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Kundenrezension

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss der anspruchsvollen Trilogie, 4. Mai 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Tausendfältige Gedanke. Der Krieg der Propheten 03. (Gebundene Ausgabe)
Mit dem >Tausendfältigen Gedanken< ist Bakkers Trilogie >Prince of Nothing< (Die Übersetzung >Krieg der Propheten< passt nicht unbedingt zur Handlung) endlich komplett auf Deutsch erschienen.
Wer lange genug gespart hat, um sich die teuren Bücher leisten zu können, kommt in den Genuss einer Geschichte abseits des Mainstreams und kann sich an den optisch überwältigenden Bänden ergötzen.
Letztendlich hat es mich ja auch nur 73,50 Euro gekostet, he he.

Vor der Lektüre dieses dritten Bandes sollte man unbedingt die vorherigen lesen. Zwar gibt es auf ca. 25 Seiten eine Zusammenfassung, die ist jedoch eher dazu geeignet, das Gedächtnis aufzufrischen.

Nachdem der Kriegerprophet Anasurimbor Kellhus seinem Todesurteil nur entkommen ist, weil er den Herren des Heiligen Kriegs versichern konnte, er sei die einzige Hoffnung für sie alle, beginnt der undurchsichtige Kellhus sich zum Anführer der Heere des Kriegs aufzuschwingen.
Denn außer ihm scheint niemand dazu in der Lage zu sein, die Kundschafter der uralten Rathgeber zu erkennen, die alles unterwandert haben. Die erschreckende Erkenntnis, das dieser uralte Feind, der seit der Apokalypse vor rund 2000 Jahren vernichtet geglaubt war, den Krieg gegen die Heiden für eigene Zwecke nutzt, dient Kellhus unter anderem dazu, die Herren des Heiligen Kriegs nach seinem Gutdünken zu beeinflussen.
Zu Anfang des dritten Bandes sammeln sich die Heere des Heiligen Krieges, um bald gegen die heilige Stadt Shimeh anzutreten, in der die vermeintlichen Heiden sich verschanzen.
Achamian, Hexenmeister der Mandati, der aus der Gefangenschaft der Scharlachspitzen zurückgekehrt ist, sucht als erstes seine Geliebte, die ehemalige Hure Esmenet auf: Als Frau des Kriegerpropheten erwartet Esmenet nun ein Kind von diesem. Achamians Glaube an Kellhus muss sich einer schweren Prüfung unterziehen. Doch um seine Pläne zu vervollständigen braucht Kellhus unbedingt die Fähigkeiten von Achamian.
Dazu kommt noch, dass die geheimen Gerüchte, der Kaiser von Nansur habe Vereinbarungen mit den heidnischen Fanim geschlossen, anscheinend nicht ohne Grund aufgekommen sind und auch Cainür, der einzige Mensch, welcher sich nicht von Kellhus täuschen lässt, scheint zu einer Bedrohung zu werden.
Dann ist da noch Anasurimbor Moenghus, Kellhus Vater, der bereits seit Jahren in Shimeh lebt und den Tausendfältigen Gedanken zu erfassen versucht.
Welches Ziel Vater und Sohn antreibt, ahnt niemand...

Dieser Band ist ein würdiger Abschluss für Bakkers Trilogie. Auch wenn der Roman "nur" an die 460 Seiten aufweist gibt es noch die Zusammenfassung der Vorgänger und ein Glossar mit knapp über hundert Seiten.
Zum Verständnis muss man nicht regelmäßig nachschlagen, wenn man sich die Zusammenfassung der Bände eins und zwei vorher durchliest.

Welche Vorzüge Bakkers Trilogie aufweist, kann man schon in den Bewertungen zu den Vorgängern lesen und die gewohnte Qualität liefert auch der >Tausendfältige Gedanke< ab.
Mehr noch wird im abschließenden Band deutlich, wie raffiniert der Autor seine Handlung aufgebaut hat. Den Lesern wird nicht alles auf einem Präsentierteller dargestellt und man muss selbst mitdenken, um alles zu durchschauen und auch im letzten Kapitel wird nicht alles erklärt.
Dennoch kommt es letztendlich anders, als man es im vorletzten Kapitel noch erwartet hätte und das ungewöhnliche Ende ist glücklicherweise kein konventionelles "Ende gut,alles gut".
Nach wie vor heben die philosophischen Elemente, die facettenreichen Charaktere und die detailreich gestalteten Kulturen von Bakkers erdachtem Reich die >Prince of Nothing< Trilogie von der Masse ab.

Die "besten Schlachtenszenen, die seit Tolkien zu Papier gebracht wurden", wie der Verlag gerne wirbt, sollte man allerdings nicht erwarten, obwohl Bakker es durchaus versteht, Schlachten spannend und realistisch zu vermitteln.
Ich persönlich empfinde jedoch die Fähigkeiten der Hexenmeister als übertrieben und die gesamte Trilogie über ist es nicht wirklich glaubwürdig gewesen, das Kellhus niemals Fehler begeht und die Dunyain so enorme geistige Fähigkeiten besitzen.

Für Leser der Vorgänger sowieso ein "must read", sollte alle anderen erstmal mit >Schattenfall< beginnen.
Weitere Bände mit einer neuen Geschichte, die in der gleichen Welt spielt, sind bereits für das kommende Jahr (In englischsprachigen Gefilden) angekündigt.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.06.2008 15:23:19 GMT+02:00
Und warum sollte ich das Buch jetzt noch lesen sollen? ;-)

Veröffentlicht am 02.07.2008 12:33:36 GMT+02:00
Tasha meint:
Gute Rezension, vielleicht weil sie meine Meinung ziemlich genau trifft ;-)
Allerdings sollte eine Rezension nicht übers Ende des Buchs sprechen, auch nicht so vage wie hier. Ich bin froh, dass ich lange genug auf ein happier end hoffen konnte. Mal sehen, wie es weitergeht. Da die neuen Bücher im selben Universum spielen werden, werden wir wohl ein paar Bekannte wiedertreffen.
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