Kundenrezension

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überleben in Uniform, 16. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Hitlerjunge Salomon (DVD)
Die Geschichte, wie Salomon Perel die Zeit des Dritten Reiches überlebte, ist eine der besten Geschichten über diese Zeit die ich kenne neben "Jakob der Lügner" und "Das Leben ist schön".

Sally lebt mit seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Schwester in einer "friedlichen" Welt, doch mit den Nazis kommen die Probleme: die Perels sind jüdisch. Als dann auch die Schwester von daherziehenden Nazibanden getötet wird, flieht die Familie nach Polen. Als jedoch Polen von Hitler erobert wird, sind sie auch dort nicht sicher. Die Eltern schicken die beiden Söhne nach Russland, doch auf der Überfahrt verlieren sie sich. Salomon wird in ein Waisenhaus gebracht, wo er zum (scheinbar?) überzeugten Kommunisten erzogen wird. Als Hitlers Größenwahn dann aber auch Russland erreicht, wird das Waisenheim evakuiert. Sally verliert die anderen und muss zu Fuß weiterlaufen. Bald jedoch wird er von Wehrmachtssoldaten eingeholt und festgenommen. Bei einer Kontrolle werden Juden und russische Soldaten/Parteimitglieder getrennt. Sally sieht sich schon erschossen, als ihm ein Einfall kommt. Er gibt sich als deutscher Junge aus, dessen Eltern ermordet worden sind und der in ein russisches Waisenhaus eingewiesen wurde. Da sein Name jüdisch ist, sucht er sich einen neuen: Joseph Periel. Nach anfänglichen Skepsis wird ihm die Geschichte abgenommen und er wird als Übersetzer an der Front tätig.

Hier an der Front scheint es ein leichtes, seine jüdische Abstammung zu verbergen, doch bei einem Bad bemerkt ein homosexueller Kamerad seine Beschneidung. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, wohl weil auch homosexuelle vom Hitler-Regime verfolgt wurden, die jedoch mit dem Tod seines Freundes endet. Sally will zu den Russen überlaufen, indem er per Telefon wieder auf seine russische Vergangenheit hinweist. Als er jedoch die russischen Linien erreicht, ergeben sich diese gerade den deutschen Soldaten. Er steht glücklicherweise als Held da, und nicht als Landesverräter.

Bald wird Salomon von einem hohen Offizier adoptiert und soll in Deutschland eine NAPOLA (Nationalsozialistische Erziehungsanstalt ~ Eliteschule) besuchen. Die Kadetten, die alle streng nationalsozialistisch erzogen sind und schon in SS-Uniform rumlaufen, stellen für Sally eine weitaus größere Gefahr dar als die Soldaten an der Front. Im Falle einer Entdeckung seiner wahren Identität wäre er schutzlos ausgeliefert. Geschickt weiß er jedoch, sich zu verstecken, auch als der Schularzt kommt (plötzlich muss er "zufällig" zum Zahnarzt). Seine Versuche, seine beschnittene Vorhaut wieder zusammen zu nähen, misslingen jedoch.

Durch seine Erfolge im Sport und sein "Heldentum" als Frontkämpfer erringt er schnell das Herz eines BDM-Mädchens namens "Leni". Die beiden verlieben sich, doch geraten sie in Streit, als Leni (die überzeugte Nationalsozialistin ist) sich abwertend gegenüber Juden äußert und sagt, dass sie jedem Juden, den sie sähe, ein Messer in den Bauch rammen würde.

In seinem Buch schreibt der wahre Salomon Perel, dass sie erst nach dem Krieg davon erfuhr, dass er, Sally, ein Jude sei.

Lenis Mutter jedoch errät seine wahre Identität schon im Laufe der Geschichte. Hinzu zur Furcht, entdeckt zu werden, kommt für Sally nun die Angst, verraten zu werden...
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.07.2008 13:06:50 GMT+02:00
weiser111 meint:
Nicht, dass die Rezension schlecht wäre -- aber andererseits sollte eine Rez doch mehr sein als bloße Nacherzählung.
Den Schluss zu verraten ist allerdings ein schwerer Klopper; sowas tut man nicht!
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