Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist das die Zukunft?, 28. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Kurzbeschreibung klang wirklich gut. Da ich Thrillern nur selten widerstehen kann, war das Ordern für mich ein Muss. Allerdings ging aus der Artikelbeschreibung wieder einmal nicht hervor, dass es sich bei „Der Klang des Verderbens“ bereits um den 2. Teil einer Reihe handelt. Mir persönlich war auch die

Autorin Leslie Parrish

unbekannt. Den Verlagsinformationen im Buch konnte ich entnehmen, dass der Name das Pseudonym der (mir ebenfalls unbekannten) in Maryland lebenden Autorin Leslie Kelly ist. Diese schreibt neben Liebesromanen auch düstere Thriller. Die Veronica Sloan-Serie hätte sie exklusiv für ihre deutschen Fans konzipiert.

Der Klang des Verderbens

Detective Veronica Sloan erhält eine Email, in deren Anhang sich ein Video befindet. Ein Mann wird darin auf bestialische Art und Weise zu Tode gefoltert wird. Allerdings handelt es sich nicht um ein einfaches Video, denn es ist aus der Sicht eines OEP-Probanden aufgenommen. Nach den schrecklichen Ereignissen im Jahr 2017 haben amerikanische Wissenschaftler testweise bei 5000 Menschen eine Art Kamera in die Augen gesetzt, die jedes Ereignis aus deren Blickwinkel genau aufzeichnet. Da Sloan zu den wenigen Ermittlern gehört, die ebenfalls in das Experiment involviert sind, ist ihr das sofort nach Anschauen des Filmes klar, genauso wie die Tatsache, dass die Daten so manipuliert wurden, dass erst einmal nicht festzustellen ist, von welchem Probanden sie stammen.

Auch FBI Agent Jeremy Sykes hat dieses Video erhalten. Nachdem Sloan und er monatelang zusammen an einem Fall arbeiteten, von dem sie dann beide plötzlich und unerwartet abgezogen wurden, müssen sie sich jetzt erneut zusammen raufen…

Spektakulärer Auftakt und dann erst mal Gähnen

Trotz der unglaublichen Brutalität und Fäkalsprache war der Einstieg in diesen Zukunftsthriller spektakulär und atemraubend. In der dritten Person wird der bestialische gewaltsame Tod eines Drogenbosses bis ins kleinste Detail aus dessen Perspektive beschrieben und das in einem Tempo, das seinesgleichen sucht.

So war ich fast froh, als es nach diesen grauenvollen Szenen erst einmal ruhiger war und mir die weibliche Hauptprotagonistin vorgestellt und ich gleichzeitig in das Szenario der im Roman herrschenden politischen Situation in den USA eingeführt wurde. Doch irgendwie wurde es zu ruhig. Obwohl diese dystopische Zukunftsversion durchaus interessante Aspekte hatte, fehlte plötzlich jegliche Spannung. So quälte ich mich regelrecht durch Szenen, in denen es zwar Erklärungen dazu gab was passiert ist, aber aktuell nichts voran ging. Mich langweilte das so, dass ich ständig beim Lesen wegdämmerte. Wäre dies kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich wahrscheinlich hier abgebrochen.

So biss ich mich durch und irgendwann hatte ich die schlimmsten Längen überwunden. Die Geschichte ging zwar nicht unbedingt rasant, aber immerhin wieder vorwärts. Langsam freundete ich mich sogar etwas mit den klischeebehafteten Hauptprotagonisten an, die sich natürlich, wie sollte es anders sein, auch ordentlich zueinander hingezogen fühlten und dies auch in ihrer Freizeit auslebten. Das sorgte in jedem Fall für Auflockerung.

Die Ermittlungen begannen dann auch etwas interessanter zu werden. Allerdings war mir der Showdown dann doch ein bisschen zu unrealistisch und auch mit diversen Fehlern behaftet. Letztendlich blieb die Geschichte, obwohl die Fälle durchaus abgeschlossen waren, auch auf der Ebene offen, dass die Reihe fortgesetzt werden kann.

Ich persönlich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen. Was im ersten Teil geschah wurde in Rückblicken in diesem Teil so ausführlich mit erwähnt, dass ich im Nachhinein keine Neugierde darauf verspüre. Eine Fortsetzung reizt mich nicht, weil mir auch die Protagonisten nicht so sehr ans Herz gewachsen sind, dass ich jetzt unbedingt mehr von ihnen haben müsste. „Der Klang des Verderbens“ hat keinen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Die Längen waren einschläfernd, den Rest kann, aber muss man nicht unbedingt lesen.
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