Kundenrezension

116 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach das seriöseste Buch zu dieser Thematik., 8. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Leben nach dem Tod: Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung (Taschenbuch)
Zunächst einmal halte ich es für sehr wichtig ein paar Vorbemerkungen zu dem Autor zu machen: es handelt sich um einen Philosophen und Mediziner und vor allem um jemanden, der sich sehr ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt. Auf jeder einzelnen Seite und vor allem im letzten Teil des Buchen merkt man, dass der Autor sich mit Gegenargumenten und Erklärungen äußerst kritisch und offen auseinandersetzt und auch nicht irgendwann einen Schlußstrich zieht nach dem Motto "ja, es gibt das leben nach dem Tod". Tatsächlich kann das Buch einem jeden aber helfen sich ein eigenes Bild zu machen, ohne in eine Richtung gedrängt zu werden.
Was mir noch wichtig scheint, ist die Tatsache, dass es sich, trotzdessen der Titel vielleicht anderes bezeugen könnte, um kein reißerisches Buch nach einem Boulevardmagazin-Stil handelt! Zugegeben auch um keine wissenschaftliche Arbeit, was der Autor allerdings auch selbst betont und was auch sicher viele Leser vor der (meiner Meinung nach sinnvollen) Lektüre abhalten würde.
Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, sowohl naturwissenschaftlich Interessierten als auch allen anderen, zumal es auch recht zügig durchgelesen ist und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlässt!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.05.2009 02:09:32 GMT+02:00
molesman meint:
Ich stimme Ihnen zu. Nach einem Interview mit Raymond Moody war ich fast ernüchtert was das Thema betrifft. Er hat sich alles andere als ins Zeug gelegt für die Thesen die seinen Forschungen eigentlich als Schluss folgen sollten. Wenn ich aber nachdenke ist das ein weiser Zug. Wir wollen ja kein Optim für`s Volk sondern die Wahrheit erfahren. Und auch wenn es sich gut lies wenn man - in seiner immer verwurzelten Daseins bzw. eben nicht mehr irdischen Daseinsangst zu hören bekommt "100% sicher ist hiermit der Beweis erbracht" - Moody würde der Forschung dieses Feldes einen Phyrrussieg liefern mit dem keinem geholfen wäre.

Fakt ist wohl nur eines. Wir wissen fast gar nichts. Auch wenn die Wissenschaft es hasst sich das immer wieder eingestehen zu müssen. Und es ist uns wohl auch nicht vorbestimmt auch nur ansatzweise alles zu erfassen. Wenn wir aber nur einen winzigen Prozentteil dessen wissen was existiert wäre die Annahme dass dem Leben das Nichts folgt doch extrem unwahrscheinlich. Denn Nichts ist zwar einfach zu sagen, nun wissen wir aber dass das Leben, das Universum und alles darüber hinaus alles nur nicht Nichts sind. Es wäre also viel zu einfach hier einen Strich ziehen zu können und zu sagen: Finito. Auch wenn es die Wissenschaft gerne macht, schliesslich will ja jeder der Herren seinem Doktortitel eine Ehre machen - was mit Schulterzucken wohl nicht geht. Viel Glück Ihnen allen und gute Reise - wohin auch immer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2011 18:32:08 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 31.01.2012 23:35:37 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2011 21:34:57 GMT+01:00
Oskar Ernst meint:
Hallo molesman,
da haben Sie eine wirklich sehr gute Rezension zum Buch verfasst. Ihren Ausführungen kann und muss ich mich voll und ganz anschliessen.
Wenn Sie noch tiefer in die Thematik einsteigen wollen, dann lesen Sie das Buch: Gralsstein: Der Stein der Weisen LG

Veröffentlicht am 14.08.2012 01:09:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.08.2012 13:38:23 GMT+02:00
Peter.H meint:
Nun die Ernsthaftigkeit würde ich dem Autor schon alleine durch den Titel absprechen. Ein Leben nach dem Tod ist faktisch nach der Definition unmöglich. Tod ist die Abwesenheit von Leben. Tod und Leben sind definiert. Die im Buch aufgeführten Erfahrungen um den Tod zu erklären und verstehen, sind also alles Nicht-tod-erfahrungen. Daraus folgt das dieses Buch zumindest diesbezüglich völliger Schwachsinn ist. Prinzipbedingt kann dies ja auch nicht funktionieren. Der Tod ist der endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen. Darunter auch die Kognitiven Fähigkeiten, die ich zum erkennen und erfahren benötige. Man will also etwas erfahren und verstehen, ohne die benötigten Grundgesetzänderungen. Also wenn das nicht mal absurd ist. Selbst wenn man davon ausgeht das wir eine Seele haben, die "ist" und über kognitive Fähigkeiten besitzt und sich süäter mit dem Hirn austauscht, so bleibt doch die Frage des Todes im Raum. Zumindest nach unserer Definition ist man dann nicht tot, ja es gibt möglicherweise dann überhaupt keinen Tod den man in diesem Buch ja ergründen wollte.

Was natürlich unmöglich ist, da man das "nicht sein" aus einem System des "Seins" begreifen möchte. Genau so gut könnte man versuchen das "Nichts", oder die "Unendlichkeit" zu begreifen Der Nichtexistenz ist genau wie die Unendlichkeit kein "greifbarer" und "begreifbarer" Zustand mehr.

Um den Tod zu "erleben" muss man Tod sein. Ist man tot kann man nicht mehr erleben. Erleben wird zusammengesetzt aus "er" und "leben". Damit ist diese Aussage also schon widerlegt, da sie sich selbst ad absurdum führt. Alle Thesen die darauf aufbauen um den Tod verstehen zu wollen, sind also de facto falsch.

Was kann einem dieses Buch also erläutern ? - Nur die Erlebnisse im Nahtodbereich, die teilweise versucht werden auch wissenschaftlich zu erläutern.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2012 01:47:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2012 00:07:46 GMT+02:00
Peter.H meint:
"Wir wollen ja kein Optim für`s Volk sondern die Wahrheit erfahren. "

- Falsch. Die Mehrheit möchte belogen werden. Daher auch der Erfolg solcher teilweise pseudowissenschaftlichen Bücher. Wissenschaft interessiert die Mehrheit nur dann, wenn sie den Lebensstandart erhöht, oder aufregend ist. Was für den Durchschnitt aufregend und niveauvoll ist, sehen wir ja im TV-Programm.

"Auch wenn die Wissenschaft es hasst sich das immer wieder eingestehen zu müssen"

- Woher diese Vorurteile ? Aber richtig ist, dass wir wissen, dass wir nichts wissen. Und da wir nichts wissen, wissen wir nicht einmal dies. Wissen ist nie absolut. Wissen ist unendlich. Selbst leben wir aber in einem endlichen System.

Es gibt keinen Absolutismus und dennoch gibt es Definitionen die allgemeingültig sind, da sie Gesetzmäßigkeiten folgen, die im ganzen Universum Gültigkeit haben. So ist dies auch bei Beweisen. Beweise müssen immer allgemeingültig, sprich nachweisbar sein.

Die Beweise die im Buch für ein "Leben" nach dem "Tod" aufgeführt werden, sind, ohne sie je gehört zu haben, gegenstandslos. Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Aber sein "und" nicht sein, wäre paradox. Das ist in etwa so begreiflich wie die Allmacht eines "möglichen" Gottes. Wer allmächtig ist kann auch einen Stein erschaffen, den er nicht hoch heben kann. Ein Gott mag dies verstehen, für einen Menschen geht dies über seinen Verstand. So wie die jetzige Ameisen menschliche Belange nie verstehen werden.

In etwa so verhält es sich auch mit dem Tod, der Unendlichkeit, oder dem Nichts. Der Versuch z.B sich das "Nichts" vorzustellen negiert sich ja gleich selbst, oder anders ausgedrückt es führt sich selbst ad absurdum. So kann der Tod nicht aus dem "Sein" "erlebt" werden. Im "Nichtsein" aber eben auch nicht. Wo "ich" nicht "bin" kann ich nichts erfahren. Wo nichts "ist" kann ich nichts erfahren. Tod ist u.a als die Abwesenheit von Sein definiert. (Das Fehlen kognitiver Fähigkeiten) Die Unendlichkeit kann ebenfalls systembedingt nicht begriffen oder gar erfahren werden, da wir in einem "endlichen", geschlossenen System leben.

Daher sind diese Art Bücher wohl etwas für Menschen, die sich weder der Wissenschaft, noch einer Religion verschrieben haben.

"Auch wenn es die Wissenschaft gerne macht, schliesslich will ja jeder der Herren seinem Doktortitel eine Ehre machen -"

- Nun dies ist aber auch wieder systembedingt so. Wissenschaft bedeutet neues Wissen schaffen. Also Thesen aufstellen uns sie versuchen zu belegen.
Dies ist in diesem Fall aber nicht möglich. Es gibt Gedankenexperimente aber da hört es dann auf. Hier sind uns also gewisse Grenzen auferlegt.
Wir müssen alles in Relationen setzen und alles ist nun einmal ungenau/unscharf. Auf diesem Weltbild beruht die allg. und spezielle Relativitätstheorie, die Heisenbergsche Unschärferelation, das Gedankenexperiment Schrödingers Katze etc.pp. Wir alle leben im gleichen Universum mit der gleichen Zeit und den gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Durch Gesetzmäßigkeiten glauben wir etwas zu wissen. Dies ist nicht absolut, aber im Gegensatz zum reinen* Glauben, wie es in der Religion üblich ist, haben ist dies eine (wenn auch nicht immer positive) Entwicklung die den Menschen voran bringt und den Fortbestand sichert. Dies also kaputt reden zu wollen erscheint mir nicht gerade sinnvoll. Sicher ist es egal ob die Menschheit noch 100 oder 100 Millionenjahre überlebt. Aber dies ist liegt eben in der Natur des Lebens.

* rein unverfälscht - wie man hier sieht ist Reinheit nicht immer ein Zeichen von Fortschritt oder Qualität. Dennoch streben die meisten Menschen dies an. Sei es bei Lebensmittel, bei materiellen Dingen, oder auch oft im ideologischen Sinne.
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