Kundenrezension

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Black (MP3-Download)
Ich weiß nicht so recht.

Ich gebe allen Vorrednern in sofern Recht, als dass dieses Album wirklich gelungen ist. Viel Varianz in den Melodien, schnelle und treibende Rhythmen und vor allen Dingen wieder einmal überzeugende Texte. Ich stimme auch zu, dass dieses Album zu den 3-4 Besten der Pitchies gehört.

Aber, nachdem PP mit "Dream, Tiresias!" endlich wieder auf den Weg des Hör- und Zumutbaren für alte Fans zurückgekehrt waren, hat sich die dabei eingeschlagene musikalische Marschrichtung über die letzten 4 Alben nicht mehr gravierend geändert. Man möge mir vergeben, aber dieses Album klingt nicht viel anders als die letzten 3. Ja, es ist schneller, Ja die Varianz der Melodien hat eine hohe oder besser gesagt höhere Qualität und Ja, die Texte überzeugen.

Und dennoch...

(Ich habe nicht genug musikalisches Hintergrundwissen um Euch hier mit Fachtermini zuzutexten.)

... könnte ich, würde man alle 4 Alben in einen Topf geben, nicht mit Sicherheit sagen, welcher Titel von welchem Album stammt, weil die Baseline irgendwie immer gleich klingt. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Jeder Titel hat immer eine düstere Grundstimmung. Und das Arangement der Instrumente varriert meiner Meinung nach nur wenig. Mit dem Einbringen von Synthie-Melodien wird versucht, jedem Titel noch ein wenig einen anderer Anstrich zu geben. Und trotzdem klingen sie letztendlich, bis auf wenige herausstechende Ausnahmen, alle ähnlich. Im Prinzip ist dieses Album die am besten produzierte und ausgereifteste Variante der letzten 4 Alben.

Ich habe das Album seit gestern 3 x komplett gehört und finde leider nur 2 oder 3 Titel, die sich unter 15 so gut von den anderen abheben, dass ich sie wiedererkennen würde.

4 Sterne für ein wirklich tolles Album, dass aber leider kaum Neuerungen aufzeigen kann.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 24 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.01.2013 18:13:06 GMT+01:00
Sehr gute Rezension! Besser kann man es nicht beschreiben.
Leider Stillstand auf einem hohem Niveau.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2013 06:47:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.01.2013 12:00:37 GMT+01:00
Otin meint:
Treffsicher rezensiert!

Eines muss ich hingegen noch anfügen: Vom deutlich hörbaren Copy&Paste der Sequenzen ist man "etwas" zurückgewichen. Bei der QM reichte schon die erste Minute eines jeden Songs, und man kannte tatsächlich den Rest der Songstruktur (und der Lyrics). Ich warte noch etwas mit der Rezension, aber seit Kaskade vergebe ich grundsätzlich keine 4 Sterne mehr. Dafür ist PP zu publikumshörig und merkantil geworden, außerdem erschöpfen sich - wie der Vorrezensent bereits schrieb - allmählich die Produktionsmethoden. Wenn ich da an die Instrumentation einer "Chakra Red" denke...

Veröffentlicht am 01.02.2013 12:15:05 GMT+01:00
Urmion meint:
Das stimmt und ist gut ausgedrückt, aber ich find es komischerweise gar nicht so schlimm!
Denn lieber ein Album mit neuen Songs die ähnlich sind (und zwar denen die man mochte...), als keins! Die letzten 2-3 Alben hab ich mir übergehört und hol natürlich auch mal die alten wieder raus, aber das wurde eben alles schon tausendmal gehört. Nun habe ich ein neues Album und hab neue Stücke, aber im gewohnten Sound, den ich eben mag!

Andersherum: Wenn Bands nämlich versuchen krampfhaft etwas anderes zu komponieren, nur um eben ganz anders zu klingen als auf dem letzten Album, ist das auch nicht glaubwürdig, klingt verkrampft und vertreibt manche Fans! Dann sag ich, lass doch den Peter lieber komponieren worauf er Lust hat und dann kann es der hören, dems gefällt, ich zum Beispiel ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 12:32:28 GMT+01:00
Nicole meint:
Natürlich soll er komponieren wie er lustig ist und er Lust drauf hat. Wie viele andere das dann mögen wird sich herausstellen und wenn man den Größteil der Rezensionen verfolgt, ist das Feedback sehr gut. Für mich selbst weiß ich im Fall der "Black" aber noch nicht, ob ich das Album dauerhaft mögen werde. Es ist toll gemacht, für mein laienhaftes Verständnis gut produziert, aber irgendetwas fehlt mir. Und ich rätsel immer noch was es ist....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2013 02:13:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2013 02:13:43 GMT+01:00
Photon meint:
Das Album ist einfach nur geil,musikalisches Fachwissen hin oder her!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 18:15:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2013 19:14:00 GMT+01:00
Feu Follet meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 19:29:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.04.2013 06:01:56 GMT+02:00
Photon meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2013 18:21:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.02.2013 18:47:57 GMT+01:00
Feu Follet meint:
Ja klar, für Future Pop braucht es auch unglaublich viel Talent. Da spricht der Kenner. Jeder Depp bekommt das heutzutage an seinem Home-PC hin. Wer nicht singen kann, leiert den Mist halt durch 'ne Distortion und nennt ihn anschließend "Hellektro".

Mal abgesehen davon, dass die Behauptung, es gäbe in der Szene niemanden, der Peter Spilles das Wasser reichen könnte, ins Reich der Mythen gehört, ist es hinsichtlich des aktuellen Musikgeschehens nicht einmal schwer, sich qualitativ von anderen abzuheben.

Die Schwarze Szene wird seit Jahren von Billig-Schrott überflutet. Lachnummern wie Blutengel oder Nachtmahr geben den Ton an. Da schaffen es selbst Bands wie Project Pitchfork mit mittelmäßigen Alben besser zu sein als der Durchschnitt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2013 08:13:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.03.2013 00:01:35 GMT+01:00
Photon meint:
Genau aus dem Grund heben sich Pitchfork,neben Skinny Puppy und Ohgr eben deutlich von Rest ab,sicherlich Blutengl und Nachtmahr finde ich auch ziemlich mies,ich bin eh mehr der Psychedelic-Trance Freund,wo es wirklich technisch hochqualitative Musik gibt(die man was ich aus eigener Erfahrung sagen kann,nicht mal eben am Home-Pc zusammenschustert),die Ebm-Gothic Szene spricht mich gerade es dem Grund weil es da soviel schrott gibt nicht gross an,aber die neue Pitchfork ist meines Erachtens wirklich ein Meisterwerk,auch die letzte Vnv Nation "Automatic" oder De/Vision heben sich da deutlich vom rest ab,obwohl ich mir von Covenant s "Modern Ruin" auch etwas mehr versprochen habe,wenn man sich Meisterwerke wie "Skyshaper" oder "Northern Lights" anhört,dass es auch anders gehen kann(obwohl diese Musik für sich selber steht)zeigt Thom Yorke mit seinen neuen Project "Atoms For Peace" was mit elektronischer Musik alles noch möglich ist!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2013 00:11:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.03.2013 21:28:43 GMT+01:00
Photon meint:
Es gibt tatsächlich dochnoch jemanden in der Szene der an die Klasse eines Peter Spilles herankommt und zwar Stefan Grossmann von Absurd Minds,O.K. die ersten Alben waren technisch noch nicht ganz so ausgereift,aber mit dem Album "Serve Or Suffer" haben Absurd Minds ein brillantes Meisterwerk geschaffen,dass seines gleichen leider vergeblich sucht. Es kam fast parallel zu Pitchforks "Dream Tiresias" raus(für mich dass schlechteste Album von Pitchfork) und stellt dieses wirklich mit Abstand in den Schatten,was mich an den neueren Pitchfork Sachen etwas enttäuscht hat ist eben der fast ausschließlich verzerrte Stimme von Peter und da hat sich "Black" wirklich wieder zum positiven verändert und macht es wesentlich besser als seine 3 Vorgänger.
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