Kundenrezension

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP-Empfehlung, 9. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Gulda Mozart Tapes (5cd+Bonus) (Audio CD)
Die Mozart-Tapes sind eine Sensation!

Gulda war m.E. als Bach-, Beethoven- und Mozart-Interpret der bedeutendste Pianist des 20. Jahrhunderts; auch bei "objektiver" Bewertung dürfte er jedenfalls unter die "Top 10" zu zählen sein. Wer wäre ihm "technisch" überlegen gewesen? Über Interpretationen und Klangideale kann man natürlich trefflich streiten; gerade bei den drei genannten Komponisten jedenfalls ist Guldas besondere Fähigkeit zur Herausarbeitung musikalischer Strukturen - unter Verzicht auf häufigen Pedaleinsatz - ein Hochgenuß.

Guldas Klangfarben sind berauschend, sein Ton ist kraftvoll, nicht süßlich - Mozart (nicht nur) für Männer (bei Gulda kommt sicher kaum jemandem in den Sinn, zu fordern, das "süßliche Geklimper" leiser zu stellen)!

Die Klangqualität ist nicht zu beanstanden (abgehört mit einer echten High-End-Anlage).
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Kommentare


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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.11.2010 16:46:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.12.2010 19:30:52 GMT+01:00
Mentor54 meint:
Bei Bach würde ich eher Glenn Gould auf Platz 1 wählen, aber was Mozart & Beethoven betrifft gebe ich Ihnen Recht.

Im Übrigen meine ich, bei den Fortissimo-Passagen durchaus Übersteuerungsverzerrungen hören zu können. Wegen der überragenden interpretatorischen Qualität vergebe ich jedoch ebenfalls 5 Sterne.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.12.2010 13:42:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.12.2010 13:47:54 GMT+01:00
Die Klangqualität ist zu beanstanden! Vielleicht sollten Sie sich zu Ihrer High-End-Anlage auch noch ein High-End-Hörgerät zulegen ;)

Aber mal im Ernst:

Die Sonate KV 283 ist in mono und im Begleitheft steht unter KV 310:

"Some passages in this sonata are affected by audible distortion present on the source material which could not be removed entirely during the remastering process. However, we are confident that the recording can be enjoyed in spite of this technical drawback."

Und auch die anderen Aufnahmen sind natürlich nicht mit dem Klangstandard einer modernen Digitalaufnahme (oder auch einer guten älteren Analogaufnahme) aus dem Studio zu vergleichen. Das sollte man schon wissen, bevor man die Box kauft. Insbesondere bei lauten Abschnitten muss man schon deutliche Abstriche bei der Qualität machen, da stimme ich mobbingdick zu.
Das Klangbild ist insgesamt ziemlich direkt, in leisen und mittleren Passagen relativ "warm", bei größeren Lautstärken schepperts aber schon ein bisserl und bei KV 310 sind die Tiefen besonders dumpf.

Trotzdem bereue ich es nicht, die Box (im Sonderangebot) erstanden zu haben, Gulda spielt Mozart inspiriert, ganz selbstverständlich, ungekünstelt und nach meinem Empfinden einfach "richtig". Die ungestörte, private Atmosphäre bei der Aufnahme war da sicherlich eine große Hilfe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2011 19:22:22 GMT+01:00
Zu mobbingdick:
Ich fand auch gerade die Goldberg Variationen so gut. Allerdings mit besseren Kopfhörern hörte ich plötzlich, dass der Mann mitsummt. Grässlich! Seitdem greife ich auf andere Interpreten zurück.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2013 23:21:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.03.2013 23:22:47 GMT+01:00
Der Sammler meint:
Zugegeben: Meine Augen lassen langsam nach - aber noch immer höre ich die Flöhe husten ;-) Doch im Ernst: Meine Anlage offenbart mir schon bei gedämpfter Zimmerlautstärke jedes Knarren und jedes Atmen - und unter diesen Hörbedingungen habe ich die Gulda-Tapes tatsächlich nicht zu beanstanden, sondern den Eindruck, daß Gulda mit seinem Flügel in meinem Wohnzimmer spielt. Der direkte, harte Klang ist eben "typisch Gulda". "Scheppern" und "dumpfe Tiefen" sind mir noch nicht aufgefallen, ich werde nochmals darauf achten. Jedenfalls sollte nicht der Eindruck erweckt werden, als erwarte den Hörer irgendein Klangbrei o.ä. - lieber der geniale Gulda mit ein wenig Patina als irgendein medial hochgejubelter Jüngling, bei dem die Tontechnik im Vordergrund steht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 00:26:00 GMT+02:00
Mentor54 meint:
Dass Glenn Gould mitsummt, war ein "Markenzeichen" von ihm und ist sogar mit saumäßig schlechten Kopfhörern zu hören.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 00:33:31 GMT+02:00
Der Sammler meint:
@Gelegenheitsleser: Ihr Beitrag betrifft ersichtlich keine Gulda-, sondern eine Gould-Aufnahme und wurde wohl falsch zugeordnet ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 00:34:38 GMT+02:00
Der Sammler meint:
@Mentor54: Ihr Beitrag betrifft ersichtlich keine Gulda-, sondern eine Gould-Aufnahme und wurde wohl falsch zugeordnet ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 08:49:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2014 08:50:57 GMT+02:00
Mentor54 meint:
Nö! Vielleicht würde es helfen, wenn Sie die Kommentare im Zusammenhang läsen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.06.2014 16:07:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2014 16:14:35 GMT+02:00
Der Sammler meint:
Friedrich Gulda hat m.W. leider keine (!) Aufnahme der Bach'schen Goldberg-Variationen vorgelegt, das war (u.a.) Glenn Gould. Gelegenheitsleser hat hier (wo es um Mozart und Gulda geht) einen Kommentar zu Mobbingdick hinterlassen, bei dem es um Bach, (wohl) Gould und Summerei geht und obwohl Mobbingdick hier (bei Gulda) gar nichts geschrieben hat. Sie (Mentor54) gehen dann ausdrücklich nur auf Gould ein ... um den flüchtigen Leser, der vielleicht Gulda und Gould nicht auseinanderhalten kann, vor dem Eindruck zu bewahren, Gulda sei ein "Mitsummer", habe ich das geradegerückt.
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