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Kundenrezension

24 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tiefpunkt zweier Karrieren, 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Lulu (Audio CD)
Groß war die Überraschung als verkündet wurde, dass zwei Legenden für ein Album aufeinander treffen. Über METALLICA braucht man wohl nicht mehr viele Worte verlieren, haben sie doch so manch Klassiker geschrieben, aber in den letzten Jahrzehnten mehr polarisiert als sonst was. LOU REED hingegen ist vielleicht nicht jedem bekannt. Seit den 60ern musiziert der Mann bereits und kann dementsprechend eine extrem lange Diskografie vorweisen. Erst mit THE VELVET UNDERGROUND und dann sehr erfolgreich solo. In den letzten Jahren wurde es aber etwas ruhiger um den 69-jährigen.

Beide Seiten betonten im Vorhinein, dass es sich hier um ein Projekt handle, dass nichts mit dem normalen Schaffen der Musiker zu tun haben wird. Mit großer Spannung erwartete man also "Lulu", dass sich thematisch um die Frank Wedekind Dramen "Erdgeist" und "Die Büchse Der Pandora" dreht - also ein Thema, das viel hergeben sollte, möchte man meinen.

Durch die recht grob gespielten akustischen Gitarren gleich zu Beginn bestätigt sich die Aussage, dass man weder METALLICA, noch LOU REED im herkömmlichen Sound zu hören bekommt. Lou fängt zu quatschen an und erinnert etwas an JOHNNY CASH, bis dann ein rockiges, aber recht langsames Riff einsetzt und James Hetfield gibt hier sofort die schlechteste Gesangsleistung seines Lebens ab. Da freut man sich, wenn Lou wieder anfängt - oder doch nicht! Der Kerl kann doch singen, doch hier sülzt er entsetzlich in den unterdurchschnittlichen Song rein. Grausam - Skip. "The View" beginnt hingegen mit düsterem und deftigem Riff, aber Lou kann es nicht lassen und jammert weiter uninspiriert in die Platte rein. Fünf Minuten Monotonie sind auch nur schwer am Stück zu ertragen, denn das Riff ändert sich im Verlauf nur marginal.

An diesem Punkt fragt man sich schon, was Lars Ulrich geraucht hat, als er so Aussagen tätigt wie: "Das ist nicht nur das Beste, was wir jemals gemacht haben, sondern das Beste, was jemals irgendwer gemacht hat." - ab in die Behandlung Lars. Und leider wird es nicht viel besser, denn abgesehen von ein paar ganz passablen Riffs bekommt man nicht viel zu hören, denn Lou zerstört diese paar mit seinem uninspirierten und unentwegten Gebrabbel und James hat bei seinen wenigen Einsätzen auch nichts zu bieten. Klar, es ist ein Experiment, es soll etwas Neues und Anderes sein, doch würden nicht diese Namen auf dem Cover stehen, würden wohl ein paar Hundert Exemplare im Underground wuseln und wohl echt selten angehört werden. Verkaufen wird sich dieser halbgare Schrott dennoch wie warme Semmeln. Und auch die ersten Fanboys, die diese Soundcollage in alle Himmel loben, wurden bereits gesichtet.

Aber noch ein paar Eindrücke: "Pumping Blood" wird seinem Namen gerecht, denn die Rhythmik ist wirklich pumpend, das Riff erinnert schon mehr an METALLICA, doch bald bekommt man das gewohnte Gequatsche serviert. "Mistress Dread" ist ein roher Thrasher, mit einfachem Riff und wildem Drumming - und ja, einem vor sich hin brabbelnden Lou. Aber auch hier schaffen es James und Kirk nicht ein zweites Riff zu verwenden. "Iced Honey" ist der erste Lichtblick. Ein melodisches Rock-Riff und der Sänger schafft es sogar ausnahmsweise mal zu singen ' Respekt! Mehr als Durchschnitt ist das dennoch nicht. Das überlange "Cheat On Me" ist ein experimentaler Rocker, der seine Momente hat, aber über die ganze Länge dann doch etwas langweilt, "Little Dog" sollte so ziemlich jedes störrische Kleinkind sofort einschlafen lassen und "Junior Dad" liefert in seinen fast 20 Minuten auch nur wenige Lichtblicke.

Manch einer sagt, METALLICA haben ihren Zenith bereits nach "And Justice For All" überschritten. Egal, ob man sich dieser Aussage anschließt oder nicht - "Lulu" ist der absolute Tiefpunkt der Band. Auch wenn man die Namen hinter diesem "Ding" ignoriert, ist das unterstes Songwriting-Niveau, das keiner mit musikalischem Verstand braucht. Bitte hört euch das Ding vorerst online an, bevor ihr, James, Lars und Co. wieder das Geld in den sowieso schon viel zu dicken Hintern reinschiebt. Investiert die Kohle doch lieber in Bands, die auch ernst meinen, was sie auf eine Platte pressen.
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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.11.2011 12:04:07 GMT+01:00
"Tiefpunkt zweier Karrieren" So ein Kommentar kann nur von jemandem kommen der Lou Reeds Werk nicht im Ansatz kennt. Ebenso ist der Satz "Durch die recht grob gespielten akustischen Gitarren gleich zu Beginn bestätigt sich die Aussage, dass man weder METALLICA, noch LOU REED im herkömmlichen Sound zu hören bekommt." Totaler Blödsinn im Bezug auf Lou Reed, er singt so schon sehr lange und der Sound, das ist sein herkömmlicher Sound, ich als Lou Reed Fan habe nichts anderes erwartet.

Veröffentlicht am 02.11.2011 12:32:12 GMT+01:00
"LOU REED hingegen ist vielleicht nicht jedem bekannt" - hä?

Veröffentlicht am 02.11.2011 12:37:08 GMT+01:00
Sehr gute Rezension...passender hätte man es nicht ausdrücken können! Echt schade um Metallica und Lou...wer? ôo

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2011 13:11:55 GMT+01:00
Sascha meint:
Wer Lou Reed nicht kennt, hat keine Ahnung, sorry.

Ich sehe es weder als Metallica noch als Reed-Album. Aber selbst als neue Band scheitert das Werk gnadenlos.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2011 13:24:32 GMT+01:00
EmpiresDawn meint:
»Wer Lou Reed nicht kennt, hat keine Ahnung, sorry.«

Jeder hat sein Steckenpferdchen, ist ja klar. Der Satz ist trotzdem ein wenig überheblich, vor allem weil der Mann fast schon Jahrzehnte im (Velvet :-P) Underground verschollen war. Dementsprechend hätte kaum jemand der nach 1980 geboren wurde eine Möglichkeit dem Herrn zu begegnen und von Haus aus mal keine Ahnung... keine gute Argumentation.

Dem zweiten Satz kann ich voll zustimmen.

Veröffentlicht am 02.11.2011 16:58:06 GMT+01:00
Da diese Rezension bei einem Metal-Magazin erschienen ist, und auch viele junge Hörer METALLICA kennen, ist LOU REED für viele in diesem Bereich doch Neuland... - Dass der Mann eine riesige Diskografie hat und eine Stilrichtung geprägt hat, will ich hier nicht abstreiten, doch wie ich bei Recherchen bemerkt habe, ist eben vielen jungen Rock-Fans der Mann einfach nicht so bekannt wie eben METALLICA....

Würde ich jemanden Fragen, nenne mir 10 Songs von Metallica und 10 von Lou Reed, würden wohl viele stolpern und das ist nunmal leider Fakt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2011 17:00:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.11.2011 17:01:41 GMT+01:00
Ich finde nicht, dass die Gitarren nach Lous "normalen" Songs klingen, aber das ist wohl ansichtssache - das gleich als Blödsinn zu titulieren zeugt nicht von erwachsener Argumentationsfähigkeit.

PS: ich weiß dass Lou singen KANN, was er hier einfach nicht TUT, darum sehe ich es als Tiefpunkt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2011 17:01:09 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 02.11.2011 17:01:29 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 04.11.2011 16:24:39 GMT+01:00
Chili Szabo meint:
"bevor ihr, James, Lars und Co. wieder das Geld in den sowieso schon viel zu dicken Hintern reinschiebt. Investiert die Kohle doch lieber in Bands, die auch ernst meinen, was sie auf eine Platte pressen."

Das hier ist nichts anderes als übelstes Metallica-Bashing, aber das zählt unter den ganz "truen", der truesten Metalszenewächter ohnehin zum guten Ton. Aus meiner Sicht eine journalistische Nullleistung. Ob diese in direktem Zusammenhang mit dem musikalischen Verstand steht, möchte ich gar nicht genauer analysieren. Ich denk mir einfach meinen Teil...

Man kann von dem Album halten, was man magen, aber kommerzielle Gesichtspunkte haben bei diesem schwerverdaulichen Album offensichtlich ne eher untergeordnete Rolle gespielt. Das hätten sie einfacher und sicherer haben können. 2 schicke Akkustikballaden, 4 Radiorocker und 3 schnelle Tracks für die alten Fans und schon wären 10 Mio Alben abgesetzt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.11.2011 10:00:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.11.2011 10:01:28 GMT+01:00
Danke für diese geistreiche Bemerkung. Dass das Album musikalisch kommerziell ausgerichtet wäre, wurde nie behauptet - einzig und alleine, dass man dies unter LOUR REED und METALLICA veröffentlich hat, anstatt einen Projektnamen zu wählen, war aus marketingtechnischer Sicht als Vorteil zu sehen.

Und das ist definitiv kein METALLICA-Bashing, das ist einfach nur eine Zusammenstellung von Tatsachen - ich liebe die "alten" METALLICA und respektiere die neuen - wie man auch dem letzten Live-Bericht entnehmen kann, nur dieses Album ist einfach schlecht, egal ob es von METALLICA, LOU REED, den BEATLES, IRON MAIDEN, LADY GAGA oder sonst wem kommt....
Und wie man den Rezensionen entnehmen kann, haben viele die CD nur gekauft, weil METALLICA drauf steht und dann ein böses Erwachen erlebt.
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