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Kundenrezension

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auftakt der rustikalen Triologie, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Songs from the Wood muss man in einem Konsens mit Heavy Horses und Stormwatch sehen. Die Atmosphäre dieses Albums klingt wegen der Ausgewogenheit von klassischen und elektronischen Instrumenten wunderbar entspannt. Das Songwriting ist hier perfekt geraten, was auf den beiden anderen genannten Alben niveaumäßig nicht mehr ganz erreicht wurde. Auf Songs from the Wood befinden sich gleich mehrere Lieder, die zum Besten des Repertoires von Jethro Tull zählen. Als erstes sei hier gleich der Titeltrack selber genannt. Der Anfang ist ein A Capella Männerchor, der uns die Lieder, Reime des Waldes ankündigt. Dieser Chor besteht aus einer nicht zählbaren Anzahl von mehreren Ian Andersons. Dieser Umstand verhindert natürlich auch heute noch die vollständige Livedarbietung (der Chor muss leider vom Band kommen). In der zweiten Strophe des Songs setzen nach und nach die Instrumente ein. Der Mittelteil besteht aus einem harten Instrumentalpart, der von Ian's Flöte dirigiert wird. Der Schlussteil wiederum fasst das vorher Gehörte mit Chor und Instrumentierung zusammen und endet abrupt. Ein einfach zeitloses Stück. Zum Besten zählt auch Hunting Girl, ein kompliziert arrangierter Rocker. Hervorstechender Part sind zwei identisch gespielte Instrumentaleinleitungen, wie sie es so kein zweites Mal gibt und geben wird. Er mündet beide Male in ein knackiges Riff von Martin bevor der Gesang einsetzt. Der Text kommt trotz des Titels gar nicht so rustikal, sondern handelt von Fetischsex (Die Hunting Girl ist eine ledertragende Domina) im Walde. Zum Thema Liebe im Wald oder in der Natur gibt es einen weiteren Song auf der Scheibe, nämlich Velvet Green. Nur ist hier nicht von Domina und Leder die Rede. The Whistler ist der Hit des Albums, der meines Wissens zufolge damals Singleauskopplung und recht erfolgreich war, in diesem Fall auch verdient, weil der Song einfach wie genial ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele selbst ernannte Gitarreros sich an diesem Song schon versucht haben. Pibroch ist ein 8-Minutenstück, das Martin Barre mit seinem einzigartigen und gefühlvollem Gitarrenspiel hier in besonderem Maße bereichert. Die Songstruktur selber weist eigentlich gar nicht auf ein so langes Stück hin (3 Strophen) aber Martins Gitarreneinsatz und der Instrumentalpart mit tollem Flötensolo in der Mitte lassen es in epischer Breite erscheinen. Abgerundet wird die Platte mit den weiteren Stücken, wobei sämtlich Instrumente bei Jack-in-the-Green z.B. von Ian allein gespielt wurden. Was wirklich Rustikales für lange Winterabende findet sich mit Ring out und Fire at Midnight, die Jethro Tull auf ihrem späten Christmas Album noch einmal neu eingespielt haben. Die Bonustracks sind für sich betrachtet gute Songs, passen aber nicht auf das Album. Da die Klangqualität schon 1977 auf LP sehr gut war, ist die Remastered-Version zwar keine neue Offenbarung, aber ein absoluter Hörgenuss.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.05.2012 12:41:03 GMT+02:00
Die Band war der Chor, keine "unzählbaren Ian Andersons". Und natürlich haben die das "Live" gebracht. Wohl noch nie die "Live at Madison Square Garden 1978" DVD gesehen, was?

Veröffentlicht am 03.05.2012 12:43:34 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 03.05.2012 12:44:03 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.04.2013 16:33:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.04.2013 16:35:28 GMT+02:00
Rock Tullie meint:
Live anno 1978 kam der Chor vom Band, heute verwendet man anderen Arten der Konserve! Der einzige Livesänger war Ian selber! Ein Blick in das Begleitheft zum 20jährigen Jubiläum hilft in der Bewertung weiter. Da steht klar drin, dass der Chor ein Mehrfachsampling von Ians Stimme ist. Wenn man sich auf der 1978 Madison Square Garden nur die Grimassen und schauspielerischen Einlagen von John Evan anschaut, sieht man, dass der Bandchor auf der Bühne eine einzige Parodie ist. Im übrigen würden die paar Stimmen für den komplexen "Songs from the Wood Chor" nicht ausreichen.
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