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Kundenrezension

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit jedem Nackenschlag näher an der großen Liebe, 26. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Coco Lavie - Spiegelblut (Taschenbuch)
Uta Maier erfindet die Vampire nicht neu, aber die Geschichte an sich ist schön erdacht. Wenngleich die Autorin mich anfangs mit Begrifflichkeiten wie Halbseelenträger, Ursprüngliche, Lichtträger etc. immer wieder aus dem Leserhythmus gebracht hat, weil die entsprechenden Erklärungen erst Seiten später hinterher geliefert werden (das Glossar am Ende des Buches ist zwar hilfreich, aber es dauert, bis sich die Informationen setzen), ist spürbar, dass die Autorin nicht einfach drauf los geschrieben hat, sondern erst einmal Zeit in ein mythologisches Fundament gesteckt hat.

Uta Maiers Vampire sind (teils) gefallene Engel, die durch Verfehlungen ihre Seele zur Hälfte oder aber gänzlich verloren haben. Sie teilen sich in gut und böse und darüber hinaus in diverse verfeindete Clans und feste Hierarchien. An ihrer Seite stehen Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten, eine von ihnen ist Coco Lavie, die von dem mächtigen Vampir Damontez entführt wird, weil sie als Spiegelblut über die besondere Gabe verfügt, eine gespaltene Seele wieder zu vervollständigen.

Was den Leser bzw. wohl eher die Leserin erwartet ist klar: Viel Vampirdominanz, menschliches Blut und eine unschuldige Heldin, die mit ihrem Liebreiz auch den härtesten Kerl, pardon, Vampir zum Schmelzen bringt und ja, natürlich liest man die Geschichte eben deshalb.
Ich persönlich habe allerdings ein Problem mit Protagonistin Coco, die anfangs noch erfrischend widerspenstig ist, sich aber mit jedem Nackenschlag wie ein unterwürfiger Welpe seinem Herrchen fügt, bis sie am Ende keinen Funken Selbstbehauptungswillen mehr in sich hat. Sorry, da fehlte mir jede Identifikationsmöglichkeit.

Das Ganze ist Shades-of-Grey im Vampirstyle, Züchtigung ala BdSM - ein Wechselspiel aus Dominanz und Unterwerfung bei dem der Frau ganz klar der masochistische Part zufällt.
Das kann man nun mögen, oder aber auch nicht.
Ich erwarte von einer Heldin jedenfalls ein bisschen mehr als einfach nur still liegen zu bleiben, während irgendein ein Dreckskerl ihren Kopf auf die Tischplatte drückt und seelenruhig Smalltalk betreibt oder an ihr herumgesaugt, bis sie fast über den Jordan geht. Und ich kann leider auch nicht nachvollziehen, wie man sich als unabhängige Frau des 21. Jahrhunderts in ein quasi fundamentalistisches Unterdrückungsschema pressen lassen kann.

Fazit: Mir persönlich ist Coco Lavie zu sehr Objekt, zu passiv, zu gefügig. Aber an sich ist die Geschichte schön geschrieben und liebevoll erdacht. Vampire ala Shades of grey.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.02.2015 14:02:11 GMT+01:00
Lasara meint:
Du hast so recht. Ich hätte noch wesentlich Böseres geschrieben. Leider ist das Buch wirklich spannend geschrieben und auch einfallsreich - so etwas findet man mittlerweile schon selten in diesem Genre - darum werde ich mir wohl auch den zweiten Teil kaufen. Allerdings können mir die beiden Hauptcharaktere gestohlen bleiben. Ich kann mit diesem an Stockholm-Syndrom leidenden Duckmäuschen nichts anfangen. Ebenso wenig wie mit Damontez. Er ist nur ein Mistkerl von vielen (und zwar einer der schlimmeren Sorte), die in diesem Genre so beliebt zu sein scheinen. Nicht interessant und geheimnisvoll wie etwa Pontus. Und schon gar nicht liebenswert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.02.2015 10:25:08 GMT+01:00
Grobi meint:
Hi Lasara,
eigentlich mag ich bad boys in Romanen ganz gern (nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre ein bisschen langweilig) , allerdings sollte dem gegenüber meinem Empfinden nach eine starke Heldin stehen. Das vermisse ich bei Coco Lavie. Zwar gehört Damontez (soweit ich mich erinnere... ist schon ein Weilchen her) letztendlich ja auch zu der Liga "Harte Schale, weicher Kern", aber die Attacken auf die Selbstbestimmung der Heldin sind mir hier zu groß bzw. fehlt wie gesagt eine angemessene Gegenreaktion. Die Fortsetzung habe ich deshalb auch nicht mehr gelesen.
Danke für das Feedback und viel Spaß mit dem zweiten Teil. ;-)
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