Kundenrezension

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durschnittliche Kost der Bay Area Thrasher, 23. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: St.Anger (Audio CD)
2003 erschien Metallica's achtes Studioalbum unter dem seltamen, wie nichtssagenden Titel "St. Anger", und wurde in der Formation - James Hetfield (Vocals, Rythm Guitar), Kirk Hammett (Lead Guitar), Lars Ulrich (Drums) und erstmals Robert Trujillo (Bob Rock) (Bass) - eingespielt. Die Produktionshoheit hatte Koryphäe Bob Rock und Metallica höchstpersönlich.

An Board des Thrash-Flagschiff gab es Besetzungswechsel: Robert Trujillo trat der Band bei, spielte allerdings vorerst noch nicht Bass, sondern war lediglich auf der zusätzlichen Digipack-DVD zu sehen. Alle Basslines mussten also von Mastermind Bob Rock gespielt werden. Aber auch am Stil konnte man eine Veränderung wahrnehmen: Der schwergewichtige Blues-Thrash-Metal wich einem Hard Rock orientierteren Wechsel mit Garagensound. Obwohl auch diesmal einige gute Tracks vertreten waren, konnte man dies nicht so richtig mitbekommen. Zum Einen durch die sehr schlechte Produktion, die den Bass ziemlich in den Hintergrund rückte, dafür aber das blechern klingende Schlagzeug Lars Ulrich als treibende Kraft in den Vordergrund stellte.

Stellenweise klingt das Album auch sehr melodisch, hart, treibend, und man kann gute Ansätze der Songs erkennen, die aber großteils zu mangehalft umgesetzt wurden, und die die urpsrüngliche Power der Alben eins bis sieben - wobei Load und Reload meiner Meinung nach lange nicht so gelungen waren, wie die ersten vier Scheiben der Gruppe - zu keiner Zeit einfangen. Trotzdem hat das Album mit dem aggresiv-anpeitschenden "Frantic", dem überlangen "St. Anger", "Some Kind of Monster", "Invisible Kid", "The Unnamed Feeling" und "All within my Hands" mehrere starke Songs am Start. Aber auch bis auf das eher durschnittliche "Sweet Amber" will kein Track so richtig zünden, wie man es in der Frühphase der Band gewohnt war. Der Sound klingt zu blechern, zu "garagenmäßig" produziert und die Songwriter-Fähigkeiten schienen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Auch der Umstand, dass bis auf "Frantic" kein Song so richtig zum Klassiker wurde, schmälern die guten Ansätze dieses (sehr) durchwachsenen Metallica Albums. Hätte sich die Band etwas mehr Zeit genommen, um den neuen Sound reifen zu lassen und ihre kompositorischen Fertigkeiten zu kompensieren, wäre der Band womöglich ein kleineres Meisterwerk geglückt.

Ingesamt eine unterdurschnittliche bis durschnittliche Kost der Bay Area Thrasher. So gibt es dann für den schwachen Sound und gute Ansätze und einige, wenige stärkere Songs (die auf Dauer aber nicht so richtig im Ohr bleiben wollen) 3 gute Sterne.

Fazit: Kein Klassiker, aber doch wichtiger Stoff. 3 Sterne!
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.03.2013 18:45:53 GMT+01:00
Child in time meint:
Alles richtig, von mir sogar nur 2*.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2013 07:09:13 GMT+01:00
Danke! :). Hast du auch ein Review dazu geschrieben?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2013 17:40:50 GMT+01:00
Child in time meint:
Nö, konnte mich noch nicht aufraffen.
`Frantic` und `St. Anger` gefallen mir, fast alles andere nicht. Und dann diese schlechte Produktion....mehr als 2* gehen da (für mich) nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2013 06:45:49 GMT+01:00
Stimmt, denn immerhin wissen zumindest "Frantic" und "St.Anger" sofort beim ersten Mal anhören zu überzeugen, die anderen Songs eher nicht so. Die von Dir genannte, fast miserable, Produktion macht dann alles noch einen Tick schlechter.
Mehr 2-3 Sterne wären für mich persöhnlich aber nicht in Frage gekommen.

Veröffentlicht am 12.06.2013 23:54:51 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Es sollte ja ein modernes Album mit moderner Produktion sein.
Irgendwie ist es für mich das gleiche Phänomen wie schon bei Judas Priest und Jugulator 1998 oder auch Guns Roses mit Chinese Democracy - irgendwie über das Ziel hinausgeschossen.
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