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Kundenrezension

39 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Totenfrau: Thriller (Die Totenfrau-Trilogie, Band 1) (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich woilte ich gar keine Rezension schreiben, da mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat. Wozu, so dachte ich, soll ich dem Autor jetzt auch noch eine "schlechte" Rezension aufs Auge drücken, es reicht schon, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Nachdem aber plötzlich so viele 5-Stern-Jubelarien hier erscheinen, habe ich beschlossen mich auch nicht länger zurückzuhalten. Zumal dieses Buch für mich beinahe ein Ärgernis war. Warum? Ich versuche es zu erklären:

Für mich liegt der Unterschied zwischen Film und Buch darin, dass im Film die Dinge schnell passieren, keine Zeit bleibt Hintergründe zu erklären oder den Charakteren Tiefe zu verleihen. Ein Film bleibt zumeist oberflächlich, man muss die komplette Story in 90 - 120 Minuten erzählen, für die Fantasie des Zusehers bleibt wenig Raum. Man sieht was passiert, man braucht sich nichts in der eigenen Fantasie dazu vorstellen. Genau das ist aber für mich der Reiz, den ein gutes Buch ausmacht. Dass man seine eigenen Bilder dazu im Kopf entstehen lassen kann, dass Zeit nicht so wichtig ist wie in einem Film, dass man "reinkippen" kann, dem Protagonisten dabei zusehen wie er sich durch unzählige Hindernisse hindurch kämpfen muss, mitfiebern, mitleiden. Vielleicht auch ein gelungener Antagonist, so böse und so gut charakterisiert, dass einem sprichwörtlich das Blut in den Adern gefriert. So, oder so ähnlich stelle ich mir einen gelungenen Thriller vor.
Und so ganz anders ist "Totenfrau".
Nach einem sehr gelungenen Anfang, wo ich schon dachte "Wow!", das ist ja große Klasse, ging es rasant bergab. In einem unangenehmen, an ein Telegramm erinnernden Schreibstil, der aus kurzen, abgehackten Sätzen besteht und sich vieler Wiederholungen bedient, erzählt der Autor atemlos eine vollkommen hanebüchene Geschichte. Der "Star" dieser Geschichte, die Frau Blum, mordet sich durch das Buch, als ob sie einen Einkaufszettel durchgeht. Noch eine Packung Eier, einen halben Laib Brot, ach, und die Salami nicht vergessen....
Es gibt praktisch nur Hauptfiguren die alle eine Sinn in der Handlung erfüllen, keine Nebenfiguren, keine Nebenhandlungen, keine Nebenschauplätze. Nur das langweilige Abmurksen irgendwelcher farbloser Gestalten. Hier liegt die nächste große Schwäche - die "Bösen", die Antagonisten - der Ausdruck "farblos" wäre schon übertrieben. Sie sind nur Staffage, ausschließlich dazu da, umgebracht zu werden. Das sie auch noch einige Klischees erfüllen (Priester, Jäger etc.) ist dann schon direkt abstoßend für mich. Ich will gar nicht mehr schreiben, da sonst meine negativen Gefühle mit mir durchgehen.
Dieser Bernhard Aichner, es ist mein erstes Buch von ihm, kann schreiben, keine Frage. Deshalb auch den zweiten Stern. Doch daher ist es umso trauriger, welch flache und dümmliche Geschichte er hier zusammengeschustert hat. Eine Story wie ein Filmdrehbuch, keine Minute verschenkt, jeder Satz, jedes Wort muss einen Zweck erfüllen .Für mich so spannend wie eine Gebrauchsanleitung für einen Staubsauger, tut mir leid. Ich werde wohl kein Buch dieses Autors mehr lesen.
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.04.2014 12:58:15 GMT+02:00
Noname meint:
Liebe Entourage des Autors,
bevor jetzt hier wieder ungehemmt die "nicht hilfreich"-Taste geklickt wird, um auch diese negative Kritik im Nichts verschwinden zu lassen, bitte bedenken: Ramones16 hat hier quasi die Vorlage dafür geliefert, dass das Buch doch einen prima Film abgeben würde. Vielleicht versucht ihr das einfach mal von dieser Seite zu betrachten. Sagen wir mal, sie findet, das ist ein Buch wie ein Film und damit hat sie auch keine schlechtere Kritik abgegeben, als all die Leute, die 5 Sterne geben, "weil ich das Buch in 2 Zügen durchlesen konnte". Lasst sie/ihn doch bitte leben. 7 Leichen sind doch genug.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2014 15:09:24 GMT+02:00
Ramones 16 meint:
Hallo Noname, ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Anscheinend wird hier bei den Rezensionen manipuliert. Das ist genau der Grund, warum ich meine Rezension jetzt doch geschrieben habe. Ich glaube nicht, dass man dem Autor mit solch einer unredlichen Vorgangsweise hilft. Die Menschen bemerken so etwas. Und vergessen es nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2014 16:09:23 GMT+02:00
AustrianGirl meint:
Ja, am Anfang waren die Ein-Stern und die Fünf-Stern-Rezensionen ausgeglichen verteilt. Dann kam plötzlich ein Schwall von 5-Stern-Lobeshymnen, wenn man sich die Rezensenten ansieht, ist es oft ihre einzige Rezension! Oder sie kommt gleich von "Amazon Customer"....
Was aber noch schlimmer ist - die 1-Stern-Rezensionen wurden plötzlich brutal "runtergeklickt". Das ist nicht nur manipulativ, das ist schon gehässig! Finde ich gut, Ramones, dass Sie sich davon nicht einschüchtern lassen. Und wie es aussieht hat man bei Ihnen noch nicht mit der Manipulation angefangen. Wir werden ihre Klicks im Auge behalten.... Mit besten Grüßen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2014 19:04:16 GMT+02:00
Ramones 16 meint:
Also, für alle die das hier lesen - per heute, 4. April, fanden meine Rezension 5 von 6 Kunden hilfreich. Also hat offensichtlich noch niemand manipuliert. Stünden wir in einer Woche bei, sagen wir, 7 von 23, dann wüssten wir, was los ist.... finde ich jetzt selber spannend, das weiter zu beobachten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2014 16:32:23 GMT+02:00
Almut meint:
...und ein Wochenende später hat sich das Verhältnis aber schon gewaltig verändert.

Also, ich weiß nicht, ob ich das Buch jetzt noch lesen werde, nach diesem ganzen kindischen Drumherum.
Mittelweile ist mir schon völlig egal, ob das Buch gut oder schlecht ist, aber alle 1-Stern Rezensionen mal eben schnell negativklicken, das hat was von Kindergarten, das geht ja wohl garnicht!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2014 22:33:17 GMT+02:00
Noname meint:
Ach, das wär doch auch wieder schade. Da gäbe es doch überhaupt keine Gewinner mehr.
Ihnen entginge ein Buch, dass Sie vielleicht mögen werden (vielleicht auch nicht, aber nun ist Ihr Interesse ja schon geweckt) und auf Autor und Buch übertragen sich schon jetzt negative Gefühle - was seine Entourage sicher nicht beabsichtigt hatte. Es ist halt wie es ist: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.04.2014 16:15:18 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.04.2014 16:15:26 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 11.04.2014 18:28:22 GMT+02:00
Betty meint:
Ich fand das Buch auch enttäuschend - wie mit den Themen Rache und Selbstjustiz umgegangen wird - fast wird die Mörderin zur "Guten" (was auch immer die Opfer für Verbrechen begangen haben).
Nichts mehr von Aichner zu lesen wäre trotzdem schade. Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle "Für immer tot" und "Nur blau".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2014 19:57:02 GMT+02:00
Ramones 16 meint:
Hallo Betty, danke für deinen Tipp!

Veröffentlicht am 16.09.2015 21:54:46 GMT+02:00
silla meint:
Ich habe erst 100 Seiten gelesen und stimme dieser Bewertung bereits zu. Es fühlt sich an, als läse man ein Drehbuch und keinen Roman.
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