Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlecht!, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wurzeln des Himmels: Metro 2033-Universum-Roman (Broschiert)
Das Buch ist eine große Enttäuschung. Das erste Metro-Buch, wo ich mich am Ende durchquälen musste.

Achtung Spoiler-Gefahr!!!
Dinge, die mich besonders gestört haben:
- Der Protagonist ist farblos und extrem naiv.
- Obwohl die Geschichte in Italien stattfindet sind fast alle Hauptcharaktere Touristen und der Protagonist natürlich Amerikaner...
- Man erfährt sehr wenig über die Lebensweise und die Mentalität der Italiener in dem postapokalyptischen Szenario.
- Die seitenlangen Monologe des Priesters sind größtenteils nichtssagend und langweilig
- Das ganze religiöse/spirituelle Gequatsche ist im Laufe der Geschichte too much und sehr nervig
größter Kritikpunkt für mich sind Logikfehler:
- Warum wurde der Priester mitgeschickt, wenn es in der Mission eig. nur darum ging die "Halbtoten" auszuradieren und kostbare Schätze zu bergen?
- Die "Schweizergarde" schlachtet die Bewohner der ersten Station auf dem Weg nach Venedig ab, weil Sie ohnehin nicht überleben würden ohne ihren Generator?! Sehr gütige Aktion...
- Im Laufe der Geschichte nähern sich der Priester und Durand der Hauptmann emotional an. Durand zeigt menschliche Züge und am Ende ist er auf einmal der Bösewicht in Rage...
- Das Wesen Gregor Samsa möchte erst befreit werden um sich dann später bei der Flucht freiwillig zu opfern für die Gruppe, wobei im nächsten Moment die Gruppe gefangen genommen wird. Warum hat er die Gruppe nicht gewarnt, dass von hinten Gefahr droht? Er hätte es ja wissen müssen, wie er auch wusste, dass er sterben wird, wenn er die Tür öffnet, weil er die Wachen hintendran schon gefühlt hat.
- Ab dem Moment, wo Gottschall mit seiner "größten bewegenden Kathedrale" ins Geschehen eingegriffen hat bis zum Ende in Venedig verkommt das Buch zum absurden Fantasy-Trash.
Da gibt es das Fest der Läuterung, wo die "Wesen" alle Besucher töten, weil sie alle schuldig sind. Also auch die unschuldigen Mitläufer. Laut den angreifenden "Wesen" ist Adele Lombardi auch schuldig. Aber dann hätten die Wesen auch wissen müssen, dass die Schweizer Garde ebenso keine guten Absichten haben. Aber die wurden am Leben gelassen, genauso wie Gottschall, damit er später in Venedig in einer kuriosen Szene den neugeborenen "Ritter" spielt...
Zu den Venedig-Kapitel ist jede weitere Erklärung sinnlos. Wurde von einigen Vorredner schon treffend erläutert.

Bis zu der Szene wo der "Wahnsinnige" Gottschall ins Geschehen eingreift hätte ich dem Buch 3,5 - 4 Sterne gegeben. Ab dann bis zum Ende ist es für mich eine glatte 1.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.12.2014 00:27:11 GMT+01:00
Maico meint:
Kann Ihrer Bewertung nur zustimmen. Was hat sich der Autor nur dabei gedacht das ganze im letzten Drittel des Buches so ausufern zu lassen. Mein Hauptkritikpunkt sind die zahllosen Logikfehler. Diese wurden überwiegend trefflich beschrieben.
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