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Viele Köche verderben den Brei - Oder auch nicht!, 9. Februar 2012
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Kingdoms of Amalur: Reckoning (Videospiel)
Ken Rolston (u. a. Oblivion), Todd McFarlane und R. A. Salvatore stecken hinter diesem Projekt und wer befürchtete, dass das nicht gutgehen würde, kann beruhigt sein, denn es funktioniert wunderbar. Ich spiele seit langem Videospiele, aber seit Morrowind konnte mich kein RPG mehr so fesseln wie nun Kingdoms of Amalur: Reckoning. Das liegt unter anderem an der faszinierenden Welt, die voller kleiner Geschichten steckt, dem Soundtrack von Grant Kirkhope, aber natürlich auch an dem Kampfsystem. Was beginnt wie ein flottes Hack 'n Slay-Kampfsystem, entwickelt sich im Laufe des Spiels immer weiter und wird fordernder, taktischer und immer besser, umso mehr Skills man bekommt. Ganz klar, das Kampfsystem ist mit das Beste, was RPGs zu bieten haben. Auch beim Klassen-System hebt sich Reckoning von seinen Konkurrenten ab. Steigt man ein Level auf, verteilt man erstmal einen Punkt auf Attribute wie 'Schmieden' oder 'Geheimnisse entdecken', danach kommt man zu drei komplexen Skilltrees (Macht, Finesse, Magie) und wie man dort die Punkte verteilt, schaltet man die sogenannten Destinies frei, die die Klassen darstellen. Das reicht von normalen Schlägern, bis zu Feuerball-werfenden Diebe mit dicker Axt. Es sind praktisch keine Grenzen gesetzt und man kann seinen Charakter so entwickeln, wie man es möchte. Und dann gibt es noch die 'Twist of Fate'-Karten, die man nach bestimmten Aufgaben erhält und eurem Charakter noch mal mehr Individualität geben. Die Welt, die man dafür bereist, ist wunderschön gestaltet und steckt voller kleiner Details und Geschichten, die nur darauf warten von euch gefunden zu werden. Die Welt ist nicht ganz so offen wie man es aus 'The Elder Scrolls' kennt, daher fiel auch der Begriff 'guided open world' seitens der Entwickler. Aber keine Angst, es gibt enorm viel abseits des Weges zu entdecken und dem Entdecker in euch ist kaum Grenzen gesetzt. Die Nebenquests sind größtenteils sehr gelungen und bieten schöne Geschichten und führen euch zu interessanten, teils skurrilen Charakteren. Auch wird man öfters eine moralische Entscheidung hier treffen müssen, wie z. B. ob man hilft ein Dorf auszulöschen oder nicht. Bei der Menge an solchen Nebenaufgaben hat man auch nicht gespart und will man alle erledigen, kann man schon seine 100-200 Stunden einplanen. Auch sonst kann man verschiedene Dinge erledigen, wie z. B. Häuser (bzw. Schlösser oder Festungen) erhalten und ausbauen oder die verschiedene Lorestones in der Welt finden, die einem vergangene Geschichten näherbringen. Auf der PS3 sind mir nach all der Zeit (ich habe das Spiel schon früher spielen können und bin daher schon recht weit) keine groben Bugs aufgefallen und Reckoning läuft sehr flüssig. Da haben die Entwickler also nicht gelogen, als sie sagten, dass die Demo auf einem alten Build besteht, denn die Bugs, die noch da vorhanden waren, sucht man hier vergebens. Für mich ist Kingdoms of Amalur: Reckoning das erste richtige Highlight des Jahres und es hat auch gute Chancen auf mein persönliches Spiel des Jahres. Ich kann es wirlklich nur empfehlen.
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Kingdoms of Amalur: Reckoning B004YD5KCM
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Viele Köche verderben den Brei - Oder auch nicht!
Ken Rolston (u. a. Oblivion), Todd McFarlane und R. A. Salvatore stecken hinter diesem Projekt und wer befürchtete, dass das nicht gutgehen würde, kann beruhigt sein, denn es funktioniert wunderbar.
Ich spiele seit langem Videospiele, aber seit Morrowind konnte mich kein RPG mehr so fesseln wie nun Kingdoms of Amalur: Reckoning. Das liegt unter anderem an der faszinierenden Welt, die voller kleiner Geschichten steckt, dem Soundtrack von Grant Kirkhope, aber natürlich auch an dem Kampfsystem. Was beginnt wie ein flottes Hack 'n Slay-Kampfsystem, entwickelt sich im Laufe des Spiels immer weiter und wird fordernder, taktischer und immer besser, umso mehr Skills man bekommt. Ganz klar, das Kampfsystem ist mit das Beste, was RPGs zu bieten haben.
Auch beim Klassen-System hebt sich Reckoning von seinen Konkurrenten ab. Steigt man ein Level auf, verteilt man erstmal einen Punkt auf Attribute wie 'Schmieden' oder 'Geheimnisse entdecken', danach kommt man zu drei komplexen Skilltrees (Macht, Finesse, Magie) und wie man dort die Punkte verteilt, schaltet man die sogenannten Destinies frei, die die Klassen darstellen. Das reicht von normalen Schlägern, bis zu Feuerball-werfenden Diebe mit dicker Axt. Es sind praktisch keine Grenzen gesetzt und man kann seinen Charakter so entwickeln, wie man es möchte. Und dann gibt es noch die 'Twist of Fate'-Karten, die man nach bestimmten Aufgaben erhält und eurem Charakter noch mal mehr Individualität geben.
Die Welt, die man dafür bereist, ist wunderschön gestaltet und steckt voller kleiner Details und Geschichten, die nur darauf warten von euch gefunden zu werden. Die Welt ist nicht ganz so offen wie man es aus 'The Elder Scrolls' kennt, daher fiel auch der Begriff 'guided open world' seitens der Entwickler. Aber keine Angst, es gibt enorm viel abseits des Weges zu entdecken und dem Entdecker in euch ist kaum Grenzen gesetzt.
Die Nebenquests sind größtenteils sehr gelungen und bieten schöne Geschichten und führen euch zu interessanten, teils skurrilen Charakteren. Auch wird man öfters eine moralische Entscheidung hier treffen müssen, wie z. B. ob man hilft ein Dorf auszulöschen oder nicht. Bei der Menge an solchen Nebenaufgaben hat man auch nicht gespart und will man alle erledigen, kann man schon seine 100-200 Stunden einplanen. Auch sonst kann man verschiedene Dinge erledigen, wie z. B. Häuser (bzw. Schlösser oder Festungen) erhalten und ausbauen oder die verschiedene Lorestones in der Welt finden, die einem vergangene Geschichten näherbringen.
Auf der PS3 sind mir nach all der Zeit (ich habe das Spiel schon früher spielen können und bin daher schon recht weit) keine groben Bugs aufgefallen und Reckoning läuft sehr flüssig. Da haben die Entwickler also nicht gelogen, als sie sagten, dass die Demo auf einem alten Build besteht, denn die Bugs, die noch da vorhanden waren, sucht man hier vergebens.
Für mich ist Kingdoms of Amalur: Reckoning das erste richtige Highlight des Jahres und es hat auch gute Chancen auf mein persönliches Spiel des Jahres. Ich kann es wirlklich nur empfehlen.
Snow
9. Februar 2012
- = Spaßfaktor:
5
- Insgesamt:
5

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