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Kundenrezension

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Entwicklung der BIZ und ihr Einfluss auf das globale Finanzsystem, 7. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: BIZ: Der Turmbau zu Basel: Geheimpläne für eine globale Weltwährung (Gebundene Ausgabe)
Die "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ) mit Sitz in Basel ist trotz ihrer Bedeutung für weitreichende währungspolitische Entscheidungen, z.B. der Gestaltung der Europäischen Währungsunion, kaum in der Öffentlichkeit bekannt. Janne Jörg Kipp berichtet in diesem Buch über die Geschichte, Bedeutung und Machenschaften der BIZ.

Zu den Mitgliedern zählen 60 Zentralbanken. Die BIZ ist überstaatlich und faktisch nicht kontrollierbar. Regierungsorganisationen haben in dieser Bank nichts zu sagen. Sie wird von internationalen Zentralbankiers geleitet. Da sich die Präsidenten der Zentralbanken regelmäßig in Basel treffen, ist Ihr Einfluss auf die Zins- und Geldpolitik sehr hoch.

Autor Kipp erläutert ausführlich die Gründungsgeschichte der BIZ und widmet den nicht ruhmreichen Verstrickungen mit dem Dritten Reich ein eigenes Kapitel. Aber die BIZ wurde nach dem Krieg nicht aufgelöst. "Die Einlagen bei der BIZ waren gegen Zugriffe geschützt, und so bot sich die Bank … vor allem für die Goldbestände der Zentralbanken weiter an." (139)

In späteren Jahren förderte die BIZ den Aufbau der Euro-Zone. Aktuell während der Euro-Krise könnte sie eine wichtige Rolle spielen bei der Abwicklung einer zu erwartenden Währungsreform. Kipp beschreibt das Szenario und gibt Tipps, wie Vermögenswerte geschützt werden können.

Der Autor hat sich intensiv mit der Materie beschäftigt. Seine Recherchen sind tiefgehend. Er unterscheidet deutlich Sachverhalte von eigenen Spekulationen. Das für Verbraucher besonders interessante Kapitel über Anlagemöglichkeiten "Was Sie unternehmen können" hätte umfassender sein können. Der Fokus liegt auf dem Thema "Geschichte der BIZ".
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.05.2014 12:00:52 GMT+02:00
Anahita meint:
Kommt Hjalmar Schacht in diesem Buch vor?
Wenn ja, wie wird seine Rolle dargestellt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2014 18:37:24 GMT+02:00
@ Anahita

Hjalmar Schacht setzte sich 1929 im Rahmen der Verhandlungen zum Young-Plan als deutscher Vertreter dafür ein, die Reparationen infolge des Ersten Weltkrieges zu reduzieren.

Der Name Hjalmar Schacht kommt in dem Buch einige Male vor. Er war immerhin Gründungsmitglied der BIZ. Diese wurde gegründet zwecks Abwicklung der Reparationen. Schacht und Norman (ein weiteres Gründungsmitglied) hatten die Intention, der BIZ weitere Aufgaben zuzuordnen. Sie sollte frei, unabhängig und mächtig sein.

Schacht hatte als Vorsitzender der Reichsbank natürlich großen Einfluss auf die Geldwirtschaft in Deutschland. Autor Kipp widmet den Verflechtungen von Nazideutschland und der BIZ einige Seiten des Buches. Er bezeichnet die BIZ als ein Instrument der Nazis.

Der Fokus liegt in dem Buch mehr auf den Institutionen als auf den Personen. Der Autor zeichnet kein Portrait von Hjalmar Schacht oder anderen Protagonisten. Diese werden in Beziehung gesetzt zu bestimmten Entscheidungen und Entwicklungen, aber nicht charakterisiert. In dieser Hinsicht ist der Autor vorsichtig. Schlussfolgerungen muss der Leser selbst ziehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2014 20:58:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.05.2014 20:59:24 GMT+02:00
Anahita meint:
Herzlichen Dank für diese ausführliche Antwort, _k_t_ "Raumzeitreisender"!

Sie bestätigen meine Vermutung, daß Jochen Kopp offensichtlich auch nur mit fluoridiertem Wasser kocht. Da ich keine müde Mark mehr für Desinformation und Halbwahrheiten ausgebe, spare ich mir die 20 Teuronen lieber für reale Informationen, ist ja alles im Internet zu finden, gratis.

Veröffentlicht am 07.09.2015 23:09:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.09.2015 23:11:54 GMT+02:00
Ishar21 meint:
Ich empfehle auch die Bücher und Artikel von Prof. Eberhard Hamer vom Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover (siehe Website) und von Eike Hamer und von Gerhoch Reisegger und F. William Engdahl (Kopp Verlag) und von Michael Snyder (englisch-amerikanisch!)!
Ferner den Publizisten Jürgen Elsässer mit Weblog, Compact Magazin und begründeter Volksinitiative abseits der globalistischen neoliberalen Mainstream Medien!

http://www.zeit-fragen.ch

EIR NEWS - Für ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz!

http://www.bueso.de EIR NEWS

Peak Oil und 9.11.

http://www.fromthewilderness.com

Rückkehr zur eigenen Währung?

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=959

Mit der Kraft der zwei Währungen aus der Krise

Ökonom Wilhelm Hankel erläutert, warum die Rückkehr zur D-Mark alleine nicht ausreicht

Interview mit Professor Dr. Wilhelm Hankel von Manfred Schermer, «Fuldaer Zeitung»
Er gilt als einer der profiliertesten deutschen Ökonomen und Euro-Kritiker der ersten Stunde. Professor Dr. Wilhelm Hankel referierte kürzlich in Fulda. Am Rande des Kongresses stellte er der «Fuldaer Zeitung» seinen Lösungsvorschlag zur Euro-Krise vor: Rückkehr zu den alten Währungen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euro.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416

Mit der Kraft der zwei Währungen aus der Krise Ökonom Wilhelm Hankel erläutert, warum die Rückkehr zur D-Mark alleine nicht ausreicht Interview mit Professor Dr. Wilhelm Hankel von Manfred Schermer, «Fuldaer Zeitung» http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1416 Lösungen für die Euro-Krise ohne Turbulenzen und Gewalt Wilhelm Hankel und Oskar Lafontaine haben sich zu Wort gemeldet von Karl Müller http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1465 Zeit-Fragen > 2012 > Nr.4 vom 23.1.1012 > Der Euro vor dem Zusammenbruch – Bürger gegen Euro-Wahn Für unser Land «Die politische Klasse unseres Landes hat sich in eine Sackgasse verrannt. Diese Sackgasse ist das europäische Projekt, das von den Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern Europas mit grosser Mehrheit abgelehnt wird. Die Menschen haben verstanden, was unsere politische Klasse nicht wahrhaben will: Der Euro ist gescheitert, der europäische Superstaat ist gescheitert. Wenn wir alle zusammen der politischen Klasse den Gehorsam verweigern, sind wir unaufhaltsam. Zeigen wir ihnen, dass ihr Projekt des europäischen Superstaates, der Fiskalunion, des Euro nicht das Projekt der Menschen in Deutschland, nicht das Projekt der Menschen in Europa ist.» Aus dem Entwurf für eine Abschlusserklärung http://eurokonferenz.wordpress.com Wie Sahra den Euro retten will Veröffentlicht am Juli 26, 2012 Das Intelligenteste aus der Linkspartei – aber leider doch mit Pferdefuß Sahra Wagenknecht hat ein Papier zur Lösung der Euro-Krise vorgestellt. Der SPIEGEL ist begeistert – das ist ein erster Fingerzeig, dass daran etwas nicht stimmt. https://eurokonferenz.wordpress.com/2012/07/26/wie-sahra-den-euro-retten-will/#more-454 Die bürokratische EU-Diktatur ist nicht alternativlos Ein neues Buch gegen EU-, Euro- und ESM-Wahn http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=945 Nachdenkseiten Weblog nach Albrecht Müller ("Die Reformlüge") http://www.nachdenkseiten.de Kritisches zur deutschen Außenpolitik und zur NATO und USA und Ukraine und Putin und Russland und Griechenland und EU und Euro und IWF und Sparpolitik und Ukraine Krise http://www.german-foreign-policy.com Obama ist schuld an der Flüchtlingskatastrophe – Wir brauchen dringend eine Koalition gegen ISIS! 5. September 2015 • ARTIKEL VON HELGA ZEPP-LAROUCHE http://www.bueso.de/node/8211 Forum für ein neues Paradigma und "Neue Solidarität" Zeitung der EIR Nachrichtenagentur http://newparadigm.schillerinstitute.com/de/ EIR Nachrichtenagentur http://www.bueso.de Für ein Trennbanksystem und neues Gass Steagall Gesetz, gegen den neoliberalen Freihandel! EIR NEWS http://www.larouchepac.com American Free Press http://www.americanfreepress.net Forum for a New Paradigm http://newparadigm.schillerinstitute.com/

«Die EU ist seit Beginn eine Korruptions- und Transferinstitution»
Das Mittelstandsinstitut Niedersachsen warnt vor weiteren Griechenland-Hilfen! | von Prof. Dr. Eberhard Hamer

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1153

Europas Sparwahnsinn
«Aber in Wirklichkeit haben die Protestierenden recht» | von Paul Krugman

Europas Sparwahnsinn

Europas Sparwahnsinn
So viel Selbstgefälligkeit. Erst vor ein paar Tagen war die gängige Meinung, dass Eu­ropa die Dinge endlich unter Kontrolle hatte.
Auf www.zeit-fragen.ch anzeigen


http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1108

Sind EU-Skeptiker deutsch-national?

www.eu-skeptiker.de/

Diffamierungskampagne gegen alle EU- und Euro-Skeptiker. ... Manfred Julius Müller analysiert seit über 30 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe.

Europäischer Binnenmarkt: Grundfehler der Integration

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1380&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2011 > Nr. 1 vom 3.1.2011 > «Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»

«Eine erweiterte Freihandelszone Efta als das wirkliche Europa anbieten»
von Beat Kappeler

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=88&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.14|15 vom 3.4.2012 > Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten

Die EFTA achtet die Souveränität der Staaten
Interview mit Dr. Martin Zbinden, Ressortleiter Freihandelsabkommen/EFTA im Staatssekretariat für Wirtschaft Seco

Zeit-Fragen: Je grösser die Schwierigkeiten im Euro-EU-Bereich werden, desto mehr setzt in ganz Europa ein Nachdenken ein über mögliche Alternativen. Die «zivile Koalition» in Deutschland spricht entschieden vom «Europa der Vaterländer», auf das hingearbeitet werden sollte. Damit könnten und müssten souveräne Länder ihre Verantwortung wieder wahrnehmen und auf freiheitlichem Boden ihre Belange regeln. Dazu wäre die EFTA der geeignete Rahmen, und so war eine Zusammenarbeit in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg auch gedacht.

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=782&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Zeit-Fragen > 2012 > Nr.18|19 vom 30.4.2012 > Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten

Der «Europäische Stabilitäts-Mechanismus» (ESM) als Ermächtigungsgesetz zur Strangulierung der europäischen Staaten
Die «Europäische Freihandelsassoziation» (EFTA) wäre die notwendige und vernünftige Alternative
von Dr. phil. René Roca

http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=825&no_cache=1&sword_list%5B%5D=Freihandel

Das zweite Scheitern des Liberalismus

Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004

Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang

Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts. Wie seine feindlichen Brüder lässt er keine historische Erfahrung und keine theoretische Reflexion gelten, die seinen Glaubenssätzen widersprechen könnte. Diese dogmatische Enge ist ein Makel seiner Herkunft. Er ist ein kämpferischer Anti-Anti-Liberalismus, konzipiert in den Zeiten der schwersten Niederlage der liberalen Ideale. Dies prägt seine Begriffsbildung und seine Kampfesweise. Er musste seinen Feinden auf gleicher Augenhöhe entgegentreten. So übernahm er, insbesondere vom Marxismus, die Grundkonzeption einer "geschlossenen wissenschaftlichen Weltanschauung". Er zwingt alle Weltprobleme in ein einfaches Korsett, hat auf alle Fragen einfache Antworten (im wesentlichen immer dieselbe). Er verfügt über ein simples Menschenbild und er propagiert eine utopische Geschichtsphilosophie. Seine dogmatische Enge und sein utopischer Glaube hindern ihn allerdings daran, für die relevanten wirtschaftlichen Probleme pragmatische Lösungen zu finden. Dies macht ihn ebenso realitätsuntauglich, wie es der Marxismus war. Mit seinem Scheitern ist daher zu rechnen.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

Exportorientierung statt Binnenmarkt - Entwicklung

Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005

Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2

Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen Niederlagen. Im ersten Teil unserer Betrachtungen haben wir die dogmatische Enge des Neoliberalismus auf dem Gebiet der deutschen Konjunkturpolitik verfolgt (Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts). Fataler noch als die binnenwirtschaftlichen sind jedoch die weltwirtschaftlichen Folgen neoliberaler Wirtschaftspolitik.

http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html

Nachdenkseiten

http://www.nachdenkseiten.de

Bilderberg

http://www.bilderberg.org

Lübeck-Kunterbunt

http://www.luebeck-kunterbunt.de

Deutscher Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil

http://www.freiwirte.de BLOG, siehe auch Rundbriefe und Textbeiträge

Siehe auch den Prof. für Volkswirtschaft Wolfgang Berger zur Freiwirtschaft und Silvio Gesell!

Prof. Bernd Senf aus Berlin, VWL und psychosoziale Hintergründe

http://www.berndsenf.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2015 18:11:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.12.2015 18:16:23 GMT+01:00
JoeW meint:
Ihr Kommentar könnte auch von einem Programmierer sein. Eins, zwei oder drei Sätze, danach ein Link den man öffnen und die Infos darin lesen und verstehen muss, um zu Ihrem nächsten Punkt zu gelangen. So wird schnell aus Ihrem Kommentar ein neues Buch, das aus wenig eigenen Worten, dafür aber mit jeder Menge Fremdmaterial mit zusätzlichem Diskussionsbedarf besteht.
Keep it simple ! (Denn sonst verliuert man im heutigen Informationsüberfluss schnell die Lust sich mit einem Thema weiter zu beschäftigen.)
Wie sagte ein Investmentbanker aus dem Nachbarort vor ca. 5 Jahren: Er kauft nur noch Dinge die man anfassen kann (Edelmetalle, Antiquitäten und Kunst, ein schönes Auto, Immobilien, ...).
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