Kundenrezension

55 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffen wir mal, dass es "nur" eine Währungsreform wird!, 13. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten (Gebundene Ausgabe)
Nach ihrem Bestseller „Der größte Raubzug der Geschichte“ lieferten die Ökonomen Matthias Weik und Marc Friedrich im April 2014 ein weiteres Buch zum "finalen Kollaps" ab: "Der Crash ist die Lösung". [1] Vorab eine Bemerkung zu den Verlagsleistungen: Gegenüber dem Vorgänger hat sich hier einiges getan - Satz, Layout und vor allem auch die Sprache geben keinen Anlass zu Beanstandungen.

Im ersten Teil des Buches werden – anschließend an den „Raubzug“ – neuerliche Verfehlungen des weltweiten Finanzsystems skizziert. Aber auch die verschiedenen Politik-Löcher, durch welche Milliarden von noch nicht realisierten Steuergeldern bereits verschwunden sind, werden akribisch aufgezählt. Man muss – wieder einmal – starke Nerven haben, um den unfassbaren Strom von Betrügereien unserer Institutionen und Regierungen ertragen zu können.

Wieder einmal wird gezeigt, dass unser Geld im Wesentlichen in den Taschen krimineller Bänker versickert. Für viele Wahlwerbungs-Gläubige könnte aber auch der Hinweis nützlich sein, dass "Exportweltmeister" ein zweifelhafter Titel ist, wenn man befürchten muss, dass ein großer Teil unserer Forderungen niemals gezahlt werden dürfte.

Was für mich neu war, ist der umfassende Nachweis, dass unsere Nachbarländer - soweit das überhaupt möglich ist - noch "kränker" sind als wir.

Einen merkwürdigen Bogen schlagen die Autoren um das Problemfeld der Islamisierung. Diese enorm dramatische Entwicklung betrifft ja keineswegs nur die Frage, ob Deutschland in wenigen Jahren eine Provinz der Türkei bilden wird – es geht auch ganz konkret um gewaltige Summen von Geld, das wir für diesen zweifelhaften Zweck aufwenden. So errechnen sich bereits für 2007 jährliche Kosten der islamischen Migration alleine über die Sozialtransfers in Höhe von knapp 80 Milliarden Euro jährlich! [2] Fachleute gehen davon aus, dass im Umfeld der Migration, angefangen von entsprechenden Instituten über die Kosten der Betreuung bis zu Verwaltungskosten, Polizei, Rechtsverfolgung und Strafvollzug mindestens nochmal der gleiche Betrag anfällt.

Seit 2007 dürften sich diese Kosten mehr als verdoppelt haben. Wenn man sich also mit Geldverschwendung von Regierungen in Europa befasst, steht die Islamisierung mit Sicherheit mit jährlichen Kosten, die heute eher bei 250-300 Milliarden Euro im Jahr liegen dürften, ganz oben auf der Ursachenliste; insbesondere, da unsere europäischen Nachbarn von diesem hausgemachten [3] Problem mit leichten Abweichungen ebenso betroffen sind wie wir.

Weik und Friedrich zählen sicher nicht zu den Unaufgeklärten und Naiven, denen solche Vorgänge nicht bewusst sind – entsprechend fragt man sich, welche Motive hinter dem Verschweigen dieser Zusammenhänge liegen.

Der zweite Teil befasst sich mit einer Analyse der Möglichkeiten, die der betroffene Bürger hat, wenigstens einen Teil seines Vermögens über einen Crash hinüber zu retten.

Man muss den Autoren zugestehen, dass sie hier nicht leichtfertig Hoffnung verbreiten, sondern relativ nüchtern und ehrlich die Probleme aufzählen, die mit einzelnen, hier und da genannten Vorkehrungen verbunden sind. Insbesondere wird durchgängig davor gewarnt, sich auf Abenteuer zu stürzen, von denen man wenig oder keine Ahnung hat.

So mag es für einen Experten durchaus sinnvoll sein, sein Haus auf regenerative Energiegewinnung aufzurüsten; insbesondere, wenn es gelingt, die Investition mit einer Autarkie für den Krisenfall zu kombinieren, kann man auf diesem Weg einen Mehrfachnutzen erreichen – aber eben nur, wenn man genug davon versteht, sich nicht auf ineffiziente Technologien einzulassen. Technischer Durchblick ist da ebenso gefragt wie nüchternes kaufmännisches Kalkulieren. Dieses Beispiel zeigt, dass den Autoren durchaus Vorsorgemöglichkeiten eingefallen sind, von denen man nicht überall schon gelesene hat.

Ganz besonders wichtig finde ich die ernüchternde Aufklärung zu Immobilien – das ist schließlich die meistverbreitete Hoffnung von Krisen-Taktikern. Jeder, der gelegentlich Gespräche über das Thema führt, erlebt, wie naiv viele Menschen hinsichtlich des Einfallsreichtums und der Skrupellosigkeit von Regierungen agieren.

Dennoch muss man sich im Klaren darüber sein, dass alleine schon durch die Begrenztheit des zur Verfügung stehenden Raumes der Ratgeberteil, der sich mit Vorsorge beschäftigt, weder in Breite noch in der Tiefe mit spezialisierten Büchern messen kann. Er sollte aber durchaus einen ersten Überblick bieten und - wenn man seine persönlichen Optionen überprüft hat - zum Kauf weiterführender Literatur Hilfestellung bieten. 38(!) Seiten Anmerkungen mit unzähligen Referenzen und Links bieten da reichlich Anregungen.Im letzten Kapitel gehen die Autoren dann auf mögliche Lösungswege ein - die, um nicht missverstanden zu werden, natürlich nur nach einem Crash begangen werden könnten. Sie hoffen dabei im Wesentlichen auf eine Rückbesinnung auf menschliche Werte.

Auch wenn im oben ausführlich dargestellten Problemfeld der Islamisierung beim Rezensenten etwas Unverständnis zur Abstinenz der Autoren besteht, kann man das Buch eindeutig zur Lektüre empfehlen. Es birgt sicher nicht die Brisanz und auch nicht die Bedeutung eines "Deutschland schafft sich ab", sollte jedoch auch hartnäckige Optimisten davon überzeugen können, dass es Zeit wird, seine Finanzen zur Abwehr des unvermeidlichen Jahrhundertsturms so gut es noch geht festzuzurren.

Ob die Auflösung des größten Schuldenbergs der Geschichte tatsächlich über eine Währungsreform erfolgt - andere Autoren wie Janne Jörg Kipp fabulieren ja sogar von der möglichen Einführung einer Weltwährung -, wird viel davon abhängen, ob es zum von den USA betriebenen dritten Europakrieg kommen wird oder nicht. [4] Die wenigsten von uns werden sich in einem solchen Fall noch Sorgen um ihre Ersparnisse machen dürfen.

Was man jedenfalls aus dem Buch lernen kann - und das ist für mich die wesentliche Erkenntnis, die "Der Crash ist die Lösung" präsentiert: Die Dinge liegen, insbesondere auch bei unseren Nachbarn, noch viel schlimmer, als man so schon befürchtet hat. Wer noch etwas unternehmen will, sollte sich sputen.

Meine ganz persönliche Hoffnung liegt darin, dass wenigstens ein paar von uns Hunden endlich mal die Hand beißen, die sie ertränkt.

print-jury 5* A1206 © 11.5.2014 ABR Rezensionsexemplar

[1] [...]

[2] Ermittlung der Sozialkosten deutscher Migranten (nach Mannheimer):

Sozialleistungen 2007 insgesamt: 707 Milliarden Euro
Pro Kopf: 8.593 Euro
Anzahl der Migranten und Personen mit Migrationshintergrund: 15,2 Millionen
Einkünfte ohne Sozialleistungen von Migranten: 53 Milliarden Euro
Pro Kopf: 3.486,21 Euro
Unterdeckung im Sozialsystem pro Kopf: 5.106,79
Wahre Kosten der Migration, auf den Durchschnitt bezogen, somit: 77,62 Milliarden Euro.

[3] Kein Staat der Welt ist verpflichtet, Armuts-Einwanderung zuzulassen oder gar mit der Sozial-Gießkanne massiv zu fördern. In traditionellen Einwanderungsländern wie den USA zum Beispiel erhalten Einwanderer 5 Jahre lang überhaupt keine Sozialunterstützung.

[4] Solange keine Bomben auf die USA fallen, beinhaltet das Wort "Weltkrieg" eine Falschfärbung der Geschehnisse, die man nicht mittragen sollte.
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