Kundenrezension

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knopfler hat den Blues, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Privateering (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Die Geschichte des Blues ist auserzählt, es gibt keinen Grund, ihr ein weiteres Kapitel anzuhängen. Sie war lang und glücklich, sofern man das vom Blues sagen kann, ist aber spätestens mit Gary Moore gestorben. Nun gräbt sie Mark Knopfler wieder aus und kann erwartungsgemäß keine neuen Aspekte hinzufügen.
Zieht man also von dem Doppellblum den Zombie-Blues ab, bleibt eine reguläre Knopfler-Scheibe übrig und die ist wie immer, nämlich gut. Natürlich ist alles sehr sehr entspannt und ruhig - bei den Konzerten kann man dann auch gerne sitzen bleiben, auf Privateerung findet sich jedenfalls nichts, wofür man da aufspringen müsste, rein stimmungsmäßig. Einen Titel, der so richtig abgeht, sucht man lange, findet ihn aber nicht.
Das ist aber gar nicht schlimm, für gute Laune sind ja andere zuständig, notfalls man selbst. Knopfler jedenfalls hat den Blues, aber wenn der mal wieder weggeht besteht Anlass zur Hoffnung für mehr richtig gute Scheiben von ihm.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.09.2012 18:21:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.09.2012 18:23:06 GMT+02:00
Blueman meint:
Was haben die Medien nur verbrochen, indem sie solchen Leute wie dir erzählt haben das Gary Moore ein Blueser war. Das ist völlig wertfrei und sicher war Moore ein akzeptabler Gitarrist, aber der konnte nun wirklich nicht einen gefühlten Blueston spielen. Ich denke auch Knopfler ist da nicht so zu Hause, ist aber meilen näher dran als Moore. Zumindest schon mal vom Sound und vom Taktgebilde. Ich stimme aber zu: Hände weg vom 12 Takter, das können andere viel besser - die kennst du aber offensichtlich nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.09.2012 22:59:43 GMT+02:00
no-one meint:
ich mag zwar Blues gar nicht leiden, aber leider ist es so, dass der gemeine Konsument nur den von der Industrie gepushten Mainstream kennt. Die Menschen kaufen ja auch seit Jahren grottige Santana Alben, weil Ihnen bspw. der scheintote und selbsternannte Musikexperte Werner Reinke weismacht, das das ganz große Kunst ist. So wird auch Gary Moore (RIP) ein großer Blueser.

Veröffentlicht am 02.09.2012 10:14:16 GMT+02:00
R. Behr meint:
Was dem einen sein Blues ist, ist dem anderen der Blues noch lange nicht.

Ich bilde mir ein, ein wenig vom Blues zu verstehen..ich höre Jahre über Jahre Bluesmusik...vor allem schwarzen Blues Traditionell,FolkBlues,Country Blues, und alle andere Spielarten von guten weisen und schwarzen Blues.
Aber Knopfler anzuhängen er wäre ein Blueser oder auch nur das ansatzweise Blueslastige Stücke auf der neuen Scheibe vorhanden sind...ne ne.
Also ich such sie immer noch, wenn dann ist der Blues wirklich nur rudimentär vorhanden und schlecht als solches erkennbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2012 15:36:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.09.2012 19:11:30 GMT+02:00
Sarandanon meint:
Sorry, Fingertrouble. Dies war keine Antwort auf Herrn Behr sondern auf den Ursprungsrezensenten!

Aha, die Geschichte des Blues ist also "auserzählt"...!? Scheint wohl nicht Ihrem Musikgeschmack zu entsprechen, ist ja auch nicht schlimm.

Der Blues ist nicht nur eine Musikkonserve oder ein zeitgenössischer Chart-Hit-Stil, er ist für viele eine Lebenseinstellung und -begleiter. Er ist viele viele Jahrzehnte alt und der wird noch viele Jahrzehnte bestehen. "Auserzählt" ist hier gar nichts, vor allem nicht mit Gary Moore, der ein sehr geschätzter Rockmusiker war aber wahrlich kein Bluesmusiker. Er hat sich nur in die Reihen des Bluesrocks eingeschlichen, in denen sich aber schon eine Reihe von Bluesrockern befanden, die diesen Stil des Blues bereits prägend spielten und immer noch spielen und das noch um Längen besser.

Was MK auf diesem Album jedoch geschafft hat, ist dem eigentlichen Blues ein sehr gutes Stückchen näherzukommen, sicherlich nicht perfekt aber überaus gelungen. Und das hat wahrlich weder was mit Bluesrock zu tun noch mit Imitatoren wie Gary Moore (wirklich nicht böse gemeint).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2012 21:29:07 GMT+02:00
The Wolf meint:
Ist seltsam - alle wissen, daß Gary Moore kein Blueser ist - nur die wahren Bluesmen nicht!
Albert Collins, Albert King, B.B.King, Peter Green,...
Haben natürlich alle keine Ahnung...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2012 21:36:33 GMT+02:00
The Wolf meint:
P.S.: Daß der Blues tot ist widerlegen Leute wie Gwyn Ashton, Eric Sardinas(live), Oli Brown, Walter Trout, KebMo und nicht zuletzt auch Joe Bonamassa - auch wenn er Erfolg hat ist es noch immer Blues!
Wahrlich kein Anspruch auf Vollständigkeit!
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