Kundenrezension

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wirklich schade..., 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Taschenbuch)
Da ich selbst einige Zeit in Holland studiert habe, und Delft gut kenne, die Bilder von Vermeer mag und auch die Geschichte der Zeit, in welcher der Roman spielt interssant finde, wollte ich dieses Buch nun endlich lesen. Ich hatte viel Gutes davon gehört, und wurde... maßlos enttäuscht!
Das Buch hat keine 300 Seiten, was ich für einen historischen Roman schon recht wenig empfinde. Die Autorin schreibt in der ICH Person - was insofern stört, weil die Sichtweise dadurch stark eingeschränkt ist. Es gibt einige Bücher, die auch in dieser Erzählweise gut geschrieben sind, dieses gehört eindeutig nicht dazu. Die Figuren, die auftauchen, sind wenig detailliert beschrieben, ihre Charaktere kommen kaum zur Geltung, obwohl gerade das eigentlich so wichtig wäre für die Geschichte. Auch Delft und die ganze Zeit ist sehr ungenau und fade beschrieben, als hätte die Autorin einen flüchtigen Blick auf die Stadt geworfen und würde sich kaum an etwas erinnern und eben nur diese wenigen Eindrücke wiedergeben. Auch die Sprache ist dürftig, ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder ob es im Original schon so formuliert ist, aber es werden Ausdrücke verwendet, die einfach unpassend sind.
Die Geschichte selbst ist vielleicht in den Grundzügen gut durchdacht, allerdings leider sehr flach und langweilig - was sehr schade ist:
Griet, die 16-jährige Tochter eines Fliesenmalers (worauf man auch hätte eingehen können, Delft war berühmt für die blau-weißen Fliesen jener Zeit), der bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verloren hat, muss sich bei einer katholischen Familie als Magd verdingen (auch hier hätte man auf den Konflikt eingehen können, immerhin war der Großteil der Bevölkerung protestantisch und den Katholiken gegenüber misstrauisch; es wird angedeutet, kommt aber kaum zur Geltung). Ihr Herr ist der Maler Vermeer, eigentlich dient sie aber seiner Frau. Im Haus leben neben den beiden noch ihre Kinder (damals 6) und seine Schwiegermutter. Griet kommt mit der anderen Magd nicht klar, da diese eifersüchtig und generell säuerlich ist. Auch eine der Töchter macht ihr das Leben schwer, und die meisten Männer machen ihr auf einmal schöne Augen. Sie putzt das Atelier für Vermeer, der nur eine Bedingung hat: wenn sie geputzt hat müssen danach alle Gegenstände wieder so sein, wie sie zuvor waren. Griet lernt schnell, wie sie die Dinge hochhebt und wieder dort platziert, wo sie zuerst waren. Eines Tages aber fällt ihr auf, dass auf einem Gemälde etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Es fehlt etwas. Also verändert sie die Szene und wird dann die Gehilfin des Malers, bis sein Gönner ihm aufträgt, sie zu malen. Damit beginnt das Ende im Haus der Vermeers.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.11.2014 19:36:13 GMT+01:00
Bint-Lilith meint:
Hat dir der Film gefallen? Ich hab sowohl Buch gelesen als auch Film geschaut. Ich muss sagen, mir hat der Film tatsächlich mehr gefallen, weil er eine gewisse Atmosphäre rüber bringt, die das Buch nicht schafft.
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