Kundenrezension

142 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trau deinem Gefühl, 7. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich hab dich im Gefühl (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist er da!

An zwei Tagen haben ich ihn verschlungen und die Zeit war gut investiert. "Ich hab dich im Gefühl" hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger "Vermiss mein nicht". "Gefühl" kommt sowohl vom Inhalt her als auch von der Schreibweise eher an "P.S. Ich liebe dich heran" als alle ihre anderen Bücher. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da es mehr Spaß macht das Buch selbst zu "erfühlen". Nur soviel:

Joyce hat einen Unfall. Danach ist ihr klar, das es so wie bisher nicht weitergehen kann. Etwas muss sich ändern und bei einer Frau äußert sich sowas ja in der Regel erst mal mit einer neuen Frisur. Einen kleinen Haarschnitt braucht auch Justin, geschieden. Er hält Gastlesungen am Trinity College in Dublin. Der einzige Grund warum er Amerika verlassen hat ist seine Tochter Bea die bei seiner geschiedenen Frau lebt. Justin ist einsam, genau wie Joyce. Sie begegnen sich als Fremde als sie in einen Friseurladen gehen möchten. Zufällig. Doch irgendwie fühlen sie, das es nicht nur ein Zufall sein kann.

Eine interessante Geschichte, sympathische Figuren, tolle Idee. Ich habe es gerne gelesen. ABER: wie auch schon bei "Vermiss mein nicht" finde ich, das Frau Ahern ein wenig oberflächlich bleibt. Immer dann, wenn es interessant wird schreibt sie einfach darüber hinweg. Bei "Vermiss mein nicht" wurde mir z.B. viel zu wenig beschrieben wie es zu dieser Parallelwelt kommt bzw. wie sie rauskommt. Hier eigentlich dasselbe. Den interessanten Hintergrund soll ich mir als Leser selber denken. Der fantastische Anteil, den die Geschichte ja hat, wird also für mich viel zu wenig vertieft. Der reale Anteil wird dagegen wieder schön beschrieben.

Ich weiß nicht, ob es besser wäre, wenn sie die Finger von solchen Elementen lassen sollte. "P.S. Ich liebe dich" hat ja sowas gar nicht, keine Engel, keine Parallelwelten und das hat mir bis jetzt einfach am Besten gefallen.

Wobei ich das Buch nicht schlecht reden möchte, ich vergebe ja auch 4 Punkte. Das Buch hat mich zum Weinen gebracht und zum Lachen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und deswegen ist es schon mal kein schlechtes Buch. Aber es fehlt wie gesagt das letzte Quentchen. Die Ideen sind gut, aber die Tiefe fehlt im Hintergrund.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.01.2009 13:38:54 GMT+01:00
Armin Schmidt meint:
Diese Rezension kann ich ruhigen Gewissens unterschreiben. Das Buch ist wesentlich besser als "Vermiss mein nicht". Aber auch hier versucht Cecelia Ahern nicht, die Unerklärliche Seite wissenschaftlich zu fundiern. Ok die berechtigte Frage ist wie sollte sie auch? Aber man hätte hier auch versuchen können, dem ganzen etwas mehr Realitätssinn zu verleihen, oder einen anderen Ansatz zu wählen um es realistischer klingen zu lassen. Stattdessen wird es mehr oder weniger als "so ist es eben, ich kanns auch nicht erklären" hingestellt und bleibt für Leute die auf magische nicht erklärbare Phänomene nicht viel geben eher ein Miesmacher. Etwas mehr Raffinesse hätte hier sicher nicht geschadet, aber nichts desto Trotz ist dieser Titel sehr gut geworden und auch ich habe ihn in zwei Tagen gelesen gehabt.
Die Geschichte zwischen Joyce und Justin hingegen ist sehr schön gelungen. Auch, dass Justin nicht den perfekten Mensch charakterisiert ist mir positiv aufgefallen. Häufig werden seine Verfehlungen gezeigt oder angedeutet. Wer aber lieber auf beweisbare und belegte Tatsachen steht sollte auch hier nicht vorbehaltlos zugreifen. Zwar bleibt die Thematik häufig dezent im Hintergrund wodurch das Buch als Ganzes im Vergleich zu "Vermiss mein nicht" kein totaler Fehlgriff ist, mit dessen Abstrusität ich persönlich gar nichts anfangen konnte.

Hier spielt sicherlich auch mit rein, dass ich nach dem Debüt mit "P.S.: Ich liebe dich" eher realitätsnahe Themen von Cecelia Ahern erwarte und jedes mal aufs neue hoffe, es würde so sein und wenn Sie schon etwas unerklärliches mit einbaut, es dann mindestens glaubhaft klingen mag. Bei diesem Titel ist es zwar wieder nicht glaubhaft, aber ich kann es verschmerzen und fand es toll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2014 14:37:45 GMT+01:00
B. Meinhardt meint:
Seit wann ist das Unerklärliche für jemanden, der keinen Sinn für Magie hat, glaubhaft? Cecilia Ahern tut, was sie am besten kann - zauberhafte Geschichten schreiben. Und wenn die Miesmacher dieser Welt sich auf den Kopf stellen und "hurra" schreien - sie werden nie verstehen, wie wertvoll das ist, was Frau Ahern da für ihre Leser tut. Mir ist das Unerklärliche 1000 mal lieber als diese Leute, die alles erklären müssen bis zum erbrechen und dabei in tristem Einheitsgrau versinken und das, ohne es zu bemerken.
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