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Kundenrezension

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Album, unzureichend produziert, aber einige Überraschungen beinhaltend, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Blow Up Your Video (Audio CD)
AC/DC – Blow up your Video (1988)

AC/DC sind zurück. Wieder mal und der Angus-Dollar rollt wohl wieder auch auf kommerziellen Wege und mit dem klassischen Produktionsgespann Vanda / Young kann doch nur ein weiteres Hit-Album entstehen, oder?

Nun ja... Leider weit gefehlt. Die Produktion bleibt weiterhin, wie bei den Young-Selbstversuchen, undifferenziert und matschig und bringt die rohe Kraft leider nur ungenügend an den Mann. Schade darum, denn von kompositorischer Seite sieht es zwar nicht perfekt, aber weit besser aus. So sind einige wirklich gute und, für AC/DC-Verhältnisse ungewöhnliche, Stücke dabei. Zum Anfang knallt uns die Band ihre Singles Heatseeker und That's the Way I wanna Rock 'n' Roll um die Ohren. Zugegeben: Dies sind adäquate und gut rollende Rocker, doch den förmlichen Hype um diese beiden Lieder konnte ich nie richtig verstehen. Sie sind eher AC/DC-Standard-Material. Ein paar schöne Powerchords, pentatonische Soli und Brian Johsons noch krächziger gewordene Stimme bei ungenügender Produktion. Rockt ganz gut, hat man aber schon mal besser und vor allem brachialer und dreckiger gehört.

Brachial und dreckig groovend wird es hingegen im superben Meanstreak. Das Riff ist schon schon beinahe funkig und die Gesangslinie wird wohl nur noch von den zweideutigen Lyrics übertroffen. So muss es sein und so macht simpler Hard Rock Spaß. Ebenfalls beweist Brian Johnson auf dieser Platte, dass er als Texter wohl doch nicht ganz so weit im Schatten vom alles übertreffenden Bon Scott steht. Danach ist man auch genügend eingestimmt um in den lauten und klassischen Rockern Go Zone und Kissin' Dynamite ordentlich mitzugröhlen. Meiner Meinung wird hier die Kraft der Singles bei weiten übertroffen.

Doch es wird noch besser: In Nick of Time verblüffen AC/DC mit Unkonventionalität. Das Lied ist abwechslungsreich und synkopisch aufgebaut. Die Riffs sind einfach, aber gut und die Melodie ist innovativ, aber trotzdem irgendwie eingängig und gut gesungen. Ein absolutes Highlight. Ebenfalls gut gegen die Wand gegroovt wird in Some Sin for nuthin'. Der Refrain ist hingerotzt und im Zusammenspiel mit den Riffs absolut mitreißend.

Die zweite Hälfte des Albums ist sowieso überraschend gut und überzeugt trotz pampiger Produktion. In Two's up wird die Band sogar richtig eindringlich, spielen Malcolm und Angus doch tatsächlich auch mal eine Moll-Akkordfolge und werden somit richtig emotional. Die typischen Powerchord-Riffs sind natürlich auch wieder vertreten und vermitteln den nötigen Druck, während Brian sich die Kehle rauskrächzt. Eine der besten 80er-Jahre-Songs der Band auf jeden Fall! Und mit dem, zwar uninnovativen, aber energiereichen Up-Tempo-Lied This means War werden wir dann zum Ende hin nochmal ordentlich durchgeschüttelt. Gerne mehr davon!

Fazit: Die Produktion ist zwar ungenügend, dennoch liefern die Band einige richtig gute Lieder mit diesem Album ab. Wer eher weniger an der rohen Kraft der Band interessiert ist, sollte sich trotzdem zum Einstieg eher die Back in Black oder Highway to Hell holen, doch wer sich darüber hinaus für die Band interessiert, für den ist die Platte auf jeden Fall einen zweiten Blick wert. Nick of Time, Meanstreak und Two's up stehen jedenfalls den Klassikern der Band in nichts nach.

Wertung: ****
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.08.2014 12:46:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.09.2014 23:26:48 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Gut geschriebene Rezension -- nur nachvollziehen kann ich Sie nicht.
Total lahmes langweiliges Album - der Einstieg mit "Heatseeker" und "Thats the way I wanna Rock n Roll" super gelungen, danach für mich nur noch "Nick of Time" und "Go Zone" hörbar - der gesamte Rest totlangweilig. Nicht mehr als 2 Sterne wert. Für mich ist nur noch Stiff upper Lip noch schlechter.

So können die Meinungen als AC/DC-Fan dann doch auseinander gehen.

Trotzdem viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2014 16:29:22 GMT+02:00
Ja, verrückte Welt. Ich zum Beispiel mag die hochgelobte Powerage gar nicht. Da war "Let there be Rock" viel besser und ich finde Powerage ist zwar gut gemacht, aber nur ein lahmer Abklatsch. Stiff Upper Lip finde ich hingegen richtig super. Soviel gelungenen Blues (okay, für Fans des 80er-Stils vielleicht etwas eintönig) habe ich selten gehört.
Bei dem Album reißen mich vor allem die Abweichungen aus dem immer gleichen Konzept mit: Two's up, Nick of Time, Meanstreak. Mega geil. Und gerade die Opener finde ich viel zu stereotyp und da hat man viel besseres gehört.

Aber gut, Meinungen sind ja Meinungen. Danke für das Lob. Vielleicht habe ich die Platte allerdings auch zu hoch bewertet. Nach der flachen und lahmen "Fly on the Wall" war ich vielleicht zu großzügig.
Liebe Grüße zurück.

PS: Was sagst du eigentlich zu "Flick of the Switch". Da gehen ja auch die Meinungen reichlich auseinander.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.09.2014 00:56:38 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Ich finde Fly on the Wall sogar leicht besser als Blow up your Video. Nur die Produktion hört sich Kellerartig schlecht an.

Zu Flick of the Switch - am besten lesen Sie meine Rezension zu dem Album.
Ich finde dass es ein recht einfaches rifflastiges Album geworden ist, und das letzte auf dem mir der Gesang von Brian Johnson noch richtig gut gefällt. Ich finde die Songs zum grossteil recht brauchbar, nach der Monsterproduktion von For those about to Rock konzentriert man sich recht minimalistisch auf das wesentliche, rau und hart kommt das Album rüber. Bis dahin sicherlich das schwächste AC/DC-Album, es kamen aber noch viele noch schwächere Alben als Flick of the Switch, deswegen aus heutiger Sicht eines der besseren Alben der Brian Johnson-Ära. "Rising Power" ist ein schleppender langsamer guter Groover, leider als Opener ungeeignet. Da hat vielleicht dann doch an so mancher Stelle die beratende Funktion eines profesionellen Produzenten gefehlt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.09.2014 15:42:29 GMT+02:00
"Flick of the Switch", da stimme ich größtenteils zu. Obwohl ich das Songmaterial besser als auf "For those about to rock" finde. Aber in der Tat, das letzte Album auf dem Brian noch kreischen konnte. Seit "Ballbreaker" hat er aber scheinbar das Singen wiedererlernt. Er geht jetzt anders, aber nicht unbedingt schlecht, mit seiner Stimme um.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.09.2014 20:11:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.09.2014 20:12:51 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Sie haben recht - das Songmaterial von Flick of the Switch ist im Ursprung besser als das von For those about to Rock. Aber John Mutt Lange hat For those about to Rock so Monstersoundmässig aufgebläht und aus jedem noch so schlechten Song das bestmögliche herausgepresst, dass insgesamt dann doch wieder For those about to Rock das bessere Album ist - ich bin mir aber sicher, hätte man John Mutt Lange auch Flick of the Switch produzieren lassen, dann hätte das Album vermutlich die Nase vorne. Fly on the Wall ist natürlich von beiden Scheiben qualitativ ein Stück entfernt, aber eben auch ein Album das unter der miesen Produktion stark leidet.
Ab Fly on the Wall war Brian Johnsons Stimme kaputt geschrien - was halt gerade live auffällt. Mit immer mehr voranschreiten der Technik lässt sich das im Studio aber immer besser kaschieren.
Viele Grüsse
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