Wer war das?,
17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Seelenverkäufer (Klagenfurter Kneipen-Krimi) (Kindle Edition)
Ein klassischer Whodunit, der auch klassisch damit endet, dass alle irgendwie Beteiligten sich am Ende zusammenfinden und die LeserInnen mit dem Kommissar, pardon Chefinspektor, gemeinsam nach dem Ausschluss-Prinzip herausfinden, wer der Mörder ist.
Etwas ungewöhnlicher ist, dass das Opfer am Ende noch lebt: Der Mörder hat nämlich den Falschen erwischt. Was erheblich zu Komplikationen bei den Ermittlungen beiträgt, da es halt am Motiv fehlt.
Witzig ist, dass es so viele Ermittler gibt, die nebeneinander her arbeiten: Außer dem offiziellen Polizei-Gespann und dem Amateur-Duo gibt es noch einen verdeckt arbeitenden Polizisten.
Natürlich wird der Täter entlarvt, wie es sich für einen Rate-Krimi gehört.
Fertig erzählt wird die Geschichte aber nicht, denn der Täter macht sich mit einer Geisel aus dem Staub und es bleibt einem nur zu "raten", dass diese Entführung natürlich gut ausgeht. Da hat der Autor also zu einem Stilmittel der Kurzgeschichte gegriffen, um sein Buch zu beenden.
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