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Kundenrezension

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 91 Seiten, ein logischer Fehlschluss, 31. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können. (Broschiert)
Man muss dem Buch eins lassen: Der Autor versucht mit viel Mühe dein Eindruck einer wissenschaftlichen Abhandlung zu erwecken. Angefangen bei den Fußnoten, über den Cover-Text "Wissenschaftliche Bibliothek" bis hin zum Literaturverzeichnis. Sprachlich liegt der Text zwar manchmal etwas daneben, aber das Ziel ist klar: hier soll eine Idee unter dem Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit verkauft werden.

Das wirklich negative ist aber, dass das ganze Buch auf einem einzigen logischen Fehlschluss basiert, den man auch als "den Fehlschluss von hinreichend auf notwendig" bezeichnet: Der Autor postuliert, dass Bewusstsein in unserem Gehirn ein informationsverarbeitender Prozess ist. Soweit kann man ihm sicherlich noch folgen. Dann stellt er fest, dass es auch noch andere Plattformen gibt, auf denen man informationsverarbeitende Prozesse implementieren kann, nämlich Computer. (Auch hier noch ein Nicken vom Leser). Folglich müssen auch Computer ein Bewusstsein bekommen, wenn man sie nur richtig programmiert. An dieser Stelle, sollte man als kritisch denkender Leser innehalten und merken, dass hier leider eine unerlaubte intellektuelle Abkürzung genommen wurde: nur weil Computer, genauso wie das Gehirn, Informationen verarbeiten können heißt das noch lange nicht, dass sie ein Bewusstsein entwickeln können. Wäre dem so, hätte die Forschung zu künstlicher Intelligenz schon vor Jahrzehnten zum Ziel kommen müssen.

Das zweite Problem besteht darin, dass der Autor Bewusstsein als "informationsverarbeitenden Prozess, in dem [...] nicht determinierte Entscheidungen [...] getroffen werden, die zu zielgerichtetem Verhalten führen" definiert. Er geht nun davon aus, dass jede synthetische Entität (Roboter, Computer), die a) Informationen verarbeitet und b) zielgerichtetes Verhalten zeigt ein Bewusstsein hat. Folgt man diesem Ansatz, hätte auch ein Toaster ein Bewusstsein. Er bekommt die Information, ob das Toast heruntergefahren ist und wirft es zielgerichtet wieder aus, wenn es braun genug ist. Es ist also gerade diese sehr enge Definition von Bewusstsein, die die weitere Argumentation erst möglich macht. Wenn man sich mit dieser Definition, wegen ihrer mangelnden Relevanz, nicht anfreunden kann braucht man das Buch eigentlich nicht zu lesen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich wohl um ein Buch aus dem Bereich der Parawissenschaften handelt und der Erkenntnisgewinn für den Leser sehr gering sein dürfte - ausser er sucht ein Beispiel für logische Kurzschlüsse.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.08.2012 22:33:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.08.2012 18:25:07 GMT+02:00
Der Rezensent hat den letzten und wichtigsten Teil der Definition von Bewusstsein unterschlagen, nämlich: "... Verhalten zur Befriedigung von Bedürfnissen..." (S. 37). Dadurch kommt der Rezensent selbst zu falschen Schlussfolgerungen, denn welche Bedürfnisse sollte ein Toaster schon haben?
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