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Nicht ganz so überzeugend wie seine Vorgänger !!, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Skript: Psychothriller (Taschenbuch)
Zur Story: Die gerade frisch gegründete Sondereinheit "Bao Heike", die auf der Suche nach der vermissten Tochter des "Hamburger Abendblatt" Chefs ist, wird zusätzlich mit der Untersuchung einer ungewöhnlichen Paketsendung beauftragt. Das Ermittlerpärchen Stephan Erdmann & Andrea Matthiessen übernehmen die Untersuchung. Eine Art Einleitung zu einem Roman wurde auf ein Stück Haut geschrieben, und auf einem rahmenlosen Bilderrahmen gespannt zu der Studentin Nina Hartmann geschickt. Wie sich schnell herausstellt, handelt es sich um ein Stück Menschenhaut. Aufgrund des Tatoo-Motives, das noch auf der Haut zu sehen ist, steht schnell fest zu wem dieses Stück gehört - nämlich zu der entführten Heike Kleenkamp. Zeitgleich verhärtet sich der Verdacht, dass es sich um die Einleitung eines Romans von einem bekannten Autor handelt. Wenn dem wirklich so ist, und das erst der Anfang war, wie viel Haut braucht der Täter um sein perfides Spiel weiter voranzutreiben...Steckt vielleicht auch der Autor selbst mit drin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Heike Kleenkamp ist nicht die einzige Frau die vermisst wird. Arno Strobel gehört unumstritten neben Wulf Dorn und Sebastian Fitzek, zu den Besten im Genre Krimi und Thriller, was Deutschland an männlichen Autoren zu bieten hat. Aufgrund dessen war ich selbstredend sehr gespannt, wollte unbedingt wissen, ob "Das Skript" an seine zwei Vorgänger, die nun wirklich zu Recht mit viel Lob überschüttet wurden, anknüpfen konnte. Leider muss ich sagen, dass dem nicht so ist. "Das Skript" schafft es nicht ganz diese Intensität wie seine beiden Vorgänger aufbauen, da gerade der Bezug zu den beiden Opfern einfach nie richtig zu Stande kommt, irgendwie nicht aufgebaut werden kann, und somit ein Stück weit das gewisse etwas verloren geht. Die kurzen Abstecher in die Gefangenschafft den entführten Frauen reichen einfach nicht aus, um dieses gewisse Gefühl für sie zu entwickeln, um bei ihnen zu sein, mit ihnen zu leiden - sie kommen einfach viel zu kurz. Der Fokus liegt viel zu sehr auf den beiden Polizisten, wenn das aber so gewollt ist-okay, aber dann kann ich den Roman nicht als Psychothriller anpreisen, sondern vielmehr als das, was er schlussendlich ist, ein ganz normaler, herkömmlicher Kriminalroman. Vielleicht ist der Begriff Psychothriller in Sachen Verkauf ein besseres Zugpferd als Kriminalroman? Meine Aussagen sollen den Roman aber unter keinen Umständen herunterputzen, es fällt halt einfach nur auf... Trotz allem ist "Das Skript" ein absolut klasse Roman, der wirklich fast alles zu bieten hat, was man sich als Leser erhofft. Er legt ein unglaubliches Tempo an den Tag - was mir persönlich schon immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert - und die Protagonisten in ihrer Arbeit gewaltig unter Druck setzt, sie physisch und psychisch an ihre Grenzen bring. Dieser gewaltige Druck, der von allen Seiten ' sei es von den Medien oder der Bevölkerung - auf sie einwirkt, wird dem Leser sehr nahe gebracht. Man steht förmlich selbst unter dem Druck nicht zu versagen und schnellst möglich Erfolge vorzuweisen, so nahe ist man bei ihnen. Ein wahrer Genuss sind auch wieder Arno Strobels Figuren, zumindest die Hauptfiguren - und auf die kommt es ja schlussendlich an - Stephan und Andrea, die zwei Kommissare der Kripo in Hamburg. Sie haben alles, was ich mir als Leser wünsche, sie besitzen einen hohen Wiedererkennungswert und sehr viel Farbe. Sie bringen die gewisse Portion Charme, Wortwitz und Gerissenheit mit, alles passend zu der jeweiligen Situation. Was mir trotz der intensiven Ermittlungsarbeit der Polizisten auffiel war - und ich bin weiß Gott kein Verfechter des seitenlangen Steine Umdrehens -, dass die Spannung kaum verloren ging, und diese kann ja nun wirklich ein Spannungskiller sondergleichen sein. An der einen oder anderen Passage hängt sie ein klein wenig durch, rappelt sich aber zügig wieder hoch, findet schnell wieder die richtige Spur und lässt dem Leser somit keine Zeit für Verschnaufpausen. Mein Fazit:"Auch wenn er im Gegensatz zu den anderen beiden Romanen ein wenig schwächelt, ist er natürlich trotzdem absolut lesenswert. Gerade für Fans des Genres Krimi, ist dieser Roman aufgrund seiner zwei hervorragend gezeichneten Polizisten ein absolutes Muss. Ein gute Story, ein hohes Tempo, und wie schon gesagt - starke Figuren warten auf den Leser."
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Das Skript: Psychothriller 3596191033
Arno Strobel
Fischer Taschenbuch Verlag
Das Skript: Psychothriller
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Nicht ganz so überzeugend wie seine Vorgänger !!
Zur Story: Die gerade frisch gegründete Sondereinheit "Bao Heike", die auf der Suche nach der vermissten Tochter des "Hamburger Abendblatt" Chefs ist, wird zusätzlich mit der Untersuchung einer ungewöhnlichen Paketsendung beauftragt. Das Ermittlerpärchen Stephan Erdmann & Andrea Matthiessen übernehmen die Untersuchung. Eine Art Einleitung zu einem Roman wurde auf ein Stück Haut geschrieben, und auf einem rahmenlosen Bilderrahmen gespannt zu der Studentin Nina Hartmann geschickt. Wie sich schnell herausstellt, handelt es sich um ein Stück Menschenhaut. Aufgrund des Tatoo-Motives, das noch auf der Haut zu sehen ist, steht schnell fest zu wem dieses Stück gehört - nämlich zu der entführten Heike Kleenkamp. Zeitgleich verhärtet sich der Verdacht, dass es sich um die Einleitung eines Romans von einem bekannten Autor handelt. Wenn dem wirklich so ist, und das erst der Anfang war, wie viel Haut braucht der Täter um sein perfides Spiel weiter voranzutreiben...Steckt vielleicht auch der Autor selbst mit drin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Heike Kleenkamp ist nicht die einzige Frau die vermisst wird.
Arno Strobel gehört unumstritten neben Wulf Dorn und Sebastian Fitzek, zu den Besten im Genre Krimi und Thriller, was Deutschland an männlichen Autoren zu bieten hat. Aufgrund dessen war ich selbstredend sehr gespannt, wollte unbedingt wissen, ob "Das Skript" an seine zwei Vorgänger, die nun wirklich zu Recht mit viel Lob überschüttet wurden, anknüpfen konnte. Leider muss ich sagen, dass dem nicht so ist. "Das Skript" schafft es nicht ganz diese Intensität wie seine beiden Vorgänger aufbauen, da gerade der Bezug zu den beiden Opfern einfach nie richtig zu Stande kommt, irgendwie nicht aufgebaut werden kann, und somit ein Stück weit das gewisse etwas verloren geht. Die kurzen Abstecher in die Gefangenschafft den entführten Frauen reichen einfach nicht aus, um dieses gewisse Gefühl für sie zu entwickeln, um bei ihnen zu sein, mit ihnen zu leiden - sie kommen einfach viel zu kurz. Der Fokus liegt viel zu sehr auf den beiden Polizisten, wenn das aber so gewollt ist-okay, aber dann kann ich den Roman nicht als Psychothriller anpreisen, sondern vielmehr als das, was er schlussendlich ist, ein ganz normaler, herkömmlicher Kriminalroman. Vielleicht ist der Begriff Psychothriller in Sachen Verkauf ein besseres Zugpferd als Kriminalroman? Meine Aussagen sollen den Roman aber unter keinen Umständen herunterputzen, es fällt halt einfach nur auf...
Trotz allem ist "Das Skript" ein absolut klasse Roman, der wirklich fast alles zu bieten hat, was man sich als Leser erhofft. Er legt ein unglaubliches Tempo an den Tag - was mir persönlich schon immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert - und die Protagonisten in ihrer Arbeit gewaltig unter Druck setzt, sie physisch und psychisch an ihre Grenzen bring. Dieser gewaltige Druck, der von allen Seiten ' sei es von den Medien oder der Bevölkerung - auf sie einwirkt, wird dem Leser sehr nahe gebracht. Man steht förmlich selbst unter dem Druck nicht zu versagen und schnellst möglich Erfolge vorzuweisen, so nahe ist man bei ihnen.
Ein wahrer Genuss sind auch wieder Arno Strobels Figuren, zumindest die Hauptfiguren - und auf die kommt es ja schlussendlich an - Stephan und Andrea, die zwei Kommissare der Kripo in Hamburg. Sie haben alles, was ich mir als Leser wünsche, sie besitzen einen hohen Wiedererkennungswert und sehr viel Farbe. Sie bringen die gewisse Portion Charme, Wortwitz und Gerissenheit mit, alles passend zu der jeweiligen Situation.
Was mir trotz der intensiven Ermittlungsarbeit der Polizisten auffiel war - und ich bin weiß Gott kein Verfechter des seitenlangen Steine Umdrehens -, dass die Spannung kaum verloren ging, und diese kann ja nun wirklich ein Spannungskiller sondergleichen sein. An der einen oder anderen Passage hängt sie ein klein wenig durch, rappelt sich aber zügig wieder hoch, findet schnell wieder die richtige Spur und lässt dem Leser somit keine Zeit für Verschnaufpausen.
Mein Fazit:"Auch wenn er im Gegensatz zu den anderen beiden Romanen ein wenig schwächelt, ist er natürlich trotzdem absolut lesenswert. Gerade für Fans des Genres Krimi, ist dieser Roman aufgrund seiner zwei hervorragend gezeichneten Polizisten ein absolutes Muss. Ein gute Story, ein hohes Tempo, und wie schon gesagt - starke Figuren warten auf den Leser."
Elements-Of-Crime
12. März 2012
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Liebenburg
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