Rezension bezieht sich auf: Die Erben des Medicus (Taschenbuch)
ich habe mich sehr auf den letzen Teil der Triologie von Noah Gordon gefreut: Leider reicht dieses Buch nicht ansatzweise an seine Vorgänger heran. Ich habe den Medicus und der Schamane verschlungen und war begeistert, von der Informationsflut, die man beim Lesen erhalten hat. Ob über die jeweiligen Länder, deren Religionen und das Ärztetum an sich. Ich habe mir zusätzlich noch "Die Strasse nach Ishfahan" gegönnt und hatte das Gefühl, die damalige Zeit ein bischen begreifen zu können. Ich habe bei den Erben des Medicus ähnliches erwartet. Diese Erwartung konnte mit der Geschichte der Roberta Cole in der "heutigen" Zeit nicht erfüllt werden. Die Story hat mich nicht gefesselt, die dazu gebastelte Liebesgeschichte empfand ich fast als störend. Die beiden ersten Bücher haben so sehr von ihrer bildhaften Sprache gelebt - dieses ist eine nette Geschichte, aber sie langweilt mit geschriebenen Monologen über das aktuelle Buchthema, zwischenmenschlichen Beziehungen, die Lovestory und der Beschreibung des abgelegenen Ortes in den Bergen. Mit jeder umgeschlagenen Seite habe ich gehofft: Jetzt geht es bestimmt los, jetzt wird es spannend, jetzt geht es in die Tiefe - aber bis zur letzten Seite wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.
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Die Erben des Medicus 342660700X
Noah Gordon
Droemer Knaur
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Schade -
ich habe mich sehr auf den letzen Teil der Triologie von Noah Gordon gefreut: Leider reicht dieses Buch nicht ansatzweise an seine Vorgänger heran. Ich habe den Medicus und der Schamane verschlungen und war begeistert, von der Informationsflut, die man beim Lesen erhalten hat. Ob über die jeweiligen Länder, deren Religionen und das Ärztetum an sich. Ich habe mir zusätzlich noch "Die Strasse nach Ishfahan" gegönnt und hatte das Gefühl, die damalige Zeit ein bischen begreifen zu können. Ich habe bei den Erben des Medicus ähnliches erwartet. Diese Erwartung konnte mit der Geschichte der Roberta Cole in der "heutigen" Zeit nicht erfüllt werden. Die Story hat mich nicht gefesselt, die dazu gebastelte Liebesgeschichte empfand ich fast als störend. Die beiden ersten Bücher haben so sehr von ihrer bildhaften Sprache gelebt - dieses ist eine nette Geschichte, aber sie langweilt mit geschriebenen Monologen über das aktuelle Buchthema, zwischenmenschlichen Beziehungen, die Lovestory und der Beschreibung des abgelegenen Ortes in den Bergen. Mit jeder umgeschlagenen Seite habe ich gehofft: Jetzt geht es bestimmt los, jetzt wird es spannend, jetzt geht es in die Tiefe - aber bis zur letzten Seite wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.
"cschnuerer"
26. Juli 2002
Insgesamt: 5
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