Kundenrezension

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Überblick, aber etwas zu oberflächlich, 11. Oktober 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen (Kindle Edition)
Dieses eBook bietet einen soliden Blick darüber, wie man sein eigenes eBook über Amazon verkaufen kann. Leider war ein Teil der Tipps auch recht trivial (z. B. Facebook, Twitter und Website benutzen oder den Buchtitel vor dem Einreichen nochmals überprüfen). Für diese Infos muss man sich sicherlich kein kostenpflichtiges eBook kaufen. Mir hat insgesamt der Tiefgang gefehlt, es gab keine Information, die mich überrascht hätte oder bei der mir ein Licht aufgegangen wäre.
Besonders mehr Hintergrund zu den steuerrechtlichen Aspekten hätte ich mir gewünscht.
Das eBook ist formal-stilistisch einwandfrei und geht als allererster Überblick in Ordnung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.10.2011 09:34:13 GMT+02:00
literaturcafe meint:
Lieber Basti,

sicherlich hängt es vom Wissen und Vorwissen des Nutzers ab, welchen Informationswert die Inhalte haben. Natürlich richtet sich das Buch in erster Linie an Einsteiger, sodass Profis sicherlich vieles bekannt sein dürfte. Aber das ist ja so mit jedem Sachbuch.

Aus der Praxiserfahrung heraus kann ich sagen, dass manch trivialer Tipp, wie z.B. der, die Daten bei der Eingabe einfach nochmals genau zu prüfen, alles andere als banal ist, wenn man die Buchdaten mühevoll zusammengestellt hat und dann durch einen Tippfehler im Amazon-Formular wertvolle Zeit verschenkt. Und gerade der Tipp, Facebook und Twitter nicht dergestalt zu nutzen, dass man beständig auf das eigene Buch hinweist, scheint mir angebracht, wenn man auf die Accounts mancher Autoren schaut, die zuvor nie in diesen Medien aktiv waren, aber kaum, dass sie ein Buch verkaufen wollen, ist das ihr einziges Thema, anstatt auch über den Tellerrand »hinauszutwittern«.

Ich bin bestrebt, das Buch ständig zu erweitern und zu verbessern. Daher würde es mich freuen, wenn Sie erläutern, was Sie genau mit dem »Hintergrund zu steuerlichen Aspekten« meinen. Meinen Sie die Steuer auf E-Books? Hier ist im Buch eigentlich alles Wissenswerte erläutert. Wesentlich für die Berechnung des Verkaufspreises ist, dass der luxemburgische Steuersatz herangezogen wird, da Amazon Europa seinen Sitz in Luxemburg hat. Wenn Sie natürlich eine Erklärung erwarten, warum dieser Steuersatz 15% beträgt oder warum er vom deutschen Satz von 19% abweicht oder warum dieser überhaupt 19% beträgt, wo doch gedruckte Bücher einen Satz von 7% haben, dann sind das politische Fragen, auf die wohl nur politische Antworten gegeben werden können.

Oder meinen Sie nähere Angaben dazu, wie Sie die Einnahmen aus E-Book-Verkäufen bei Ihrer Steuererklärung angeben müssen?

Über Hinweise freue ich mich, vielleicht sind ja die Antworten dann in der nächsten Ausgabe des Buches zu finden.

Beste Grüße
Wolfgang Tischer

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2011 15:41:59 GMT+02:00
Basti meint:
Hallo Herr Tischer,

Danke, dass Sie sich zu meiner Rezension so ausführlich geäußert haben.
Um gleich auf den Punkt zu kommen: Mich hätte vor allem noch interessiert, inwieweit das Veröffentlichen eines eBooks das Anmelden eines Gewerbes nötig macht, ob dies abhängig von der Höhe der Einnahmen ist oder sich ob dies als "Nebenverdienst" deklarieren lässt. Vielleicht ist diese Frage wiederum für andere offensichtlich. Sicherlich kann man es nicht jedem recht machen und ich habe mit meiner Bewertung nunmal meinen Standpunkt vermitteln wollen.

Ich möchte abschließend noch drauf hinweisen, dass ich Ihr eBook durchaus als lesenswert und akurat gemacht empfand. Ich hatte mir lediglich angesichts des Preises einen doch etwas höheren Mehrwert im Vergleich zu kostenlosen Beiträgen erwartet - dabei ging es mir mehr um den Gesamteindruck als um die konkrete Frage oben.

Ich werde natürlich gerne in evtl. kommende Auflagen reinschauen und wünsche noch viel Erfolg mit dem eBook!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2011 10:24:54 GMT+02:00
literaturcafe meint:
Hallo,

ich werde dem Punkt »Steuer« dann in künftigen Ausgaben weitere Infos hinzufügen. Aber Ihre Vermutungen sind korrekt: Sie müssen kein Gewerbe anmelden, wenn sich die Einnahmen nicht exorbitant entwickeln sollten. Obwohl dies natürlich jedem zu wünschen wäre, muss leider nüchtern festgestellt werden, dass nicht bei jedem E-Book die Einnahmen im vier- oder gar fünfstelligen Bereich liegen, wie dies manche E-Book-Erfolgsgeschichte suggeriert. Viele Kindle-Autoren haben Glück, wenn sie überhaupt ein paar Euro verdienen. Das Finanzamt wird erst näher hinschauen, wenn die Einnahmen steigen. Bis dahin laufen die Einnahmen in der normalen Steuererklärung mit.

Ohnehin - das ist jetzt aber eine Vermutung von mir, die ich noch recherchieren muss - stellt sich die Frage, ob ein Autor oder Journalist, der sein Werk bei Amazon verkauft, nicht weiterhin als Freiberufler eingestuft wird, was eine Gewerbeanmeldung ohnehin nicht erfordert. Wer bei Amazon verkauft, für den gelten zwar einige Verlagsregeln wie z.B. die Preisbindung, aber er ist nicht ein Verlag im gewerblichen Sinne. Aber das wird dann in einer künftigen Ausgabe genau ergründet.

Beste Grüße
Wolfgang Tischer

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2011 14:02:43 GMT+02:00
Basti meint:
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie das mit der Gewerbepflicht für eBook-Verkäufe aussieht. Soweit ich aber weiß ist, falls überhaupt für eBook-Verkäufe eine Gewerbe nötig sein sollte, die Anmeldepflicht unabhängig von der Höhe der Einnahmen. Denn es ist die Gewinnabsicht gegeben ist und man kann ja auch nicht vorhersehen, wie hoch die Einnahmen letztendlich sein werden.
Aber das ist nur meine Laien-Einschätzung. Ich bin auf jeden Fall auf das Ergebnis Ihrer Recherche gespannt.

Viele Grüße

Basti

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2011 21:30:46 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 09.11.2011 15:20:05 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2011 13:23:44 GMT+02:00
literaturcafe meint:
Herzlichen Dank für den kompetenten und hilfreichen Kommentar!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2011 13:18:50 GMT+01:00
Sehr geehrter Herr Ebbing,
Sie haben damit Recht, dass die schriftstellerische Tätigkeit eine selbstständige (bzw. freiberufliche) ist und dafür kein Gewerbe angemeldet werden muss. Das gilt beispielsweise dann, wenn Sie einen Werksvertrag mit einem Verlag abgeschlossen haben und von dem Verlag bezahlt werden. Sie berücksichtigen allerdings nicht, dass der Autor, der sein Werk selbst verkauft (ob E-Book oder Print ist hier unerheblich), damit als gewerblicher Händler tätig wird. Die Folgen können bei nicht eindeutiger Trennung von der nichtgewerblichen Tätigkeit sogar auf diese abfärben, so dass das gesamte Einkommen gewerbesteuerpflichtig wird. Bitte bedenken Sie das bei der Beratung Ihrer Klienten, weil die Folgen sonst recht unangenehm werden könnten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2011 15:17:42 GMT+01:00
Sehr geehrter Michael W. ,
ja Sie könnten Recht haben. Die Frage ist, ob Amazon das Werk verkauft, oder der Schriftsteller selber und Amazon nur die technische Plattform liefert. Auch Ihre Erwähnung der Abfärbetheorie lässt darauf schließen, dass Sie "vom Fach" sind. Leider geben Sie sich nicht zu erkennen. Auch hinsichtlich der Umsatzsteuerbehandlung können Zweifel aufkommen, wo der Ort der Leistung ist. Offenbar rechnet Amazon über eine holländische BV mit holländischem Umsatzsteuersatz ab. Rechtlich nicht eindeutig. Ihr berechtigter Einwand zeigt mal wieder, dass unser deutsches Steuerrecht leider mit "einfach und gerecht" nichts zu tun hat. Insofern muss ich auch alles Leser dieses und meines vorigen Beitrages darauf hinweisen, dass ohne eine weitere eingehendere Prüfung ich für meine Auskünfte keine Haftung übernehmen kann und jeden potentiellen Ebook -Schreiber raten muss, die Hilfe eines Steuerberaters in Anspurch zu nehmen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2011 16:57:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.11.2011 16:59:53 GMT+01:00
literaturcafe meint:
Guten Tag Herr Ebbing, guten Tag Herr Michael W.,

ich bin nicht vom Steuerfach, doch aus meinen Beobachtungen schließe ich, dass dies ein Feld ist, das viel Spielräume für Interpretationen lässt - für Finanzämter, Steuerberater und Gerichte. Je mehr Autoren ihre Bücher selbst auf den Markt bringen, desto interessanter wird die Frage werden.

Unlängst gab es einen ähnlichen Fall. Hier ging es um einen Journalisten, der seine Beiträge auf der eigenen Website veröffentlicht und seine Einnahmen nicht von einem Zeitungsverlag erhält, sondern über Werbebanner erzielt, die auf der Website platziert sind. Hier ging es um die Frage, ob der Journalist nun ein Gewerbe betreibt oder ob er dennoch publizistisch tätig ist. Die Frage stellte sich hier nicht wegen des Finanzamts, sondern wegen der Künstlersozialkasse, was aber einen ähnlichen Bewertungshintergrund hat.

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass der Journalist dennoch publizistisch tätig ist (Urteil vom 21.7.2011, Aktenzeichen B 3 KS 5/10 R). Näheres zur Begründung findet sich unter http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=4e286aebac104

Aus gutem Grund kann mein Ratgeber nur allgemein auf den Steueraspekt hinweisen, näheres muss im Einzelfall der Steuerberater ermitteln. Daher wird das E-Book an dieser Stelle sehr bewusst oberflächlich bleiben (müssen).

Beste Grüße
Wolfgang Tischer

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2011 19:00:24 GMT+01:00
Lieber Herr Tischer,
es ist tatsächich ein kompliziertes Gebiet und es ist schon lange so, dass auch ein Steuerberater a) sich nicht mehr auf sein "Bauchgefühl" verlassen kann, b) oft sowohl Finanzamt, Steuerberater, Finanzgericht und Bundesfinanzhof zu einem vermeintlich einfachen Sachverhalt völlig unterschiedliche Auffassungen vertreten und c) auch innerhalb des BFH zum Teil jahrelang einzelne Senate völlig gegensätzliche Meinungen vertreten. Wenn ich die Zeit finde, recherchiere ich mal etwas mehr im Detail. Vielleicht kontaktieren Sie mich privat..... Sie werden mich finden.....
‹ Zurück 1 2 Weiter ›

Details

Artikel

4.6 von 5 Sternen (99 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (69)
4 Sterne:
 (24)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
EUR 2,99
Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Ort: Bayern

Top-Rezensenten Rang: 294.468