOOL, LESEN MACHT BELESEN, ERHABEN, ÜBERLEGEN UND MAN LERNT MIT NIVEAU ANGEMESSEN ZU SPRECHEN, DENN DURCH DAS LESEN ERWEITERT SICH AUCH DIE SPRACHE."

------------------------------

Mehr ist dem nicht hinzuzufügen, außer die unwiderlegbare Tatsache zu erwähnen, dass Wilde ein unverbesserlicher Ästhet und Anhänger des Symbolismus und der Präraffaeliten war. Für ihn zählten Jugend und Schönheit. Er wollte von Moral nichts wissen.

Sehr zu empfehlende Ausgabe!

~Bücher-Liebhaberin~
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.12.2010 12:38:13 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.12.2010 12:38:33 GMT+01:00
Cornflakes meint:
<<DIESES BUCH IST ABSOLUT NICHT SCHWER UM ES ZU LESEN, DAS ENDE VERBLÜFFT ALLEMAL. LIEBE JUGENDLICHEN: LESEN IST NICHT UNCOOL, LESEN MACHT BELESEN, ERHABEN, ÜBERLEGEN UND MAN LERNT MIT NIVEAU ANGEMESSEN ZU SPRECHEN, DENN DURCH DAS LESEN ERWEITERT SICH AUCH DIE SPRACHE." >>

1. Wer sagt denn, dass Lesen uncool ist?
2. lesen macht belesen erhaben und überlegen - was willst du damit sagen ? dass man "besser" ist nur weil man liest?
3. mit Niveau angemessen sprechen - so so... ja da könnte ich dir einige Buchtitel nennen, die ebenfalls nominiert wurden, zu der "Spracherweiterung" m.E. jedoch nur suboptimal beigetragen haben.

_________________________________________________________________________________________
Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben. (Gustave Flaubert)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.12.2010 21:23:44 GMT+01:00
1. Ich weiß aus jugendlichen Kreisen, dass viele junge Menschen die These aufstellen, dass Lesen uncool sei. Da ich selbst noch eine Jugendliche bin, mich aber für Bücher interessiere, verstehe ich meine Altersgenossen nicht, die lesen als streberhaft empfinden, nur weil man gerne gedruckte Buchstaben in sich aufsaugt.
2. Das Wort "besser" habe ich nicht in meinem Wortschatz meiner oben getippten Rezension erwähnt. Mit "erhaben" und "überlegen" meine ich, dass durch das Lesen die Sprache herangebildet wird und man die Tore zu einer gepflegteren und angemesseneren Ausdrucksweise in der Verbalität geöffnet bekommt.
3. Zu Punkt 3 kann ich mich nur an Punkt 2 anschließen und ich finde Oscar Wilde hat eine bildliche Sprachgewalt, die dem Leser metaphorisch vor Augen geführt wird, aufgrund seiner allegorischen Darstellungen, die die Konzentration des Lesers fordern und ihm somit seine Art und Weise zu schreiben einprägen. Aus diesem Grunde ist es durchaus möglich, dass Menschen, die wirklich an Literatur interessiert sind es auch zulassen, dass ihre Sprache und ihr Niveau herangebildet wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2011 18:37:04 GMT+01:00
Mädchen, nur weil du Fremdwörter verwendest wie an der Menschen Salz bist du leider nicht erhabener, sonder leider überheblich.
Überheblichkeit ist leider keine Tugend. Mein Rat an dich: meide Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.
Das macht dich nicht zu einer Erhabeneren Person, sondern zu einem Ekel.

__________________________________________________________________________
„Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.“

also Süße, blas dich nicht so auf.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2011 15:45:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2011 15:51:38 GMT+01:00
Ich benutze so viele Fremdwörter wie ich will, ob es Ihnen passt oder nicht und ich habe zumindest noch die Höflichkeit mein Gegenüber, das ich nicht kenne, zu siezen. :-)
Das Spektrum meines Wortschatzes bleibt mir alleine erhalten und wie sehr ich es verwende, bleibt auch mir letztendlich überlassen. Es ist nicht übertrieben wenn ich sage, dass viele Jugendliche Lesen uncool finden. Das ist die unübertriebene Wahrheit. Ich habe nie von mir selbst behauptet, mich als erhabenere Person zu sehen. Aber man merkt es doch alleine daran, dass wenn man viel und gerne liest, sofort beneidet wird und als überheblich dargestellt. Tut mir wirklich sehr leid, dass ich nicht in der Gosse lebe und mich lieber Büchern und ihren Geschichten hingebe. Zudem habe ich Sie gemeldet wegen Beleidigung und ignoriere fortan ihre sinnfreien Einträge, also egal was Sie schreiben, es wird mir nicht mehr unter die Augen fallen Gott sei Dank. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2011 17:16:25 GMT+01:00
Es tut dir Leid das du nicht aus der Gosse kommst?
Ich neide dir nichts. Ich kann nur den Kopfschütteln über deine Ansichten.
Glaubst du das Menschen aus der Gosse weniger wert sind, als jemand der liest.

Am häßlichsten ist Häßlichkeit am Spötter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.02.2011 08:48:32 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.02.2011 08:49:37 GMT+01:00
mikki-lie meint:
beim lesen dieser Kommentare kann man ja glatt vom Glauben abfallen.... sagen Sie mal,‏قابي&#1604;...,haben Sie ein Problem mit Jugendlichen,die sich nicht der Bildungsferne ihrer Altersgenossen anschliessen wollen ??? Das Mädchen hat ein paar gut gemeinte Tips gegeben,ich sehe da keine Überheblichkeit oder Ähnliches. Ich finde eher Ihre Art zu antworten überheblich,besserwisserisch und -mit Verlaub- ein wenig zickig ;)
freuen wir uns doch einfach darüber,daß es noch Jugendliche gibt,die gerne lesen und denen es ein Anliegen ist,ihre Generation zu motivieren :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.02.2011 10:48:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.02.2011 10:52:07 GMT+01:00
Vielen Dank mikki-lie, ich bin sehr froh zu lesen, dass mir doch noch jemand letztendlich zustimmt. Ich dachte schon ich wäre allein mit meiner Meinung, doch nun bin ich beruhigt. Es stimmt, ich möchte nur meine Generation motivieren zu lesen, ich war auf 4 Gymnasien, musste oft umziehen, darum. Und dort habe ich einfach unmögliche Dinge erlebt: Viele Schüler kopieren Hausaufgaben von anderen, holen sich Texte aus dem Internet, betrügen bei Klausuren, hören I-Pod in der ersten Reihe im Unterricht, haben keinen Respekt mehr vor Lehrern und schlafen sogar im Unterricht. Dann müssen sie einen Text vortragen oder lesen und wissen nicht wie es geht, sagen von sich selbst: "Ich lese keine Bücher, Bücher, was ist das? Kann man das essen?" Ich kann verstehen, wenn man nicht gerade ein Bücherfreak ist, aber ein wenig mehr lesen kann ja auch nicht schaden, finde ich. Die heutige Jugend hat heutzutage oft keinen Respekt mehr geschweige eine gewisse Feinfühligkeit für geschriebene Worte beispielsweise und wenn jemand wie ich, sehr gerne liest, wird man einfach Außenseiter und nicht akzeptiert von den anderen. Doch so soll es nun mal sein. Ich werde meine Liebe zu Büchern nicht für andere aufgeben.

Veröffentlicht am 15.02.2011 16:18:39 GMT+01:00
Apostatanos meint:
Mein erster Gedanke ging auch in Richtung Überheblichkeit: Hier in der Kritik zu einem Buch, die Jugendlichen, die nicht lesen zu beschwören damit anzufangen verfolgt doch wohl nur das eine Ziel sich über diese zu erheben und klarzustellen, dass man selber zu einem vermeindlich elitären Kreis von armen missverstandenen Aussenseitern gehört, die Bücher lesen und das gegen die böse Ignorante Außenwelt verteidigen müssen. Ich meine Bücher lieben gut und schön und wünschenswert, nur wird das ganze etwas unglaubwürdig wenn man so damit kokettiert wie du es tust, ''Bücher-Liebhaberin'' und man kommt leicht in den Verdacht eine bloße Pose einzunehmen um sich gegenüber anderen mit irgendetwas auszeichnen zu können.

Veröffentlicht am 03.03.2011 09:46:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2011 09:51:29 GMT+01:00
Ich kann gar nicht verstehen, weshalb hier so eine Diskussion losbricht. Ich persönlich finde diese Rezension sehr interessant und muss mit Bedauern leider zu geben, dass ich aus Erfahrung weiss, dass Lesen unter vielen Jugendlichen als uncool angesehen wird. Ich fand die Rezension von Bücher-Liebhaberin jedenfalls sehr gut und werde mir auf jedenfall in nächster Zeit einen Oscar Wilde zu Gemüte führen ;)

Veröffentlicht am 29.04.2011 19:34:47 GMT+02:00
Homunkoloss meint:
Das einzige was an dem Beitrag auszusetzen ist, ist das für meinen Geschmack etwas zuviel vom Inhalt preisgegeben wird. ("Schließlich begeht er einen Mord und will sein Portät ebenfalls mit einem Messer zerschneiden." Das Dorian das Bild zerschneiden will kommt meiner Erinnerung nach eher am Ende des Buches. Es geht vielmehr um seinen moralischen Zerfall. Allerdings ist es schon etwas her das ich das Buch gelesen habe. Falls mich also meine Erinnerung trügt werde ich gerne eines Besseren belehrt :) ) Der Begriff "überlegen" ist zugegeben etwas deplaziert, aber ein einziges Wort, welches in einem falschen Kontext verwendet wird macht die Rezession keinesfalls überheblich.

Das die meisten Jugendlichen nicht mehr viel lesen, und wenn dann eher selten klassische Literatur ist leider eine Tatsache, und je nach Schule wird man
zum Teil auch aufs übelste beschimpft.
‏قابيل;‎ "AK" wenn sie andere Erfahrungen machen durften schätzen sie sich glücklich, nur leider entspricht dies nicht immer dem Umgangston an Schulen. Einen Menschen als Ekel zu beschimpfen, weil 2 Wörter in einer Rezession missfallen ist aufs Äußerste verwerflich.
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