Kundenrezension

58 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gutes Thema Punkt, 11. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Anständig essen: Ein Selbstversuch (Gebundene Ausgabe)
Ich finde es gut, das dieses Thema aufgegriffen wurde. Es ist auch gut, das Frau Duve sich die Zeit genommen hat und die verschiedenen Lebensweisen erprobt hat. Ich empfinde ihren Schreibstil aber als nicht angenehm. Meiner Meinung nach stellt sie einige Flexitarier, die sich gerne als Vegetarier ausgeben, ins wahre Licht, das finde ich gut. (Ich meine ihre Hackfleisch essende, Milch- und Eierprodukt konsumierende, Ledersachen tragende, Kleintier ermordende als Vegetarier vorgestellte Freundin (Grille).

Von ihrer Entscheidung bin ich aber sehr enttäuscht. Ein Mensch, der sich löblicherweise mit der Thematik Moral und Ethik im 21. Jahrhundert beschäftigt, das ganze Leid gesehen hat, sich informiert hat und nun erfahren hat, das Fleischkonsum ohne die Tötung nicht geht, das gequält wird, erniedrigt und ermordet nur für 5 Minuten Gaumenkitzel. Jemand, der erfahren hat, wie lecker und abwechslungsreich die vegane Küche ist. Das es so gut wie jedes Produkt auch leidfrei gibt. Nunja, dem hätte ich zugetraut, nein, ich hätte erwartet, das die Person erkannt hat, das es auch leidfrei geht.

Moral ist ihr doch nicht so wichtig wie sie dachte, schreibt sie, sie würde aber versuchen den Schaden in Grenzen zu halten. So oft es geht möchte sie Produkt mit dem "Bio" Siegel einzukaufen. Insgesamt weniger einkaufen (find ich gut), keine Haustiere mehr aus Zoohandlungen kaufen, (aus dem Tierheim) etc.

Schade, aber es zeigt doch, das viele Menschen einfach noch nicht bereit sind, das Richtige zu tun. Aber ich kann das Verstehen, man sieht es, aber wenn man nicht bereit ist, klappt es einfach nicht.

Ich wünsche Frau Duve, das sie diesen Kurs dennoch beibehält und sich weiterentwickelt.

In diesem Sinne möchte ich Wolfgang Apel zitieren
Vizepräsident des Deutschen Tierschutzbundes (Bonn)

Nur dann, wenn jeder einzelne seine Einstellung zum Mitgeschöpf überprüft, die Augen nicht aus Bequemlichkeit oder Angst verschliesst, sein Herz für die andersartigen Mitgeschöpfe öffnet und Tier- und Verbraucherschutzargumente einbezieht, wird das Ziel, das wir uns gesetzt haben, die staatlich sanktionierte Tierquälerei abzuschaffen, zu erreichen sein - wenn auch nur Schritt für Schritt.

In diesem Sinne :o)

2 Sterne gebe ich, weil ich persönlich das Buch nicht gerne gelesen habe und mir die Art, also die persönliche, zickige, depressive und gleichzeitig die trotzige "Ich zeige es der Grille, ich kann auch ethisch korrekt leben" Art wirklich sehr genervt haben. Vielen gefällt die Art, mir nicht. Ich werde das Buch auch weitergeben, und alle Bücher, die keinen Platz in meinem Regal bekommen, bekommen max. 2 Sterne von mir. Dies nur zur Information.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 31 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.01.2011 01:07:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2011 14:37:06 GMT+01:00
Nico meint:
Fr.Duve gibt an Vegetarierin geworden zu sein,sagt aber sie kann nicht ausschliessen mal wieder eine lecker Currywurst zu essen(Anne Will 09.01.11,Thema Dioxinskandal,Massentierhaltung).Wenn sie aber irgendwann mal wieder eine Currywurst isst dann sollte die Wurst aber unbedingt Bio sein.Seltsam wo sie doch Hühner aus einer sogenannten "Biofabrik" vor einem grausamen Schicksal gerettet hat und wo es nicht viel besser zuging als bei Haltungsformen die nicht als "Bio" deklariert sind.Aber wenn dann soll es eine Biowurst sein.............!!???????????????
Schade,ich fand ihre Beiträge bis zu diesem Zeitpunkt recht gut,aber mit dieser paradoxen Aussage hat sie sich zumindest bei mir auch etwas unglaubwürdig gemacht.

und was die angeblich vegetarische und tierliebe Grille angeht war ich auch etwas irritiert als Fr.Duve über die Freude der Grille beim Angeln schrieb.
Vegetarier essen kein Fisch,tierliebe Menschen töten keine Tiere weil es ihnen Freude bereitet,und schon gar nicht gehen sie einem zweifelhaftem Hobby nach wie Angeln.Vegetarier essen auch nicht ab und zu mal Fleisch.
Und auch keinen Fisch.Dass Fisch auch Fleisch isst dürfte wohl jedem klar sein.Fisch gilt von der Kirche aus daher nicht als Fleisch dass man am Karfreitag doch noch was "fleischiges"zwischen die Kiemen bekommt,da es ja für manche immens schwierig ist auch nur einen Tag ohne Fleisch auszukommen.

Veröffentlicht am 17.01.2011 13:51:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.01.2011 13:52:21 GMT+01:00
Gilitius meint:
Ihre Entscheidung muss nicht die des Lesers sein, jeder darf seine eigene Entscheidung treffen, aber wenn das nunmal ihre ist, dann ist das so.
Es kommt doch eher auf das an was vor der "Entscheidung" kam, was zum Nachdenken anregt, weil man sich mit dem Thema beschäftigt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 13:57:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2011 14:04:59 GMT+01:00
Arrabiata meint:
Natürlich sind wir alle frei in unseren Entscheidungen (in diesem Fall leider). Ich schiebe den Fleischkonsum, trotz zweifelhafter ökologischer, moralischer und ethischer Konsequenzen, immernoch auf Unwissenheit der meisten Menschen. Ich hoffe wenn man eine realistische Erkenntnis gewinnt, würde man begreifen dass man nicht nur den Tieren ihr Leben verweigert sondern auch die potentielle Bedrohung unserer Spezies erkennen würde.
Und trotz dieses neugewonnen Wissens sich für das Falsche zu entscheiden ist aus meiner Warte eine der schlimmsten Entscheidungen, lange vor dem Wunsch zur Unwissenheit.
Den Schaden wissentlich in Kauf nehmen. Zu glauben das es wohl auf die einzelne Person nicht ankommt.... sorry ist genauso pubertär wie ein 19jähriger der nicht zur Wahl geht weil er glaubt seine Stimme hat eh kein Wirkungskreis.
Aber was soll's auf einen schlechten Menschen mehr oder weniger kommt es für mich auch nicht mehr an, wohl ganz nach Fr. Duves Devise.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2011 15:35:50 GMT+01:00
Nico meint:
Liebe Arrabiata,

Es ist vielleicht nicht nur Unwissenheit sondern auch viel Ignoranz und vielleicht auch Trotz(geradezu lächerlich bei erwachsenen Menschen).

Denn sobald man zu eingefleischten Fleischessen was in Richtung Fleisch sagt oder auch nur vorsichtig darauf hinweisen will über die Folgen des Fleischkonsum,reagieren diese als wolle man sie in die Hungersnot schicken,oder ihnen direkt dass Essen vom Teller klauen.Dann kommen Aussagen wie "Mir schmeckt es ",alles andere will ich nicht wissen und mir doch egal ob ich krank werde dann dürfte man ja gar nichts mehr essen,Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen,ohne Fleisch wird man krank,die Tiere sind dafür gezüchtet....Die Liste der uninformierten Aussagen ist lang.
Einige werden regelrecht aggressiv und verteidigen sofort ihren hohen Fleischkonsum mit ebenso abgedroschenen Phrasen,die angesichts der Tatsachen wirklich echt armselig klingen.
Ich frage mich warum immer diese Aggressivität hoch kommt,wo doch eigentlich nun langsam jeder halbwegs offene Mensch mit etwas Verstand über die weitreichenden Folgen und die Herkunft seines Fleisches Bescheid wissen sollte(90%Prozent aus Massentierhaltung).
Es ist einfach nur Bequemlichkeit dass man sagt "Was solls geht mich nichts an,ich mache weiter wie bisher"sonst müsste man ja was ändern,und dass scheint vielen nicht leicht zu fallen.Denn für manche scheint es nur ein Lebensmittel zu geben,dass leider auch noch zu Billigpreisen im Supermarkt liegt.
Komisch nur dass man über einen PC oder Fernseher den man kauft alles wissen möchte,aber über dass Stück Fleisch und die Wurst die man tagtäglich in sich reinstopft macht man sich keine Gedanken(könnte einem ja den Appettit verderben).

Natürlich kann jeder einzelne was machen und wenn es noch so wenig ist,denn logischerweise hat immer noch der Verbraucher die Macht,und wenn nun jeder mal nachfragen würde wo sein billiges ,wässriges Stück Fleisch herkommt und es einfach mal liegen lassen wär das schon ein Schritt in die Richtige Richtung.
Ein Stück weit sollte man auch Vorbild für unsere Kinder sein,die schliesslich irgendwann am meisten darunter zu leiden haben wenn sich nichts ändert.Wobei die Zahl der Kinder die aufgrund falscher Ernährung schon geschädigt sind sehr hoch ist.Aber wenn sie es nicht anders vorgelebt bekommen wird es wohl nicht anders werden.

Veröffentlicht am 20.01.2011 21:12:26 GMT+01:00
1. Fleisch zu essen macht den Menschen primär nicht krank. Sofern gewisse Mengengrenzen eingehalten werden, können tierische Eiweiße durchaus nützlich sein. Ohne Fleischkonsum, hätte sich unser Gehirn niemals derart entwickeln können. Wer das nicht glaubt, kann sich zum Thema Evolution anschauen, wann das Gehirn begann rapide zu wachsen und wann der Mensch angefangen hat Tiere zu essen. Man wird, sofern man die Informationen wahrhaben möchte, feststellen, dass da eingewisser Zusammenhang besteht.

2. Vegetarier und Veganer zu sein ist ein Unterschied. Den meisten, die dieses Buch gelesen haben, wahrscheinlich vollkommen klar. Nur vermischt die Rezensentin dies ungünstig. Finde ich nicht schön.

3. Wieso wirft man den Menschen vor, dass sie aggressiv werden, sobald sie merken, dass sie bekehrt werden sollen? Ganz gleich welches Thema, sobald andere mir indirekt vorschreiben zu müssen, wie ich mein Leben zu leben habe, habe ich das Bedürfnis, sie in ihre Schranken zu weisen. Buchempfehlung und sachliche Diskussion - okay. Aber bitte keine ideologische Überzeugungsarbeit.
Und die unsäglichen Kommentare, wie es Frau Duve wagen könne, wider besseres Wissen Fleisch zu essen - was soll daran nicht missionarisch sein? Frau Duve muss mit dem moralischen Konflikt allein klarkommen. Ende, Aus.

4. Tiere haben keine Moral.
Katzen fressen Mäuse, Löwen fressen Antilopen und der Vogel schnappt sich seine Fische aus dem Fluss. Und wir als Menschen? Sind ebenfalls Tiere.
Wenn man sich aus moralischen Beweggründen gegen das Fleischessen entscheidet, dann ist das okay. Dass Menschen hingegen überhaupt Fleisch verzehren, ist für sich selbst genommen nicht verwerflich.
Dass die grausame Massentierschlachtung nicht die Art und Weise der Fleischbeschaffung sein sollte, sehen die meisten Menschen wohl genauso.

Warum ich diese vier Punkte verfasst habe? Die teils hysterische und einseitige Hetze gegen Fleischesser finde ich recht befremdlich. Vielleicht werden Bücher wie diese zum Großteil aber auch nur von Leuten gekauft und gelesen, die bereits auf Fleisch verzichten?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2011 22:23:52 GMT+01:00
Nico meint:
1.Wir leben aber nicht mehr in der Steinzeit.
Natürlich macht Fleisch in Maßen nicht unbedingt krank,hat auch keiner behauptet.Aber für viele ist nun mal Fleisch und Wurst täglich normal.Und es ist auch leider so dass diese Leute es wahrhaft nicht interessirt wo ihr Fleisch herkommt,hauptsache billig

2.Wo vermischt die Rezensentin die Begriffe Vegetarierer und Veganer?`Sie spricht lediglich von der Grille

3.Die meisten Vegetarier müssen sich abgedroschene Sprüche und hinkende Vergleiche anhören (siehe auch Punkt Nr.4,gerne gebraucht)nicht umgekehrt.Wenn ein Vegetarier am Tisch sitzt fühlen sich die meisten Fleischesser genötigt sich zu verteidigen und werden unsachlich,ohne dass jemand missionieren wollte.

4.Der Vergleich mit der Tierwelt,immer wieder gern genommen(Tiere essen auch Fleisch).Natürlich essen Tiere auch Fleisch,aber wir sind nun mal keine instinktgesteuerten Löwen,Leoparden ...sondern müssten eigentlich weiter denken können.Tiere bauen auch keine Massentierfabriken und produzieren ohne Maß und Ziel,sie beuten und nutzen andere Lebewesen nicht aus.Komisch dass da immer der Vergleich mit Tieren herhalten muss,wo doch der Mensch sonst ungern mit Tieren verglichen wird.Der Vergleich hinkt,und so langsam wird er auch öde.

Ich sehe nicht dass hier jemand bekehrt werden sollte und schon gar keine ideologische Überzeugungsarbeit,es war lediglich von Nachdenken die Rede.Und dass jeder mal über dieses Thema Nachdenken sollte versteht sich eigentlich von selbst,denn es geht uns alle an.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2011 12:30:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2011 12:31:18 GMT+01:00
@SpreadTheWings:
Wie kommen Sie auf die abstruse Behauptung, dass in der evolutionären Entwicklung der Fleischkonsum die menschlichen Gehirne hat wachsen bzw. entwickeln lassen? Im Übrigen: Gutes Einweiß, im ernährungsphysiologischen Sinne, ist notabene PFLANZLICHER Herkunft z. B. Sojabohnen, aus denen Tofu gewonnen wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2011 15:13:26 GMT+01:00
Jan Hegenberg meint:
Hi Barra-da.Tijuca:

Das wird in der Tat oft behauptet. Es gibt archöologische Funde, aus denen man abgeleitet hat, dass der Homo Sapiens sich vor/während der starken Vergrößerung des Gehirns (auch) von Knochenmark aus den Knochen von Aas ernährt hat. Dass zwischen diesen beiden Indizien ein Zusammenhang besteht kann man jetzt vermuten oder es lassen, es ist trotzdem irgendwie ein wackeliges Argument: Was das nämlich jetzt mit 84 Kilo Fleisch / Jahr und Deutschem zu tun hat, konnte mir noch keiner erklären. Auch nicht, warum Löwen und Tiger nicht schon mehrere Nobelpreise abgeräumt haben, müsste doch deren Gehrin exorbitante Ausmaße annehmen.
Wenn es zwischen diesen beiden Faktoren tatsächlich einen evolutionären Zusammenhang geben sollte, dann wahrscheinlich nur den, dass die Ur-Menschen mit dem Knochenmark insgesamt mehr Kalorien aufnehmen konnten und damit das Exemplar mit dem größeren Gehirn nicht zwangsläufig verhungert ist und sich dann durchsetzen konnte. Denn letztlich habe ich in meinem Leben so ziemlich gar kein Knochenmark gegessen und kann mich über meine Gehrinfunktion nicht beklagen ;)

Aber im Ernst, gibt es da seriöse Quellen, die das Gegenteil behaupten? Würde mich ja freuen :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2011 13:47:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2011 13:50:29 GMT+01:00
@ SpreadThe Wings: Bravo! Endlich mal ein intelligenter, qualifizierter Beitrag zum Thema: mir geht diese selbstgerechte Selbstbeweihräucherung der Vegetarier schon lange auf die Nerven. Wer kein Fleisch essen möchte (egal aus welchen Gründen) soll dies bitte tun, sich deshalb aber bitte nicht zum Moralapostel und Gutmenschen aufschwingen und in herablassender Weise über Fleischesser urteilen. Bei manchen Vegetariern nimmt die Diskussion schon faschistische Züge an. Ist dies etwa moralisch einwandfrei?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2011 18:42:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2011 21:25:31 GMT+01:00
Nico meint:
@KirstenWallraff,@Spread The wings. Ich lese hier weder Selstbeweihräucherungen von Vegetariern noch Moralapostel.Warum immer der Begriff Gutmensch in Zusammenhang mit Vegetariern fällt ist mir auch schleierhaft.Immer wieder die gleichen Floskeln.Aber dass das Wort Faschismus in diesem Zusammenhang gebraucht wird ist wirklich sehr unbedacht und fast schon lächerlich.
Es gibt eben Tatsachen die gegen den Fleischkonsum sprechen und das hat nichts mit Moralapostel,Gutmensch oder Faschismus zu tun!Manchmal denke ich dass Vielfleischesser Angst haben den Tatsachen ins Gesicht zuschauen und im Grunde wissen dass es nicht richtig ist.Diese Unsicherheit und das wissen um die eigene Schwäche lässt sie dauernd gegen Vegetarier wettern.

Die einzigen die hier wacklige Argumente,Beleidigungen und Unwahrheiten auftischen sind die die ihren Fleischkonsum hilflos versuchen zu rechtfertigen.

Warum fühlt ihr euch denn ständig von den Fakten angegriffen?Vielleicht sollte man doch mal einsehen dass die Argumente gegen den Fleischkonsum eben nicht einfach aufzuheben sind,da sie nun mal harte Tatsachen sind.
Dass heisst ja nicht dass alle Vegetarier werden sollen und niemand zwingt euch dazu.Aber man sollte doch gewisse Hintergründe und Zusammenhänge kennen die gegen den Fleischkonsum sprechen und diesen im günstigsten Fall etwas einschränken.

Warum also immer wieder diese beleidigenden Floskeln,Uraltargumente und Phrasen gegen Vegetarier,die trotz häufiger Wiederholung trotzdem nicht der Wahrheit entsprechen.
Warum missioniert ihr nicht den Fleischkonsum??
Wenn es doch so super gesund und moralisch vertretbar ist sich jeden Tag mit Fleisch und Wurst zu ernähren??
Nennt mal die Vorteile für Mensch und Umwelt von Fleisch und Wurstkonsum!!Diese stellen wir dann den Vorteilen einer vegetarischen Ernährung gegenüber.
Es nützt nichts gegen fleischfreie Ernährung zu wettern denn die Argumente dafür überwiegen.Es gibt nur ein einziges Argument für den Fleisch und Wurstkonsum und dass ist:"Weil es mir eben schmeckt".Na bitte,dafür nimmt man all das Elend,die Ressourcenverschwendung und Gesundheitschäden auf sich.Weil es eben schmeckt!!(...und weil mich das Elend,die Umweltschäden,Energieverschwendung und gesundheitlichen Gefahren die mit dem Fleischkonsum zusammenhängen nicht im geringsten interessieren...bzw.ich nichts darüber wissen will oder weiss..).Ist es nicht so??
Fakt ist man muss sich mit dem Thema früher oder später auseinandersetzen ob es einem gefällt oder nicht.
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