Hallo Zoroaster,
ich bin jemand, der gerne beide Seiten der Kritik, also die positiven, als auch die negativen liest.
Die Genfer kenne ich bis her noch gar nicht, deshalb schaue ich hier bei Amazon in den Kritiken.
Leider kann ich aus Ihrer Kritik nicht ganz erkennen, weshalb Sie von der Genfer eher abraten würden.
"Stockkonservativ exegetisch" muss doch längst nicht heißen, dass sie schlecht ist.
Stockkonservativ exegetisch ist ja auch, dass Jesus Christus nicht nur Gottes Sohn ist, sondern, dass er auch Gott ist. Wenn wir liberaler werden wollen, dann enden wir letzten Endes bei den Zeugen Jehovas, welche in diesem Punkt ja nicht stockkonservativ exegetisch sind.
Ein anderes Beispiel: Ich war zuerst in einer eher Charismatischen Gemeinde, weil ich aber zuerst derbe sSchwächen in meiner "Hoffnung für Alle" entdeckte und doch zu den konservativen Bibeln auswich, lernte ich die Bibel richtig kennen. Ich fragte kritisch, weshalb dies und jenes entgegen der Bibel (z. B. 1. Korinther 14,27-28) gehandhabt wird. Eine biblisch fundierte Antwort habe ich nie erhalten. Nun bin ich in einer exegetisch stockkonservativen Gemeinde, besser ist es auf "Gaben" zu verzichten, als dem Satan zu dienen. Neues ist nicht immer gut. Schauen Sie sich die Welt an, dann sollte es Ihnen auffallen.
Dass der eigentliche Bibeltext nicht so gut zu lesen ist, das ist natürlich ganz klar ein Minus.
Grüße

