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Kundenrezension

44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Cui bono?, 10. März 2013
Rezension bezieht sich auf: People,Hell & Angels (Audio CD)
„The first rays of the new rising sun“ ist mein neues Leben. Jeder kann seinen Beitrag leisten, und zwar nicht nur mit Geld. Ich weiß nicht, was in England passiert, aber der Gott in Amerika ist die Dollarnote. Diese Anzugtypen glauben an Geld und an sonst gar nichts. (Hendrix zum Melody Maker am 11. Januar 1969). [zitiert nach Shapiro 1983, S.441]

Diese neue, na ja, Kompilation wird dem musikalischen Werk von Hendrix keinen revolutionären Schub verleihen. Noch nicht einmal ein evolutionärer Beitrag ist zu erwarten. In den 70ern war es üblich, Musiker anderer Gruppen an den eigenen Sessions zu beteiligen. Man sehe sich einfach mal die Liste der Musiker an, die bei Electric Ladyland mitgewirkt haben. Und nicht nur für dieses Album integriert Hendrix andere Klangfarben, ob es jetzt eine Querflöte ist (Chris Wood), Glockenspiel oder Orgel (Winwood, Al Kooper) oder Saxofon (Smith). Also, etwas wirklich Neues ist das hier gebotene nicht. Und es ist noch nicht einmal von der Qualität, die bereits veröffentlichte Songs haben (Izabella, Earth Blues, Villanova Junction – um nur drei zu nennen).

Eddie Kramer hat sich inzwischen in einem Interview mit harmony central (newsletter 207) von diesem Album distanziert und die Hoffnung geäußert, dass dies nun das letzte „neue“ Album von Hendrix sein möge. Offenbar gibt es Differenzen zwischen Kramer und Jamie Hendrix über die weitere Vermarktung von Hendrix Titeln. Insgesamt erscheinen auf dieser Scheibe alternate takes, demos und Auszüge aus Probenmaterial von bestenfalls zweitklassiger Qualität. Interessant schien mir auch die Analyse von „Somewhere“ vorgestellt in einem amerikanischen Diskussionsforum, wo darauf aufmerksam gemacht wird, dass in diesem Song mit copy-and-paste gearbeitet wurde.

Als Hendrix Fan wird man diese Produktion vielleicht in die eigene Sammlung einreihen, so wie vor Zeiten schon „Crash Landing“, „War Heroes“, „Loose Ends“ oder „Voodoo Soup“, um nur einige posthume Verwertungen zu nennen. Als Einsteiger in das Werk von Hendrix ist man sicher mit den offiziellen, zu seinen Lebzeiten erschienenen und mit dem quasi autorisierten „First rays….“ einfach besser bedient.

Bedauerlich, dass bei der Produktion „Villanova Junction“ verstümmelt wurde. Denn offensichtlich stammt es aus der gleichen Session wie das vorzügliche (und 27 Minuten lange) „Villanova Junction Blues“, von dem mindestens die ersten 16 Minuten sensationell sind. Oder, warum nicht „Once I Had A Woman“, bei dem auch Stephen Stills mitspielt (beide erschienen auf „Am I Blue“ (purple haze records) und das ebenfalls weitaus besser ist. Denn bei einer Gesamtspieldauer von rund 50 Minuten wäre da ja noch einiges an Luft.

Ich bin sicher, dass aus dem Fundus der 859 dokumentierten Songs von Hendrix sich im 2 bis 3 Jahresrhythmus jeweils ein „neues“ Album zusammenstellen lässt. (Siehe Zitat von Hendrix weiter oben).

Der Sound der Scheibe ist im Übrigen vorzüglich.
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