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Kundenrezension

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen InEx - Sterneneisen, 26. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterneneisen ( Ltd.Special Edition ) (Audio CD)
Juhu - heute wurde es endlich geliefert, das neueste Werk von In Extremo. Ich packe gespannt aus. In der Hand halte ich eine Pappbox mit Plastikfenster, durch das die spezielle Sterneneisen-Flagge zu sehen ist. Dazu gibt es eine passende Gürtelschnalle, Aufkleber, Sprühschablone und Ansteck-Pin. Das sind mal andere Beilagen, auch wenn ich nicht wirklich was damit anfangen kann.
Neben dem eigentlichen Album gibt es eine DVD mit einem Mitschnitt vom 15jährigen Jubiläums-Festival, aufgenommen in Erfurt, sowie ein kurzes Filmchen zur Entstehung von "Sterneneisen". Der Mitschnitt bietet eigentlich nicht wirklich was Besonderes. Die Band in üblicher Manier. Kleiner witziger Höhepunkt ist, als Micha bei "Ai vis lo lop" das Schlumpfenlied von Vater Abraham anstimmt ("Sagt mal, wo kommt ihr denn her?") und die Zuschauer auch prompt richtig darauf antworten. Sehr schön finde ich auch "Spielmann" mit nichts als Götz Alsmann am Klavier als Begleitung. Micha im Anzug - sehr schick. ;-)
Der Film ist an ein paar Stellen ganz witzig, aber so richtig zeigt er nicht wie das Album entstanden ist. Daher eher ernüchternd.
Das Booklet ist schön gemacht. Auch hier sieht man schon, dass es nicht mittelalterlich zugeht. Es erinnert eher an die Fotografien vergangener Zeiten in charmanten Braun- und Okkertönen, wo die Spielmänner plötzlich Flieger sind.

Nun aber zum eigentlichen Album. Ein anderer Rezensent schrieb, insgesamt klingt es nach Deutschrock mit Dudelsäcken im Hintergrund. Dem muss ich leider zustimmen. Es ist nicht wirklich schlecht deswegen, aber leider fehlt mir dadurch das Besondere, das die Band bisher ausmachte.
Bis auf den 7. Zauberspruch gibt es leider keinen einzigen mittelalterlichen Text, was von vornherein für mich sehr enttäuschend war. Jetzt meine Einschätzung zu den einzelnen Liedern.

Zigeunerskat:
Lässt mich an Spielmänner denken, die die Glieder recken und losziehen, um was zu erleben. Guter Auftakt und selbsterklärend, warum es als Single gewählt wurde. Super geeignet, um in InEx-Stimmung zu kommen. (5/5)

Gold:
Kracht ziemlich und musikalisch ein InEx-Volltreffer, aber textlich eher schwach. Es soll eine kleine Geschichte erzählt werden von Zweien, die nach Gold graben, doch der Eine hat vor, den Anderen zu beseitigen nach getaner Arbeit. Ich fühle mich am Ende des Liedes etwas hängen gelassen, denn irgendwie ist die Geschichte zu kurz geraten. Warum läuft es so ab und was macht der Mörder danach? Lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. (4/5)

Viva la vida:
Kommt nicht wie eine geballte Faust daher und wirkt deshalb etwas ruhiger, wenn es auch nicht wirklich langsam ist. Sticht hervor, da Micha wirklich total betrunken klingt, was mir ein amüsiertes Lächeln entlockt hat. Insgesamt aber nichts Besonderes. (3/5)

Siehst du das Licht:
Textlich fand ich dieses Stück sehr verwirrend. Was ist eine Herzlaterne? Welche Frucht entkernt sich? Wo ist der Zusammenhang zu Licht und Sternen. Der Refrain ist sehr melodiös. Er hat mich ein wenig berührt und melancholisch gemacht. (3/5)

Stalker:
Die Gitarren geben den Strophen einen marschähnlichen Touch. Im Refrain zieht die Geschwindigkeit an. Man sieht förmlich vor sich, wie Specki sich am Schlagzeug fast überschlägt bei diesem Tempo - großartig gemacht. Interessanter Text, der wohl keinen realen Hintergrund hat, wie ich in einem Zeitschrifteninterview gelesen habe. (4/5)

Hol die Sterne:
Ruhiger Titel, bei dem die Stimme des Schlager-Gruftis "Der Graf" sehr gut passt. Textlich und musikalisch sehr hoffnungsvoll gemacht. Ein Lied das einen zum Weitermachen anregen könnte, wenn man einfach nur alles hinschmeißen will.
Allerdings habe ich für mich großes Verwechslungspotenzial mit "Siehst du das Licht" festgestellt. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die beiden Lieder ursprünglich mal eins waren. (4/5)

Sterneneisen:
Musikalisch in alter, geiler Manier. Macht Laune und regt zum Tanzen an. Es handelt von InEx selbst, die sich als ein magisches Metall, das vom Himmel gefallen ist, sehen. Irgendwie ist der Text ein wenig belanglos. Lediglich der orientalisch angehauchte Refrain und dass es so gut kracht, retten dieses Stück. Könnte mir vorstellen, dass es auf Konzerten hervorragend zum Mitgröhlen geeignet ist. Frei nach dem Motto: Laut sind wir, und nicht die Leisen. (3,5/5)

Zauberspruch No. VII:
Das mittelalterliche Trostpflaster auf dem Album. Eine langsame Nummer, die mit viel Herzschmerz vorgetragen wird. Balladentauglich und sehr intensiv, obwohl ich den Text nicht verstehe. Im Booklet wird angegeben, dass es ein Spruch gegen Neid und Missgunst ist. (5/5)

Auge um Auge:
Sehr ernster Text, in dem es um die Hinrichtung eines Mörders und dessen Gedanken geht. Leider sind die Worte nicht stark genug, um dem Thema gerecht zu werden und wirken vor der kraftvollen Musik etwas lapidar. Düstere Melodie, teils von Growls unterlegt. (4/5)

Schau zum Mond:
Sehr schöner Einstieg mit Sackpfeife als Zeichen für den Sonnenuntergang. Ein Unbekannter verwandelt sich Nacht für Nacht in einen Werwolf. Starke Musik, wie gewohnt. Textlich eines der besten Stücke auf dem Album. (5/5)

Unsichtbar:
Sehr schnelles, düsteres Stück, das durch die stark vordergründige Harfe sehr geheimnisvoll wirkt. Meiner Meinung nach ebenfalls ein guter Konzert-Kracher. Man fragt sich, wer der- oder diejenige ist, der / die den Spielmann nicht beachtet. Wird leider nicht aufgeklärt und man hängt abermals in der Luft. (5/5)

Ich vermiss dich:
Erinnert mich stark an "Singapur". Es ist ebenfalls eine Ballade und handelt von einer Trennung und wirkt insgesamt sehr traurig. Auch hier sind die Worte eher wacklig und keine besonders große Dichtkunst. (3,5/5)

Rechnen wir mal zusammen - ergibt solide 4 Sterne als Durchschnittsnote. Wenn ich noch die Extras und das schöne Artwork dazu rechne, sowie die DVD, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich der nackten Mathematik zu beugen und 4 Sterne zu geben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dieses Album genau so häufig und gern hören werde wie die Anderen.
Hoffen wir, dass InEx nun sicher wieder landen. Und zwar in einer Bibliothek mit ein paar mittelalterlichen Texten, die sie dann verstärkt wieder in ihr Repertoir aufnehmen.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.03.2011 18:43:06 GMT+01:00
Mario Dietz meint:
"Siehst du das Licht:
Textlich fand ich dieses Stück sehr verwirrend. Was ist eine Herzlaterne? Welche Frucht entkernt sich? Wo ist der Zusammenhang zu Licht und Sternen."

Ich denke die Herzlaterne ist einfach das Herz, und die Laterne dient zur Verbildlichung wie man das Licht in die Herzen bringt(und natürlich auch, damit man etwas hat, was sich in der nächsten Zeile auf Sterne reimt xP).
Die Frucht die sich entkernt ist die Frucht die gewachsen ist nachdem der Sternenbauer am Anfang des Liedes seine Saat auf alle Trauer geworfen hat.
Ich denke mal der Kern der Frucht wird ein Stern sein.
Und naja... Sterne leuchten nunmal. (jaja in Wahrheit werden sie nur angestrahlt, aber in Liedern leuchten sie nunmal häufig^^)
Wofür das alles nun steht muss natürlcih jeder für sich interpretieren.

Und noch etwas zu deiner Textbewertung allgemein zu sagen:
Ich finde es komisch, dass dir bei Gold die geschichte zu kurz ist und zu wenig erklärt wird, aber gleichzeitig Schau zum Mond als textlich bestes Stück ansiehst.
Ich meine der Text von Schau zum Mond besteht zu 80% aus dem Refrain und die Strophen: Es ist eine Vollmondnacht und ein Mensch verwandelt sich in einen Werwolf.. Punkt. Finde ich auch nicht gerade sehr tiefgründig diese Geschichte^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2011 09:14:30 GMT+01:00
Bei "Schau zum Mond" sind die Worte für mich kraftvoller als bei "Gold". Deswegen empfinde ich dieses Lied als fülliger als "Gold".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.04.2011 07:58:04 GMT+02:00
T. Anger meint:
Wegen der Interprätation von Mario kann ich mich nur Anschliessen.
Herzlatterne= Das Herz.
Die wollen damit halt sicher Darauf aingehn das wenn man die Sterne in der richtigen Situation beobachtet (auf einen Fest (dabei halt die Frucht Entkernte: er geniesst die Sterne richtig) oder wenn man verleibt ist etc.) scheinen die Sterne Direkt ins Herz und erleuchten es.

P.S
@ Mario Dietz:
Sterne leuchten wirklich weil es nur weit Entfernte Sonnen sind (der Mond ist der der nur "leuchtet" ^^)
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