Kundenrezension

1 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Future Pop für Weicheier!, 29. September 2007
Rezension bezieht sich auf: In My Time of Dying (Audio CD)
VNV Nation und diverse andere attentäter erfanden vor einigen Jahren innerhalb des EBM Genres eine neue Soundrichtung und zwar die des Future Pop.
Was macht Future Pop denn aus? EBM Sounds treffen auf hymnischen, meist männlichen Gesang zwischen Synthie Pop und Weichspül Romantik.
Früher nannte man diese Musikrichtung auch trefflicherweise Weiberelectro :-)

Mittlerweile hat sich die Bezeichnung Future Pop längst totgelaufen und selbst ehemalige Pioniere wie ben VNV Nation versuchen sich mittlerweile an anderen Sounds.
Pride and Fall galten mit ihren ersten beiden Alben als VNV Nation Klone , klangen sie doch haargenau wie ihre Vorbilder und wie gesagt: auch die ehemaligen Aushängeschilder dieser Musiksparte verabschieden sich so langsam von diesen eh immer schon überflüssigen Genre.
Ausser Pride and Fall - für die scheint die Zeit der Endneunziger stehen geblieben zu sein denn anders ist die Machart ihres dritten albums nicht zu erklären.
Mit gewohnt düsteren elektronischen Sounds , gefälligen Weichspülgesang und noch gefälligeren Arrangements bringen Pride and Fall den weiberelectro zurück.
Gefragt hat dabei keiner ob man den denn auch wieder haben will - , nein sie taten es einfach und liefern damit zwar ein produktionstechnisches hervorragendes Album ab samt düsterer Grundstimmung aber zugleich auch eines der langweiligsten und gefälligsten Werke der Neuzeit!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.11.2009 15:49:27 GMT+01:00
Lex meint:
jeder kann ja seine meinung haben, doch hat dies nichts in einer rezension zu dem album zu suchen. mag ja sein das der ein oder andere etwas härteres bevorzugt. würde sich niemand mehr für dieses genre interessieren dann wären z.bsp VNV Nation nicht so erfolgreich. und man kann auch das ein oder andere zu anderen richtungen von sich geben, z.BSP. wozu die abspaltung des sogenannten "Hellectro".(das soll wohl besonders böse sein). schon viele viele bands vorher waren mit verzerrten stimmen erfolgreich. da im EBM Genre viel mit düsteren teils harten klängen und gesängen gearbeitet wird ist das wiederum nur eine weiterentwicklung des electro. man sollte nie vergessen wo das alles mal angefangen hat.

wer sich für diese art von musik interessiert sollte auf jedenfall mal rein hören.

Veröffentlicht am 01.12.2009 20:24:28 GMT+01:00
Matte2000 meint:
diese Rezension kann man ja schon als diktatorisch betrachten, bei der heutigen Bandbreite gerade in der Electroszene absolut unreif und oberflächlich !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.06.2010 16:10:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.06.2010 20:00:03 GMT+02:00
@ A. Rother: "Jeder kann ja seine Meinung haben, doch hat dies nichts in einer Rezension zu dem Album zu suchen." Hä?! Was soll denn eine Rezension anderes sein als eine Meinungsäußerung? Erwartest Du etwa ein wissenschaftliches Gutachten?

Diese Rezension bemüht sich erst gar nicht, auch nur einen Anschein von Sachlichkeit zu wahren und offenbart eine destruktive Grundhaltung, die kaum jemand so offensiv vorträgt - außer in der Anonymität des Internets.

Ich kann diese Genervtheit allerdings verstehen.

Meine Meinung: Ja, der mittlerweile fast tote Futurepop nervt - aber nicht nur der. Fast alles andere in der heutigen EBM/Electro-Szene auch. Es ist schlicht und ergreifend l a n g w e i l i g.

Die Szene hat sich im Laufe der Jahre so stark ausdifferenziert, dass mittlerweile jeder noch so spezielle Geschmack von diversen Bands bedient wird, die aber leider klingen, als würden sie sich permanent gegenseitig kopieren. Es gibt zwar für jeden Geschmack ausreichend viele Bands, aber insgesamt zu wenige gute - Kreativität lässt sich nicht klonen und wird von den zunehmend spezialisierten (oder sagen wir besser: engstirnigen) Fans auch nur in sehr engen Bandbreiten toleriert. Warum auch? Die Existenzberechtigung der meisten "Szenebands" besteht ja ausschließlich darin, eine hochspezialisierte Nachfrage zu bedienen statt eigene Ideen umzusetzen - es sind quasi moderne Hofmusiker (der Bandname Deine Lakeien ironisiert diesen Umstand auf geradezu köstliche Weise). Und wehe, es tanzt mal jemand aus der Reihe - man erinnere sich nur daran, wie Gary Zon ab dem zweiten Dismantled-Album beschimpft wurde, nachdem ihm mit dem ersten eine derart beängstigend-gute FLA-Kopie gelungen war, dass man sich fast schon fragen musste, ob Leeb und Fulber jemals so gut waren. Trotz perfekter Anbiederung der Bands an die Hörer fangen diese aber letztlich doch irgendwann an, sich zu langweilen, weil alles immer gleich klingt - eigentlich paradox. Tja, das ist ein Dilemma, in das jede Subkultur irgendwann gerät.

Aus meiner ganz persönlichen Sicht ist die EBM/Electro-Szene ab Mitte der Neunziger den Bach runtergegangen. Bis dahin gab es eine stetige Weiterentwicklung vom rauhen, minimalistischen EBM-Sound der Anfangstage zu hochkomplexen Werken wie Last Rights, Hard Wired, Where Angels Fear To Tread und Calling Ov The Dead. Mit den Splits von Skinny Puppy, Front Line Assembly und Mentallo & The Fixer war eine Ära zu Ende gegangen, in der Bands es geschafft hatten, Herz, Hirn und Härte in einer perfekten musikalischen Synthese zu vereinen. Deren Nachfolger konzentrierten sich überwiegend auf jeweils einen Aspekt, in der Regel Herz (bis zum kitschigen Pathos - VNV Nation u.a.) oder Härte (auf Dauer stumpfsinnig, besonders wegen der durchgängig hohen BPM-Zahlen - Hocico u.a.). Hirn ist seitdem leider nur noch selten anzutreffen.

Ich jedenfalls lege mich wieder hin und hoffe auf das neue FLA-Album, denn: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wehe, sie liefern nicht den Sound ab, den ich von ihnen erwarte ...

Ach ja, und in der Zwischenzeit werde ich vermutlich dieses Album bestellen, um es meinem Weib zu schenken - die steht nämlich auf gut gemachten Weiberelectro.
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