Kundenrezension

1.009 von 1.034 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Akkulader für AA- und AAA-Akkus, 1. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Technoline BC 700 Akku-Ladegerät schwarz (Zubehör)
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Allgemeine Informationen zum Ladegerät:
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Dieser Akkulader wird unter den Bezeichnungen "Technoline BC 700", "Accu Doktor BC700", "Accupower IQ-128" oder "Voltcraft IPC-1L" angeboten. Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um das identische Gerät. Also einfach den günstigsten Anbieter aussuchen.

Es können drei Ladeströme eingestellt werden: 200 / 500 / 700 mA
Es wird automatisch mit dem halben Strom entladen, also: 100 / 250 / 350 mA
Es können keine anderen Stromstärken eingestellt werden. Aber das ist genug für alle üblichen Anwendungen.
Bei höheren Strömen besteht sowieso erhöhte Gefahr der Schädigung der Akkus.
Wer dennoch mit höheren Strömen laden möchte, kann sich die Akkulader "BC 900" oder dessen Nachfolger "BC 1000" ansehen. Diese sind genau baugleich, bieten aber höhere Lade- und Entladeströme.
Das "BC 800" (baugleich zum AccuPower IQ328) scheint vom Aufbau sehr ähnlich zu sein, hat aber keine Einzelschachttasten, somit können die Ladeschächte nicht mit unterschiedlichen Programmen gestartet werden.

Beim BC 700 wird jeder Ladeschacht elektronisch getrennt von einander gesteuert. So kann jeder Akku unabhängig voneinander behandelt und bis zur maximalen Kapazität geladen werden.

Das Gerät hat immer für zwei Schächte zusammen eine Temperaturüberwachung (Metallkontakt über zwei Schächte in der Nähe des Pluspols). Wenn die Akkutemperatur 53 Grad übersteigt wird das Laden unterbrochen. Dabei wird beim Ladestrom "000mA" angezeigt. Nach dem Abkühlen wird das Laden fortgesetzt. Wird eine Überhitzung bemerkt sollte der Ladestrom verringert werden.

Das Ladegerät kann einen tiefentladenen Akku nicht erkennen (also wenn die Akkuspannung unter 0,5 Volt abgesunken ist). Dann gibt es folgenden Trick: den leeren Akku und einen geladenen (oder halbvollen) Akku nebeneinander beide mit dem Minuspol auf eine metallische Oberfläche stellen (z.B. auf ein Edelstahlspülbecken) und die Pluspole etwa 5-10 Sekunden mit einem leitenden Gegenstand (z. B. Besteck oder Schlüssel) verbinden. Und dann ab ins Ladegerät :-)

Nur durch die Bestimmung der Kapazität kann man schlechte Akkus aussortieren.
Mit diesem Akkulader kann die Kapazität gemessen werden, und das zu einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ich empfehle nur noch Ladegeräte mit Digitalanzeige und Kapazitätsmessung!

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Informationen zur Bedienung:
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Höheren Ladestrom einstellen (standardmäßig ist immer nur der niedrigste Strom vorgewählt):
Akkus einsetzen, Ladegerät einstecken, nun hat man 8 Sekunden Zeit die Stromstärke mit der Taste CURRENT einzustellen. Während des Ladens kann der Ladestrom nicht verändert werden. Wird ein Akku neu eingesetzt, kann der Ladestrom 8 Sekunden lang verändert werden, aber es kann maximal die Stromstärke ausgewählt werden, die beim Einschalten in Schacht 1 eingestellt wurde.

Funktion für alle Schächte gleichzeitig einstellen:
Taste MODE ca. 2 Sekunden gedrückt halten bis die nächste Funktion angezeigt wird, Taste MODE so oft drücken bis die gewünschte Funktion angewählt ist, 8 Sekunden warten bis Display einmal kurz blinkt.

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Funktionsabläufe und Anzeigen:
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Funktion CHARGE:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 1 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 1, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion DISCHARGE:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, die bisher in diesem Ladezyklus geladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, die in Schritt 2 geladene Kapazität, Dauer des Ladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Funktion REFRESH:
Schritt 1: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die bisher in diesem Entladezyklus entladene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 2: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im ersten Entladezyklus gemessene Kapazität, das entspricht der Restkapazität die der Akku beim Einlegen hatte, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 3: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V)
(Anzeigen: DISCHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 4: Akku wird vollgeladen
(Anzeigen: CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritte 3 und 4 werden so lange wiederholt, bis bei zwei aufeinander folgenden Entladezyklen die nahezu gleiche Kapazität gemessen wurde. Somit ist keine Kapazitätssteigerung durch weitere Zyklen mehr zu erwarten und der Refresh-Vorgang wird beendet. Dies dauert üblicherweise etwa 3-6 Entlade-Lade-Zyklen.
Schritt 5: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden (Anzeigen: FULL, CHARGE, REFRESH, die im letzten Entladezyklus gemessene Kapazität, Dauer des letzten Entladezykluses, aktueller Erhaltungsladestrom)

Um die RESTKAPAZITÄT eines Akkus zu ermitteln, muss in der Funktion REFRESH während Schritt 2 oder 3 (also nach dem ersten Entladezyklus) die Kapazität abgelesen werden.
Bedauerlicherweise gibt es beim BC700 keine komfortablere Möglichkeit die Restkapazität eines gebrauchten oder gelagerten Akkus zu bestimmen.
Soll nach dem Ablesen der Restkapazität der Akku nur noch geladen werden, ohne einen kompletten Refresh-Vorgang durchzuführen, dann muss man den entsprechenden Ladeschacht manuell auf die Funktion CHARGE umschalten: Schacht anwählen (Anzeige des Schachtes blinkt), Taste MODE so oft drücken bis CHARGE angezeigt wird, warten bis Anzeige aufhört zu blinken.
Auf diese Weise kann jederzeit auf CHARGE umgeschalten werden, wenn die Refresh-Funktion abgebrochen werden soll, z. B. weil der Akku gebraucht wird. Alternativ kann der Akku entnommen und erneut eingelegt werden.

Funktion TEST:
Schritt 1: Akku wird vollgeladen um einen kompletten Entladezyklus zu messen, dabei wird die geladene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: CHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 2: Akku wird komplett entladen (bis 0,9V) und die vom Akku abgegebene Kapazität ermittelt, dabei wird die bis dahin aktuell gemessene Kapazität nicht angezeigt
(Anzeigen: DISCHARGE, TEST, Kapazität: ---, bisherige Dauer dieses Entladezykluses, aktueller Entladestrom)
Schritt 3: Akku wird vollgeladen damit er anschließend verwendet werden kann
(Anzeigen: CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, bisherige Dauer dieses Ladezykluses, aktueller Ladestrom)
Schritt 4: Erhaltungsladung, Akku kann verwendet werden
(Anzeigen: FULL, CHARGE, TEST, beim Entladezyklus in Schritt 2 ermittelte Kapazität, Dauer des Entladezykluses in Schritt 2, aktueller Erhaltungsladestrom)

Zusätzlich wird in jedem Schritt auch die aktuelle Akkuspannung des jeweiligen Ladeschachtes angezeigt.
Die Erhaltungsladung beträgt ca. 5% des gewählten Ladestroms.

Jeweils die vorderste Stelle des Schacht-Displays kann nur eine 1 anzeigen.
Darum wird die Kapazität bis 1999 in mAh angezeigt, ab 2,00 wird sie in Ah angezeigt.
Und die Zeitanzeige geht nur bis 19:59, ab 20 Stunden beginnt die Anzeige wieder von vorn. Eine so lange Zyklusdauer ergibt sich aber nur wenn ein Akku mit großer Kapazität mit kleinem Ladestrom verwendet wird. Das ist aber nicht zu empfehlen, dann besser einen höheren Ladestrom wählen.

Alle Angaben beziehen sich auf das Ladegerät BC700 mit der Software-Version 36 (wird beim Einschalten des Gerätes kurzzeitig in Schacht 4 angezeigt).

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Kleine NACHTEILE dieses Ladegerätes:
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- Es können nur AA oder AAA Akkus geladen werden, keine anderen Größen.
- Die Bestimmung der Restkapazität von Akkus ist etwas umständlich. Es wäre schön gewesen wenn es dafür eine Funktion geben würde an deren Ende die Restkapazität angezeigt wird.
- Der maximale Ladestrom kann nur innerhalb von 8 Sekunden nach dem Einstecken des Gerätes eingestellt werden. Auch nach dem erneuten Einlegen eines Akkus kann der Ladestrom nur innerhalb von 8 Sekunden eingestellt werden, aber maximal so hoch wie er bei Schacht 1 direkt nach dem einschalten eingestellt wurde.
- Die Bedienungsanleitung ist etwas verbesserungsbedürftig.
- Tiefentladene Akkus (mit einer Spannung unter 0,5 Volt) werden nicht erkannt und nicht geladen.
- Das Entnehmen innenliegender Akkus erfordert etwas Geschicklichkeit.
- AAA-Akkus werden mit dem Minuspol an der kleinen Zunge die in jedem Schacht von unten heraussteht angelegt. Manche AAA-Akkus mit "Isolations-Kragen" am Minuspol bekommen keinen Kontakt. Dann muss am Akku dort ein kleinwenig Isolierung abgeschnitten werden.

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Umgang mit Ladegerät und Akkus:
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LADESTROM:
Als Faustformel wird empfohlen mit dem 0,2- bis 0,3-fachen Strom zu laden, wie die Angabe der Kapazität des Akkus. Also bei einem 1000mAh-Akku einen Ladestrom von 200-300mA einstellen. Bei diesem Akkulader also 200mA.
Um sicherzustellen dass die -deltaU-Abschaltung des Laders auch zuverlässig anspricht, sollte aber die Stromstärke nicht zu klein gewählt werden. Darum hier eine weitere Faustformel mit etwas höherem Wert: Den Strom so wählen, dass der Akku bei der angegebenen Kapazität innerhalb von 2-4 Stunden geladen ist. Also bei einem 1000mAh-Akku wäre das dann 250-500mA.

AKKUSÄTZE:
Wird ein Gerät (z. B. Kamera, Taschenlampe usw.) mit mehreren Akkus betrieben, und ein schwacher Akku ist dabei, dann liefert der gesamte Akkusatz nach kurzer Zeit nicht mehr genug Energie, nur weil der eine schwache Akku keine Spannung mehr hat. Außerdem wird der schwache Akku während des Betriebs mit der Zeit tiefentladen und somit erheblich geschädigt.
Darum ist es sehr wichtig nur Akkus mit annähernd gleicher Kapazität in einem Akkusatz zusammen zu verwenden. So wird die beste Gesamtkapazität des Akkusatzes und somit die längstmögliche Gerätelaufzeit erreicht.
Dazu mit "Refresh" die Kapazität von allen vorhandenen Akkus bestimmen und dann nur Akkus mit ähnlicher Kapazität zusammen als Akkusatz verwenden.
Aber da Akkus üblicherweise nicht sofort nach dem Laden verwendet werden, ist folgende Methode noch wesentlich genauer (aber auch etwas aufwändiger): Mit allen Akkus einen Refresh-Vorgang durchführen, Kapazität notieren, Akkus außerhalb des Ladegerätes etwa eine Woche liegen lassen, dann die Restkapazität aller Akkus bestimmen (wie das geht: siehe unter Funktion REFRESH), anschließend die Akkusätze mit Akkus zusammenstellen bei denen die Kapazität nach dem Laden sowie die Restkapazität nach einer Woche annähernd gleich sind. Die Akkus eines zusammengestellten Akkusatzes markieren und dann nur noch zusammen laden, lagern und verwenden.

LADEVERFAHREN:
Zur Abschaltung des Ladevorgangs arbeitet das Gerät nach dem so genannten "Minus-Delta-U"-Verfahren.
Das funktioniert etwa so: Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig leicht an bis ca. 1,47V, sie kann in ungünstigen Fällen aber auch bis etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wärme umgewandelt und der Akku erwärmt sich stärker als beim normalen Laden. Durch diese Erwärmung fällt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen Spannungsrückgang erkennt das Ladegerät dass der Akku voll ist.

Beim Laden wird die Ladekapazität angezeigt (die Kapazität die das Ladegerät in diesem Schacht bei diesem Ladezyklus bereits abgegeben hat). Das beinhaltet die Kapazität die der Akku aufnimmt und die Verluste die beim Laden entstehen (in Form von Wärme). Darum ist die Kapazität beim Laden immer höher als die beim Entladen abgegebene Kapazität und eben oft auch höher als die Nennkapazität des Akkus. Das ist physikalisch ganz normal.
Wird allerdings ein Akku auch nach langer Ladedauer und einer Ladekapazität des mehrfachen seiner Nennkapazität immer noch geladen, ist er wahrscheinlich so defekt, dass er vom Ladegerät nicht mehr als voll erkannt werden kann.

REFRESH:
Durch REFRESH können nur gute Akkus wieder ihre Nennkapazität erreichen. Bei älteren oder geschädigten Akkus kann mit dieser Funktion ermittelt werden, welche maximale Kapazität die Akkus momentan noch haben. Die Leistungsverbesserung kann man sehen, wenn man während dem Refreshen nach jedem Entladezyklus die ermittelte Kapazität abliest. Hier sollte eine deutliche Steigerung zu erkennen sein.

Wenn ein Akku auch nach mehrmaligem Refresh-Vorgang nur noch weniger als die Hälfte der aufgedruckten Kapazität hat, ist er schon stark geschädigt und kann entsorgt werden.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich wären (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind alle Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zyklen-Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus (z.B. neue Eneloop-Akkus), desto enger liegen diese Zeiten beieinander.

SANYO ENELOOP AKKUS:
Für den Betrieb von Digital-Kameras sind "Sanyo Eneloop"-Akkus sehr zu empfehlen. Wo andere Akkus nach kurzer Zeit schlapp machen, halten diese noch lange durch, weil sie bis zum Kapazitätsende die Spannung stabiler halten können. Vergleichen sie ihr Akku-Angebot mit einer 8- oder 16-Stück-Packung Eneloop bei Amazon. Lassen sie sich von etwas höheren Kapazitäts-Angaben anderer Hersteller nicht irritieren. Es kommt darauf an wieviel Kapazität ein Akku nach vielen Ladevorgängen oder längerer Lagerzeit noch hat. Da schneidet der Eneloop-Akku ziemlich gut ab. Nur im Modellbau wenn extrem hohe Ströme benötigt werden ist er evtl. nicht so gut geeignet.
Sanyo eneloop AA Mignon Batterien (8er Pack)
Sanyo eneloop Batterien AA Mignon 16er Pack - Neue Version HR-3UTGA mit bis zu 1500 Ladezyklen + 4 Weiss - More Power + Transportschutzboxen

NACHTEILE VON BILLIG-AKKUS:
- Verlieren schon nach wenigen Ladezyklen einen Großteil ihrer angegebenen Kapazität.
- Große Unterschiede bei der Kapazität.
- Hohe Selbstentladung.
- Hoher Innenwiderstand (also großer interner Spannungsabfall und somit geringere zur Verfügung stehende Spannung während dem Betrieb).
- Große Produktionstoleranz (Streuung)
- Geringere Leistung bei Temperaturschwankungen.

MEHR INFOS:
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte sich die Seite "accu-select.de" ansehen. Dort gibt es sehr gute und ausführliche Informationen über die Pflege und den Umgang mit Akkus. Auch wer wegen dem Überladen von Akkus Bedenken hat und einen noch ausgereifteren (aber auch etwas teureren) Akkulader sucht, sollte sich dort über das optimierte Ladegerät "MEC AV4m" informieren (Für den Inhalt der genannten Webseite ist der dortige Anbieter verantwortlich).

FAHRRADSCHEINWERFER für 4 AA-Akkus:
Wer ein gutes Licht für sein Fahrrad sucht, der sollte diesen superhellen LED-Scheinwerfer von Busch + Müller in Betracht ziehen: B+M IXON IQ 192QM mit Nahfeldausleuchtung, umschaltbar zwischen 40 Lux und 10 Lux, StVZO-zugelassen. Mitgeliefert wird eine werkzeuglos montierbare Lenkerhalterung mit Schnellverschluss, diese macht zwar einen etwas labilen Eindruck, aber an normalen Lenkstangen hält sie ganz gut. Darauf ist der Scheinwerfer sehr einfach aufsteck- und abziehbar. Benötigt werden 4 Stück AA-Akkus, anstatt den mittelmäßigen Akkus die bei B+M mitgekauft werden können, sollten aber Eneloop-Akkus verwendet werden. Die Akkus können dann mit dem BC700 Ladegerät geladen werden. Das zur Lampe passende Ladegerät von B+M ist auch okay, dann braucht man zum Laden nicht jedes Mal die Akkus aus der Lampe zu holen, aber halbjährlich sollten die Akkus im BC700 mit REFRESH gepflegt werden. Die Lampe ist wirklich außerordentlich hell, hat aber auch einige kleine NACHTEILE:
- teuer (ca. 50 Euro)
- Die Elektronik ist empfindlich gegen Feuchtigkeit, deshalb sollte die Lampe möglichst nicht im Regen verwendet werden. Wurde sie trotzdem nass, dann anschließend sofort die Lampe abtrocknen, die Akkus entfernen und mit geöffnetem Akkufach austrocknen lassen.
- etwas labile, wackelige Lenkerhalterung
- nicht so gut geeignet für holprige Strecken und Schlaglöcher
- nicht robust, Lampe geht schnell kaputt wenn sie herunterfällt, also pfleglich behandeln
- der Schließmechanismus des Akkufachs ist nicht besonders solide (nicht geeignet für häufigen Akkuwechsel), also nach dem Schließen immer überprüfen ob das Fach auch richtig verriegelt ist
- im Frontglas wird etwas Licht nach oben reflektiert und blendet den Radfahrer selbst (evtl. mit etwas schwarzem Isolierband abkleben)
- das Blinken der Ladezustands-LED ist etwas nervig
- der Einschaltknopf muss immer sehr kräftig gedrückt werden und hat keinen präzisen Druckpunkt
- wenn die Lampe eingeschalten ist stört sie die Funktion von einigen Funk-Fahrrad-Computern
Busch & Müller Beleuchtung LED-Scheinwerfer Ixon IQ bis zu 40 LUX, schwarz

Rezension zuletzt aktualisiert am 12.08.2012
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Kommentare

Von 11 Kunden verfolgt

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1-10 von 40 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.05.2012 21:48:10 GMT+02:00
Dirk O. meint:
Vielen Dank für die ausgezeichnete Rezension, die für mich durchaus Kaufentscheidung war. Nachdem ich nun die ersten Akkus geladen bez. "gepflegt" habe, kann ich mich der positiven Wertung nur anschließen.

Womit ich nun gar nich gerechnet habe ist, dass der Tipp zu tiefentladenen Akkus funktioniert. Tut er aber und bisher ausnahmslos.

Veröffentlicht am 22.05.2012 18:55:10 GMT+02:00
Lutz meint:
Hallo Thomas D
da ich keine Email Adresse finde, wo ich Sie persönlich anschreiben kann, versuche ich es auf diesem Weg. Und hoffe auf Antwort. meine Mail: xxl@gmx.info und/oder hier.
Sie scheinen Ahnung von Akkus und diesem Ladegerät BC-700 zu haben.
Meine Fragen:
Wenn ich ein Akku einlege und den Testmodus wähle erscheint im Display
3 Stiche (- - -) mit mAh, discharge und Test. In der B.-anleitung steht nichts über die 3 Striche und ich fand auch keine Rezension dazu. Was bedeuten diese 3 Striche? Ich vermute, dass nur das Endergebnis angezeigt werden soll und sonst nichts.
Auch habe ich schon gesehen, dass bei bei einen Vorgang (weiß nicht mehr charge oder discharge) im Display über 1,6 V angezeigt wurde. Was sich aber wieder verringerte. Ist das in Ordnung? Und wie kann es kommen, dass bei frischgekauften Akkus (Lidl: tronic, Kapazität: 2500 mAh.) im Refreshmodus unterschiedliche Zeiten angezeigt werden? Ich habe Sie doch alle zur gleichen Zeit eingesetzt. So müßten sie doch alle auch die gleiche Nutzungszeit haben. Egal ob jetzt charge oder discharge läuft.
Schacht 2: Akku 1 steht auf discharge, verbrauchte Zeit: 0:08
Schacht 3: Akku 2 steht auf charge, verbrauchte Zeit: 0:29
Schacht 4: Akku 3 steht auf charge, verbrauchte Zeit: 0:56
Es ist bestimmt schon der 3 oder 4 Zyklus.
Die Ladeströme sind 700 mAh bzw. 350 mAh Entladestrom. Ich refreshe die Akkus um schnellst möglich die voll Kapazität zu haben.
Im Voraus vielen Dank.
Lutz

PS.: Noch kleiner Info zu NiMH-Akkus
(siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator)

Selbstentladung
Herkömmliche NiMH-Akkus haben eine Selbstentladerate von fünf bis zehn Prozent am ersten Tag und stabilisieren sich dann bei einem halben bis einem Prozent pro Tag bei Raumtemperatur.

Anstelle des besonders bei älteren NiCd-Akkus relevanten Memory-Effektes kommt es bei NiMH-Akkus nach häufigen Teilentladungen zum Batterieträgheitseffekt, einem Abfall der erzielbaren Entladespannung, der aber weitgehend reversibel ist.

Batterieträgheitseffekt
Der Begriff Batterieträgheitseffekt (auch: Lazy-Battery-Effect) bezeichnet einen Abfall der erzielbaren Entladespannung durch unvollständige Entladung vor dem Wiederaufladen des Akkus (Teilentladung). Allerdings fällt dabei die Akkuspannung nicht wie beim Memory-Effekt weit vor Erreichen der Nennlademenge plötzlich stark ab, sondern bleibt über den gesamten Entladevorgang etwas geringer als bei einer nicht unter dem Effekt leidenden NiMH-Zelle.
Der Batterieträgheitseffekt verändert also nicht die Ladungsmenge (abgegebene Stromstärke mal Zeit ( = Ah von mir hinzugefügt) des Akkus, sondern verringert durch die herabgesetzte Spannung (= V von mir hinzugefügt) während des Entladens geringfügig seine abgegebene Leistung, was in praktischen Anwendungen häufig vernachlässigbar ist. Elektronische Geräte, z.B. Digitalkameras, reagieren jedoch je nach Modell recht empfindlich auf eine zu geringe Spannung und erkennen den Akku dann zu früh als "entladen."

Der Batterieträgheitseffekt ist reversibel: Er kann durch etwa fünf vollständige Lade- und Entladezyklen mit einem geeigneten Ladegerät wieder beseitigt werden.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-Akkumulator)

(siehe auch http://batteryuniversity.com/parttwo-33-german.htm

Veröffentlicht am 04.07.2012 15:11:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2012 12:21:08 GMT+02:00
Eckel meint:
Einspruch zu "Billigakkus nicht zu empfehlen":

Sie meinen wahrscheinlich die herkömmlichen Akkus mit einer enormen Selbstentladungsrate. Darunter sind aber auch sog. teure "Marken" wie z.B. Ansmann, die ihre Akkus in China herstellen lassen und dann mit ihrem "Marken"-Logo und einer den Verkauf fördernden wunderbaren Kapazitätsangabe versehen.

Es gibt aber meines Wissens 4 Hersteller für LSD-Akkus (Low-Self-Discharge, also niedrige Selbstentladung), darunter Sanyo (Eneloop). Und darunter gibt es auch inzwischen "billige", die mit den Eneloops durchaus mithalten können. Dazu folgender Vergleichstest als Beweis:
http://www.geocaching-dessau.de/wp/?p=2717
Ich nutze seit einiger Zeit diese "Tronic"-Akkus und bin 100% zufrieden.

Bitte dieses hier nicht als Schleichwerbung anzusehen, auf die Eneloops lasse ich auch nichts kommen. Aber so langsam stinkt er mir, dass aus diesem "Markenbewusstsein" ein riesen Kapital geschlagen wird und die Dinger trotz steigender Massenproduktion immer teurer werden, da wird es höchste Zeit für "billige" ? - nein, für preiswerte Konkurrenzprodukte!

Nachtrag 25.8.12:
Wer's immer noch nicht glaubt, dass es auch empfehlenswerte "Billigakkus" gibt (und wer auch nicht den getesteten "Tronic" vom Discounter vertraut), der sehe sich doch mal hier bei Amazon bei "Yuasa enitime" um. Yuasa ist, wie Sanyo, eine Weltmarke. Die Akkus sind hier fast um die Hälfte günstiger zu haben als die Eneloop.
Noch mal: Ich bin kein Schleichwerber, aber ich bin gegen pauschale Vor-Verurteilungen von "Billig"-Produkten, die im Test die gleichen Qualitätskriterien erfüllen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012 17:37:11 GMT+02:00
Eckel meint:
@Lutz

Sie stellen viele Fragen, deren Beantwortung eine Honorarforderung nach sich ziehen müsste :-). Oder sollte sich etwa der Rezensent inzwischen bei Ihnen per E-Mail gemeldet haben ?

Nur soviel (ohne Honorar):
Zur Bestimmung der Kapazität eines Akkus ist allein die Messung der ENTLADE-mAh aufschlussreich, dazu muss natürlich der Akku erstmal randvoll geladen werden.Dafür gibt's den sinnvollen TEST-Zyklus: Laden-gemessenes Entladen-Laden. Angezeigt wird am Ende die ENTLADE-Kapazität, obwohl zuletzt ja wieder aufgeladen wurde. Die geladene Kapazität ist also dabei völlig uninteressant, daher zunächst die Anzeige der Striche statt geladener mAh.
(Eine Messung der LADE-Kapazität sagt nicht viel aus, weil dabei nicht nur die chemisch im Akku gebundene Energie registriert, sondern u.a. die durch Erwärmung des Akkus "verlorengehende" Energie mitgemessen wird, und das ist nicht wenig!)

Gruß E.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.07.2012 23:15:45 GMT+02:00
eckinator meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2012 15:36:13 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 18.07.2012 20:44:51 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2012 19:09:11 GMT+02:00
Zu den Fragen von Lutz:

In der Funktion TEST soll die Kapazität des Akkus ermittelt werden. So lange diese Messung noch nicht fertig ist wird bei Kapazität eben nur „---“ angezeigt. Die drei Stiche bedeuten also nur, dass noch keine ermittelte Kapazität angezeigt werden kann weil der Test-Vorgang noch läuft. Diese Anzeige ist in der Bedienungsanleitung auf Seite 23 aufgeführt, aber nicht weiter erklärt.

Beim Laden des Akkus steigt die Spannung stetig leicht an, sie kann dabei auch etwas über 1,6V steigen. Ist der Akku voll wird die zugeführte Energie nicht mehr chemisch gespeichert, sondern direkt in Wärme umgewandelt: der Akku erwärmt sich. Durch diese Erwärmung fällt die Zellenspannung wieder leicht ab. Durch diesen Spannungsrückgang erkennt das Ladegerät dass der Akku voll ist. Dieses Messprinzip nennt man „Minus-Delta-U“-Verfahren.

Wenn die eingelegten Akkus im Refresh-Modus physikalisch exakt gleich wären (gleicher Ladestand, gleicher chemischer Zustand usw.) dann müssten die Zyklen-Zeiten nahezu identisch sein. Aber in der Praxis sind eben alle Akkus unterschiedlich, auch neue Akkus aus der gleichen Packung. Es ist also normal, dass sich auch bei gleichen Akkus unterschiedliche Zeiten ergeben. Je hochwertiger die Akkus, desto enger liegen die Zeiten beieinander. Bei neuen Eneloop-Akkus liegen die Zeiten sehr nahe beieinander, Billig-Akkus haben dagegen eine größere Produktionstoleranz. Das zeigt sich in deutlich unterschiedlichen Zykluszeiten und größeren Streuungen bei der Kapazität.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2012 00:40:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2012 00:47:16 GMT+02:00
Dirk meint:
Ich habe mit Tronic Accus schlechte Erfahrungen gemacht und kaufe nach wie vor - oder wieder - Panasonic bzw. Sanyo. Bei den heutigen Preisen 10,00 ¤ für 4 x 2700 mAh Sanyo oder....- muß ich nicht mehr nachdenken ( die habe ich 4 Jahre ).
Grüße

Veröffentlicht am 31.07.2012 20:41:31 GMT+02:00
D. Neumann meint:
Guten Tag - bin noch ganz euphorisch,,,,
"Rezession" ist ja wohl die Untertreibung des Jahres :-)
kommt ja schon fast an eine Doktorarbeit heran -
vielen Dank für Ihr tiefgründiges Akku-Wissen, und für die klare Darstellung - exzellent -
Jetzt ist mir vieles klar geworden, z.B. warum bisher meine Akku-Zellen nie lange gehalten haben -
Sie sollten Bücher über Funktionen technischer Geräte schreiben - oder machen Sie das schon längst?
DANKE !! Stefan-Neumann@email.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2012 02:36:38 GMT+02:00
Jominator meint:
Die Rezension ist wirklich der Hammer. Respekt.

Der Beurteilung für den B+M IXON IQ 192QM schließe ich mich an. Auf eines möchte ich aber noch hinweisen:
Dieser Scheinwerfer verträgt sich nicht mit den SIGMA Fahrrad-Computern BC 2006 und 2209. Beide Geräte müssen jeweils an den entgegengesetzten Lenkerenden montiert werden damit die Computer noch funktionieren sobald man das Licht einschaltet.
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