Kundenrezension

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Jeezy-Trilogie ist perfekt! THUG MOTIVATION 103, 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Nu ist es also soweit, nach seinem Debüt Let's get it und der Fortsetzung The Inspiration präsentiert uns der Snowman sein 3. Studioalbum und sorgt diesen Spätsommer für ein weiteres Highlight nach The Game's L.A.X..
Hier die Einzelwertung:

01. The Recession (Intro):
Das Intro, produziert von DJ Toomp man schon Lust auf mehr. Es beginnt mit verschiedenen Ausschnitten aus Radiosendungen über eine um sich greifende Rezension in den USA und kommt wenige Sekunden später mit einem majestätisch anmutendem Beat daher, der durch seine Melodie und auch die Instrumente ein wenig an große Tage von Just Blaze erinnert. Zu Jeezys Rhymes brauch man sicher nicht mehr viel zu sagen, sicherlich ist er lyrisch nicht der beste aber sein Stil zu rappen macht dennoch immer wieder Spaß. Gerade seine Stimme und die langezogenen Ad-Lips (yyyeeeaaaaahhhhhh, eeeeeeyyyyyy, hahaaaaaaa) lassen keinen dran um wen es sich hier handelt. Zweifelsfrei ist The Recession ein gebührender Namensgeber fürs Album und gleich ein Highlight zum Beginn! NOTE: 1

02. Welcome Back
DJ Squkey Clean klatscht uns hier einen wahnsinnig unruhigen, nach vorn treibenden Beat um die Ohren, typisch Jeezy halt. Hätte vom Style her auch auf Let's get it: Thug Motivation 101 gepasst. Lyrisch neigt Jeezy nicht zu Überraschungen, was er uns auch hier zeigt. NOTE: 2

03. By The Way
Terry "T.A." Allen liefert gute Arbeit ab bei diesem von seiner Melodie her durchaus überzeugendem Beat. Auch hier kein Grund am CD-Player auf Skip zu drücken...
Note: 2+

04. Crazy World
Schon der Anfang des Tracks liefert genau das, was wir seit Let's get it in den Ohren haben. Jeezy pur. Produzent Midnight Black wagt keine Experimente, was zwar nicht in die Hose geht, aber auch nicht zu überdurchschnittlichen Klangerlebnissen führt. Grenzt sich nicht deutlich genug von früheren Jeezy Tracks ab. Zu austauschbar.
Note: 3

05. What they want
Diesmal macht er seine Sache etwas besser, Midnight liefert einen super Track ab, bei dem auch der Snowman zu überzeugen weiß. Drums und Melodie harmonieren super.
Note 2+

06. Amazin'
Hier sitzt Drumma Boy an den Reglern und zeigt uns den Grund wieso er einer der gefragtesten South-Produzenten ist. Melodie und Refrain (Jeezy's Bitch I'm amazin'") überzeugen voll und ganz, vom Tempo her variiert der Track jedoch wenig von den vorherigen, sodass sich der Hörer spätestens hier nach ein wenig Abwechslung sehnt.
Note: 2

07. Hustlaz Ambition
Als ob Drumma Boy meine Rezension gelesen hätte, kommt hier tatsächlich etwas Abwechslung rein! Wesentlich ruhiger als die vorangegangen Tracks beschreibt Jay Jenkins sein Ehrgeiz als Hustler, doch wer denkt dass das Langweile bedeutet hat sich schwer getäuscht. Der Beat entführt den Hörer förmlich in eine andere Welt, vor allem der Refrain sorgt für ein Highlight des Albums!
Note: 1

08. Who Dat
Einer von Jeezy's Lieblingsproduzenten, Shawty Redd, der bereits 7 Tracks für Let's get it und 3 Tracks für The Inspiration produzierte, legt nun wieder eine up-tempo Nummer hin die es in sich hat. Sowohl Beat als auch Rhymes versprühen jede Menge Energie!
Note: 2+

09. Don't you know
Im ähnlichen Tempo gehts hier weiter, Midnight Black versorgt Mr. Jenkins mit gewohnt guten Drums und ner einprägsamen Hindergrundmelodie, sodass auch hier wieder niemand besorgt sein muss dass er nicht die volle Ladung Jeezy bekommt.

10. Circulate
Na nu?! Wieder mehr Abwechslung im Beat. Don Cannons Drums sorgen zunächst für Aufmerksamkeit, ehe das Let the Dollar Circulate-Sample von Billy Paul den Hörer schnell verzaubert und mit einem Hauch von Jazz und Soul das Album erheblich bereichert.
Note: 1

11. Word Play
J.U.S.T.I.C.E. League, die bereits auf den beiden Vorgänger-Alben mit Bury Me a G und Don't Get Caught gute Arbeit leisteten, zeigen auch hier ihre Qualitäten. Von einer super Soulstimme unterlegt sorgen die mid-tempo Drums für einen weiteren hochwertigen Song auf einem bis hier hin hochwertigem Album.
Note: 2

12. Vacation
Hier bekommt man die 2. Single von The Recession auf die Ohren. Mit Klavierklängen gestartet, kreieren The Inkredibles einen meiner Lieblingstracks auf dem Album, weil er einen super Kompromiss aus typischem Jenkins Sound und Clubatmosphäre bietet. Alltime Hustler Jeezy wählte Vacation nach eigener Aussage als Single because "I need one, no one ever seen Jeezy have fun."
Note: 1-

13. Everything (feat. Anthony Hamilton & Lil' Boosie)
Für einen smoothen mid-tempo Beat sorgt hier Produzent Street Market Music aus Savannah, Georgia. Als 1. Feature auf The Recession Anthony Hamilton gibt im Refrain eine kostprobe seine Könnens und ergänzt Jeezy sehr gut. Im 2. Vers sorgt Lil' Boosie für Abwechslung, auch wenn seine Stimme und Rhymes gewöhnungsbedürftig sind, vor allem im Vergleich zu Jeezy's kratziger, rauchiger Stimme.
Note: 2-

14. Takin' it there (feat. Trey Songz)
Fat Boi sitzt hier an den Reglern und hat sich durchaus Mühe gegeben aus Trey Songz und Jeezy und gutes Duo zu basteln, doch so ganz passt das hier alles nicht. Der Gesang von Trey trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Daher nur Note 3.

15. Don't do it
Produziert von DJ Pain 1. Leider ein etwas zu durchschnittlicher Track bei dem lediglich das soulige Sample im Refrain etwas rettet. Bleibt nicht im Ohr hängen.
Note: 3

16. Put On (feat. Kanye West)
Hier nun die 1. Single des Albums und der Amerikaweit bekannte Hit von Jeezy und Yeezy. Als Single durchaus gut gewählt, da Drumma Boy hier einen wirklich leicht einprägsamen Refrain mit super Melodie kombiniert. Kanye West nutzt dabei den mittlerweile leider Gottes weitverbreiteten elektronischen Stimmverzerrungs-Effekt, genannt Autotune, durch den vor allem Sänger T-Pain Bekanntheit erlangte. West allerdings weiß selbst mit Autotune zu überzeugen, da er hier mit viel Emotion und Hingabe rappt/singt. Echter Banger.
Note: 1-

17. Get Allot
Crown Kingz versorgen Jeezy mit einem guten Beat und Jeezy erzählt uns wovon alles er ziemlich viel bekommt.
Note: 2

18. My President (feat. Nas)
Und zum Ende noch mal ein Genuss! Vielleicht der beste Track des Albums! Tha Bizness zaubert hier eine beeindruckende majestätische Melodie hervor und Jeezy wird politisch (!) und fasst die Hoffnungen vieler schwarzer US-Bürger auf eine Präsidentschaft Barack Obamas in Worte. Absoluter Kracher ist dann auch Nas' Vers. Hier zeigt die Legende aus Queensbridge sein ganzes Können und schließt das Album mehr als würdig ab. Obama for real, they gotta put your face on the 5000 $ bill!"
Note: 1+

Für mich definitiv das beste seiner 3 Studioalben! Besser als das Debütalbum und auch gegenüber The Inspiration hat Jeezy sich keinesfalls verschlechtert, im Gegenteil. Er liefert hier gewohnte Qualität wenn es um Beats geht, doch auch lyrisch weiß er seine Fans Zufriedenzustellen. Sogar etwas Sozialkritik fließt mit ein, wie der Titel The Recession schon vermuten ließ. Einzig mit der Abwechslung hapert es hier ein bisschen, vor allem auf der 1. Hälfte des Albums variieren die Songs zu wenig in Tempo, Melodie und Instrumentalisierung. Doch der Gesamteindruck bleibt durchaus positiv, Fans bekommen 100 % Jeezy, da Mr. Jenkins hier dem Trend übertrieben vieler Kommerz-Features entgegenwirkt. Abschließend kann man sagen sowohl Fans des Snowmans als auch HipHop Fans allgemein dürften hier auf ihre Kosten kommen! Daher 4 von 5 Sternen für ein wirklich gutes Album.
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Kommentare


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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.09.2008 13:35:22 GMT+02:00
JazzMatazz meint:
Na also, so sollte ne Review aussehen und nicht wie bei The Game ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2008 19:42:24 GMT+02:00
Flowbama meint:
hab die alte rez. schon gelöscht, allerdings stellt amazon die neue rezension für LAX irgendwie nich rein, kein plan wieso

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2008 22:36:47 GMT+02:00
JazzMatazz meint:
Das Problem gibts öfter. Am Besten an den Kundenservice wenden und beschweren

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2008 12:24:41 GMT+02:00
Flowbama meint:
ok mach ich
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